Frieden ist nicht die Bekämpfung des Krieges in der Welt, sondern das friedliche Miteinander im Alltag, also auch in der Klasse, auf dem Pausenhof, in der gesamten Schule. Die Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen nimmt immer mehr zu. Konflikte hat und wird es immer geben. Wichtig ist, dass Kinder lernen, mit ihnen umzugehen und sie ohne Gewalt zu lösen. Für dieses fächerübergreifende Friedens-Projekt sollen die Schülerinnen und Schüler im Internet gezielt Arbeitsaufträge recherchieren, ein interaktives Quiz und Puzzles am Computer lösen, interaktive Übungen (Hot Potatoes) durchführen und herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten, für die das Internet als Informationsquelle dient.
Die Unterrichtseinheit ist in zwei verschiedenen Schwierigkeitsstufen konzipiert: für das 2. Schuljahr und für das 3. und 4. Schuljahr. Die jeweiligen Inhalte sind (fast) gleich, unterscheiden sich aber teilweise in den Lernzielen und der Aufgabenstellung. Sie können das Thema separat in den einzelnen Klassen behandeln oder aber als klassenübergreifendes Schulprojekt mit einer "Friedenskonferenz", wo Friedensregeln für die gesamte Schule festgelegt werden. In diesem Fall kann auch das erste Schuljahr beteiligt werden, zum Beispiel beim Basteln der Friedenstauben und einer mündlichen Erarbeitung von Friedensregeln.
FachkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
SozialkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Klassenübergreifende ZieleDie Schülerinnen und Schüler sollen
Den Wert von Frieden erkennenAuf der Welt gibt es nach wie vor gewalttätige Auseinandersetzungen und die nicht geringe Bedrohung durch den Terrorismus. Frieden ist keine selbstverständliche Gegebenheit, sondern ein hohes Gut, das täglich auf Neue erarbeitet werden muss. Konflikte sind in der Gesellschaft vorprogrammiert, denn jeder Mensch ist einzigartig, hat andere Ansichten und Eigenarten, die im Zusammenleben aufeinanderprallen. Löst man diese Konflikte mit Gewalt, herrscht Krieg - im Kleinen wie im Großen. Der Frieden beginnt immer in jedem Menschen selbst mit seiner Bereitschaft, Meinungsverschiedenheiten gewaltfrei zu lösen.Friedlich miteinander umgehenMit Kindern für den Frieden zu arbeiten heißt nicht, Lösungsmöglichkeiten für die große Politik zu suchen oder ihnen eine heile Welt vorzugaukeln, in der nur Liebe und gegenseitiges Verständnis herrschen. Die Schülerinnen und Schüler sollen vielmehr lernen, dass Streit in jeder Gemeinschaft vorkommen kann, dass es aber zwei Möglichkeiten gibt, ihn zu lösen: einmal die gewalttätige (Krieg) und einmal die gewaltlose (Frieden). Aufeinander zugehen, miteinander reden, sich einigen, ein Stückchen nachgeben, hin und wieder zurückstecken können "um des lieben Friedens willen" sind Eigenschaften, die auf Dauer den Frieden in der unmittelbaren Nähe und in der Welt sichern.
2. Schuljahr
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3. und 4. Schuljahr
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Margret Datz ist Rektorin der Grundschule Jungeroth in Kölsch-Büllesbach, VG Asbach.
Krieg, Ethik, Friedenserziehung