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Cartoon der Woche: Social Media

Cartoon

"Weihnachten muss ich sauber machen, sonst gibt es keine Geschenke", sagt Mama. Ein Grund, die Social Media Kanäle aufzuräumen. Mitunter sind diese voller Beschimpfung, Hass, Beleidigung und Mobbing.

  • Fächerübergreifend

Graffiti aus Pompeji

Unterrichtseinheit

Eine recht ausgefallene und interessante Kurzlektüre stellen die spärlich editierten und von Literaturwissenschaft und Unterricht eher vernachlässigten antiken römischen Graffiti dar.Für den Unterricht bergen diese Texte einen regelrechten Schatz, zumal diese und die wenigen erhaltenen Zeichnungen zumeist von den sogenannten "einfachen Leuten" stammen und nicht von rhetorisch ausgebildeten Schriftstellern. Ein Vergleich mit modernen Graffiti drängt sich auf und führt zu überraschenden Ergebnissen.Je nach Zielgruppe sollte man die Unterrichtseinheit enger oder weiter fassen. So macht es Sinn, Schülerinnen und Schüler insbesondere der unteren Klassen der Sekundarstufe I einen Internetspaziergang zu den abrufbaren Graffiti im Netz unternehmen zu lassen. Dieser sollte immer von klaren Arbeitsaufträgen gelenkt sein, die sich auf die jeweiligen Online-Ressourcen und Zielvorstellungen beziehen, welche Sie aus unserem Angebot ausgewählt haben. Didaktische Tipps zur Umsetzung der Unterrichtseinheit "Graffiti aus Pompeji" Tipps zur didaktischen Umsetzung der Unterrichtsreihe. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine vermeintlich moderne Textsorte in der Antike wiederfinden. Einblicke in das römische Alltagsleben durch Analyse der verschiedenen Schreibanlässe erlangen. die Schreibanlässe mit denen vergleichen, die heute für diese Textsorte gelten. Merkmale der Textsorte kennen lernen. die Bedeutung der Pragmatik bei der Interpretation von Texten erkennen. ihre Kompetenz in der Textarbeit vertiefen. Die Arbeitsaufträge sollten als html-Dokument oder als Word-Datei vorliegen, damit die angegebenen Links unmittelbar anklickbar sind. Bei der Arbeit im Computerraum ist es immer sinnvoll, eine bestimmte Zeitgrenze für die zu erledigenden Aufträge verbindlich festzulegen, damit Ergebnisse noch zusammengetragen und gesichert werden können. Erläuterungen Da viele Graffiti nicht selbsterklärend sind, muss in vielen Fällen eine ganze Geschichte (insbesondere die einer oft unglücklichen oder gespannten Beziehung) mitgedacht werden. Mögliche Hintergründe einiger Wandzeichnungen und Texte gilt es zu erschließen und somit für die Interpretation die Bedeutung dessen, was nicht gesagt wird, herauszustellen: Hier ist die eigene Phantasie gefragt. Daher ergeben sich je nach Zielgruppe interessante Schreibanlässe und laden dazu ein, auch im Lateinunterricht selbst produktiv zu werden. So könnte man verschiedene Textgraffiti in Bezug zueinander setzen und als Gerüst einer eigenen kurzen Geschichte des römischen Alltags werden lassen. Ergebnissicherung und schüleraktive Ergänzungen Sinnvoll wäre es, wenn die Schülerinnen und Schüler am Ende der Unterrichtseinheit ihre Arbeitsergebnisse auf der Homepage der Schule präsentieren würden, da das Thema auch auf außerfachliches Interesse stoßen dürfte. Je nach Zielgruppe könnten verschiedene Ergebnisse präsentiert werden: Schon im antiken Rom waren die Häuserwände äußerst unsicher, was schreibwütige Hände angeht. Thematisch finden sich an unseren heutigen Wänden ganz ähnliche Sprüche. Graffiti sind nicht nur Zeichnungen, sondern eine eigene Textsorte mit besonderen Stilelementen. Insbesondere die Sponaneität der Entstehung von Graffiti unterscheiden sie von anderen Textsorten ab. Graffiti erzählen uns einiges über die antike Alltagswelt und machen deutlich, dass es erstaunlich viele Parallelen zu unserer Erlebniswelt gibt. Literaturtipp Mit seinem Bändchen "Decius war hier... das Beste aus der römischen Graffiti-Szene" bringt Weeber Graffiti als bisher kaum bekannte Quellen des römischen Alltagslebens einem breiteren Publikum näher. Nach einer sowohl amüsanten als auch informativen kurzen Einführung kommen die antiken unbekannten Römerinnen und Römer mit ihren Wandtexten zu Wort, deren Zeichnungen z.T. auch als Faksilime wiedergegeben sind. Thematisch wird ein breiter Reigen vorgestellt, der von Liebe, Sex über Gastfreundschaft, Schulalltag bis hin zu Starkult und wüsten Beschimpfungen reicht.

