Oder: Ein freundlicher Zivi liest einer allein stehenden blinden Frau geduldig die Zeitung vor. Nach jedem Abschnitt oder Artikel fasst er den Inhalt des Gelesenen kurz zusammen. Dies wiederholt sich einige Male, bis die Frau sagt: "Junger Mann, ich bin doch nicht blöd." Im Gegenteil, es gehört längst zum Allgemeinwissen, dass Blinde oft mit höchster Intelligenz das fehlende Sehvermögen kompensieren, das Gehirn entwickelt erstaunliche Fähigkeiten bei der Verarbeitung anderer als optischer Sinnesreize, und die Beispiele berühmter blinder Persönlichkeiten mit herausragenden geistigen Leistungen in Geschichte und Gegenwart sind zahlreich.
Inhaltliche ZieleDie Schülerinnen und Schüler sollen
Ziele aus dem Bereich MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Im Alltagsleben gibt es Vorurteile und ungeschicktes oder verletzendes Verhalten blinden Menschen gegenüber. Die hier vorgestellte Unterrichtseinheit für die Sek I soll dies bewusst machen, Toleranz und Verständnis schaffen und Hinweise für den Umgang und das Zusammenleben mit Blinden geben. Die Unterrichtseinheit scheint auch in besonderer Weise für die Arbeit in Integrationsschulen geeignet.Die Arbeitsblätter der Unterrichtseinheit können den Lernenden als Ausdruck, aber besser noch als Datei zur Verfügung gestellt werden. So können Links gleich aus der Datei heraus angeklickt werden.
Das gesamte Arbeitsmaterial dieser Unterrichtseinheit in einer RTF-Datei.Wenn Sie einzelne Arbeitsblätter herunterladen möchten, nutzen Sie am besten die Downloads der jeweiligen Unterseite.Dateigröße: 85 KB
Birgit Tramnitz ist Oberstudienrätin in Bonn und unterrichtet die Fächer Französisch, Erdkunde und Ethik.
Ethik, Toleranz, Verstehen, zwischenmenschliche Beziehungen, Körperbehinderte