Die Flächenland-Parabel von Edwin A. Abbott (1838-1926), eine Gesellschaftssatire aus dem viktorianischen England, dient in der hier vorgestellten Unterrichtseinheit als Basis für grundlegende physikalische und ethisch-moralische Erkenntnisse. Im Rahmen des Einsteinjahres 2005 kann sie, ganz im Sinne Einsteins als Weltbildveränderer, zur Erhellung einiger fundamentaler Zusammenhänge beitragen. "Flächenland" bietet sich dabei für fächerübergreifende Unterrichtsprojekte an. Von den zahlreichen möglichen Anknüpfungspunkten finden Sie eine kleine Auswahl in diesem Popup, die als Anregung dienen soll.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Unterrichtsverlauf und ArbeitsmaterialienDie Unterrichtseinheit ist modular aufgebaut, Sie können also beliebig Module weglassen, austauschen oder auch erweitern. Dennoch wird auf den folgenden Seiten ein Unterrichtsverlauf beschrieben, der als Vorschlag zu verstehen ist. Dabei findet ein allmählicher Übergang von dem rein physikalisch-mathematischen Verständnis der Dimensionen zu den sozialkritischen und ethischen Aspekten im Zusammenhang mit eindimensionalem Denken statt.
Fächerverbindender Unterricht - Beispiel MathematikDer Flächenland-Roman bietet sich auf vielfältige Weise für fächerverbindende Ansätze an. Wie schön (und humorvoll) diese im Fach Religion/Ethik durchgeführte Unterrichtseinheit mit der Behandlung der mathematischen Inhalte des Romans verzahnt werden kann, zeigt der folgende Beitrag aus dem Fachportal Mathematik. Die dort vorgestellte Lernumgebung kann zum Beispiel zwischen den Modulen 3 (Dimensionen) und 4 (Das Quadrat begegnet der Kugel) zum Einsatz kommen.
Alle Arbeitsblätter zum Einsatz von "Flächenland" im Unterricht im RTF-Format in einem Rutsch.Dateigröße: 53 KB
Gesamte Beschreibung dieser Unterrichtseinheit mit Lernzielen und didaktisch-methodischem Kommentar.Dateigröße: 48 KB
Birgit Tramnitz ist Oberstudienrätin in Bonn und unterrichtet die Fächer Französisch, Erdkunde und Ethik.
Ethik, Denken, logisches Denken, Roman, Literatur