  • Latein
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

UN-Kinderrechtskonvention: "Wir Kinder haben Rechte!"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsstunde zum Thema Kinderrechte nimmt die Schülerinnen und Schüler mit auf eine inszenierte Weltreise, um die Lebenssituationen von Kindern in verschiedenen Ländern der Welt sowie in Deutschland vorzustellen. Man könnte annehmen, sie seien eine Selbstverständlichkeit: die Kinderrechte . Doch dass diese Rechte überhaupt in kodifizierter Form existieren, das ist der Arbeit der Vereinten Nationen (UN) zu verdanken. Im Jahre 1989 verabschiedeten deren Vertreterinnen und Vertreter aus aller Welt das Übereinkommen über die Rechte des Kindes , kurz UN-Kinderrechtskonvenion, das ein Jahr darauf in Kraft trat und von den meisten Staaten entsprechend ratifiziert wurde. Vor dem Hintergrund der Einsicht, dass Kinder im Hinblick auf eine gesunde, friedvolle und zukunftsorientierte Entwicklung besonderen Schutz und besondere Fürsorge verdienen, gilt dieses Regelwerk für Kinderrecht für sämtliche Kinder weltweit. Dabei ist es ganz gleich, wo genau sie leben, welche Hautfarbe oder Religion sie haben und welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen. Die vier elementaren Grundsätze, auf denen die Konvention beruht, beinhalten das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit , das Recht auf eine individuelle Entwicklung , das Recht auf Nichtdiskriminierung sowie das Recht auf Wahrung und Berücksichtigung ihrer generationenspezifischen Interessen. In Anbetracht des Umstands, dass die Kinderrechte, ihres universellen Gültigkeitsanspruchs zum Trotz, mancherorts bedauerlicherweise noch immer nicht ausreichend Berücksichtigung finden, hat der Deutsche Kinderschutzbund gemeinsam mit der Schauspielerin Annette Frier und der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG eine Unterrichtsstunde zum Thema Kinderrechte entwickelt. Frau Frier führt die Kinder durch eine inszenierte Weltreise und stellt ihnen die Lebenssituation von Kindern in Entwicklungsländern vor, spricht aber auch konkrete Situationen der Grundschülerinnen und Grundschüler in Deutschland an. Detaillierte Angaben zum angedachten Ablauf der Unterrichtseinheit, gestalterische Inspiration zu deren Umsetzung sowie sämtliche zur Unterrichtseinheit gehörende Arbeitsaufträge finden Sie in der zugehörigen PDF-Datei. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Kinderrechte in ausgewählten Ländern und in Deutschland im Rahmen der UN-Kinderrechtskonvention und des deutschen Grundgesetzes kennen. erlangen ein Bewusstsein für die eigenen Rechte und erkennen die Notwendigkeit, sich für die Kontinuität ihre Rechte einzusetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln als intergraler Bestandteil der Gesellschaft ein entsprechendes Gemeinschaftsgefühl und erkennen die zukunftstragende Position, die ihnen zukommt. differenzieren zwischen gerechtem und ungerechtem Verhalten undverfestigen ihre Kompetenz, hiervon ausgehend ein Werturteil zu formulieren. identifizieren ihre Rechte bedrohende Gefahren und kommunizieren sie nach außen. Kinder haben Rechte Sensibilisieren Sie die Kinder dafür, dass sie Rechte haben. Fragen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler zum Beispiel, was Rechte sind und welche Rechte die Kinder ihrer Meinung nach haben. Sammeln Sie die Rechte an der Tafel. Die UN-Kinderrechtskonvention Erzählen Sie den Kindern kurz von der UN-Kinderrechtskonvention, warum und wie sie entstand und was sie grundsätzlich beinhaltet. Kinderrechte weltweit Zeigen Sie den Kindern eine Weltkarte oder einen Globus. Vermitteln Sie Ihren Schülerinnen und Schülern, dass alle Kinder weltweit die gleichen Rechte haben, und laden Sie die Kinder ein, diese Rechte gemeinsam mit Ihnen auf einer Weltreise zu entdecken. Die Kinderrechte-Weltreise beginnt Fliegen Sie mit den Schülerinnen und Schülern zur ersten Station. Sie selbst sind der Flugkapitän oder die Flugkapitänin, die Kinder die Fluggäste. Sie können die Mädchen und Jungen beispielsweise bitten, sich anzuschnallen, Fluggeräusche zu machen oder mit ausgebreiteten Armen mitzufliegen. Station 1: Somalia Erzählen Sie den Kindern kurz von Somalia, berichten Sie auch über die Armut, den Hunger und den Krieg. Nutzen Sie diese Station, um über das Recht auf Hilfe in Katastrophen- oder anderen Notsituationen und über das Recht auf Gesundheit zu sprechen. Dies beinhaltet zum Beispiel das Recht auf ärztliche Versorung und auf ausreichende Ernährung. Um die Situation anschaulich zu machen, können Sie ein kleines Säckchen mit Reis (circa 100 Gramm, ungekocht) durch die Klasse geben. So zeigen Sie den Schülerinnen und Schülern, wie wenig die Kinder in Somalia am Tag zu essen haben. Station 2: Vietnam Steigen Sie wieder ins Flugzeug und fliegen Sie mit den Kindern nach Asien. Landen Sie in Vietnam und erzählen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern davon, dass hier viele Kinder arbeiten müssen und deshalb nicht zur Schule gehen können. Vermitteln Sie den Mädchen und Jungen ihr Recht auf Freizeit und Erholung und machen Sie klar, dass Kinder nicht arbeiten dürfen. Bringen Sie zum Beispiel einen Fußball oder ein T-Shirt mit in den Unterricht und berichten Sie den Schülerinnen und Schülern, dass dies Produkte sind, die oft von Kindern hergestellt werden. Sensibilisieren Sie Ihre Schulkinder gegebenenfalls auch für das Fair Trade-Logo auf Produkten. Station 3: Bolivien Fliegen Sie weiter nach Bolivien. Erzählen Sie den Schülerinnen und Schülern, dass hier nicht jedes Kind zur Schule gehen kann und dass viele Kinder keinen Zugriff auf Bücher, Lehrmaterial oder das Internet haben. Transportieren Sie so das Recht auf Bildung und Ausbildung sowie das Recht auf eine eigene Meinung und Information. Fragen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler, was sie gerade im Klassenraum alles an Büchern, Stiften und anderen Medien zum Lernen sehen. Station 4: Deutschland Ein letztes Mal steigen Sie mit den Schülerinnen und Schülern ins Flugzeug und fliegen nach Deutschland. Sie landen in Ihrem eigenen Klassenzimmer. Erzählen Sie eine Geschichte von zwei Kindern, die sich auf dem Schulhof gezankt und geprügelt haben. Fragen Sie die Kinder, welche Arten von Gewalt auch psychischer Natur sie kennen, zum Beispiel schubsen, beschimpfen, treten, auslachen. Vermitteln Sie den Kindern, dass sie das Recht haben, "NEIN" oder "STOPP" zu sagen, wenn ihnen Gewalt angetan wird. Geben Sie den Kindern Tipps, wo sie Hilfe finden, beispielsweise bei den Eltern, bei Oma und Opa, bei den Lehrkräften oder bei der Nummer gegen Kummer (siehe Arbeitsblatt 1). Vermitteln Sie so den Kindern das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Lesen Sie gemeinsam mit den Kindern die zehn Kinderrechte vor. Schreiben Sie diese an die Tafel oder geben Sie den Kindern das passende Arbeitsblatt 2 dazu. Vergleichen Sie diese Rechte mit denen, die Sie mit den Kindern zu Beginn der Stunde gesammelt und aufgeschrieben haben. Nutzen Sie die Arbeitsblätter, um das Gelernte zu festigen. Füllen Sie die Arbeitsblätter gemeinsam in der Klasse aus oder geben Sie den Kindern etwas als Hausaufgabe auf. Gestalten Sie den Unterricht lebendig durch die Flugszenen zwischen den Stationen. Lassen Sie die Kinder zum Beispiel Fluggeräusche machen, mit den Armen mitfliegen oder um den Tisch laufen. Binden Sie Musik aus den Ländern ein, in die Sie reisen. Zeigen Sie der Klasse Bilder von Kindern aus den jeweiligen Ländern, um die Reise persönlicher wirken zu lassen.

  • Ich und meine Welt / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Intervention, wenns knistert oder kracht: Deeskalationsstrategien im Schulalltag

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema Classroom Management gibt Lehrerinnen und Lehrern auf der Grundlage einer langjährigen Berufserfahrung praktische Tipps zur Vermeidung, Entschärfung und Lösung von Konflikten im Schulalltag. Typische Konflikte im Schulalltag Dass die Schule als Ort, an dem Menschen mit verschiedenen Interessen und Prägungen aufeinandertreffen, ein großes Potenzial für zwischenmenschliche Konflikte bietet, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Es kann zu Konflikten unter Lehrkräften kommen, zwischen Lehrkräften und der Schulleitung, zwischen der Schule und Eltern; am häufigsten verlaufen die Konfliktlinien allerdings zwischen unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Schülerinnen und Schülern einerseits und Lehrkräften andererseits. Auf diese beiden schwerpunktartigen Konfliktbereiche konzentrieren sich die folgenden Ausführungen. Konflikte zwischen Lernenden können sowohl in der Schule entstehen als auch von "außen" in den Kontext Schule hineingetragen werden. Die Ursachen sind ebenso vielfältig wie die Formen der Gewalt, die damit verbunden sind – von subtiler Provokation, Lästerei und Beschimpfung über Mobbing und Diskriminierung bis hin zur Androhung physischer Gewalt und Handgreiflichkeit . Die Konflikte zwischen Lehrenden und Lernenden entstehen meist aufgrund von Unterrichtsstörungen, respektlosen Bemerkungen und verschiedenen Sichtweisen bei der Leistungsbewertung. Schülerinnen und Schüler fühlen sich manchmal ungerecht benotet und neigen oft dazu, Kritik persönlich zu nehmen. ("Die Lehrerin ist total unfair." "Die hat was gegen mich.") Lehrerinnen und Lehrer beklagen häufig Uneinsichtigkeit und fehlendes Unrechtsbewusstsein. Ihr Erwachsensein schützt sie allerdings nicht vor pauschalen Verurteilungen. ("Der Schüler ist immer rotzfrech." "Die Schülerin zeigt nie Einsicht.") Bei allen Formen von Konflikten in der Schule besteht die Gefahr, dass sich die "Fronten verhärten". Wenn nicht miteinander, sondern nur noch übereinander geredet wird, eskaliert das Gegeneinander schnell. Konflikte erfordern also Intervention – aber wie? So sollten Sie auf keinen Fall reagieren Emotional gesteuerte Reaktionen sind in Konfliktsituationen "menschlich" und damit grundsätzlich verständlich. Jedoch liefern sie selten einen konstruktiven Beitrag zur sachlichen Lösung des Problems, aus dem der Konflikt entspringt. Die Contenance zu wahren – also Wut oder Verzweiflung nicht "freien Lauf" zu lassen und sich verbal zu mäßigen – ist berechtigterweise ein zentrales Merkmal von Professionalität als Lehrkraft und spielt bei der Vorbildfunktion einer Lehrerin oder eines Lehrers eine wesentliche Rolle. Es kommt also maßgeblich auf das "Konfliktverhalten" der Lehrkräfte an. Vermeiden Sie als Lehrerin oder Lehrer neben Wut- und Gefühlsausbrüchen sowohl arrogante Rechthaberei als auch offen gezeigte Unsicherheit im Sinne einer Rechtfertigungshaltung. Lassen Sie sich auf gar keinen Fall auf "Wortgefechte" mit einzelnen Schülerinnen und Schülern vor der gesamten Klasse ein, die von den anderen Anwesenden dann als "Machtkampf" wahrgenommen werden und unerwünschte Solidarisierungseffekte hervorrufen können. Drohen Sie im Interesse Ihrer Glaubwürdigkeit niemals "Strafen" an, die sich nicht realisieren lassen, zum Beispiel: "Sagst du das noch einmal, fliegst du morgen von der Schule." Bei ernsten Handgreiflichkeiten zwischen Schülerinnen und Schülern sollten Sie angesichts der möglicherweise fatalen Konsequenzen auf keinen Fall körperlich "dazwischenfahren". Intervention mit dem Ziel einer Deeskalation Trotz der beschriebenen Gefahr, beim Intervenieren ungeschickt oder unvorteilhaft zu handeln, ist ein Wegschauen oder Wegducken bei Konflikten in der Schule für eine Lehrkraft unprofessionell und daher keine Option. Intervention und Konfliktmanagement gehören zum Erziehungsauftrag und sind damit ein zentraler Bestandteil der Rolle als Lehrkraft. Im Folgenden werden einige konkrete, praxiserprobte Interventionsstrategien vorgestellt. Dabei sollte Ihnen bewusst sein, dass eine erfolgreiche Intervention stets mit dem Ziel einer Deeskalation verbunden ist. Es kommt also auf eine lösungsorientierte Handlungsweise an. Bildlich ausgedrückt sollte Ihre Intervention ein "Aufflammen" von Konflikten verhindern, auch wenn Sie deren "Wurzeln" nicht immer beseitigen können. Damit sich Konflikte nicht "verfestigen", ist ein zügiges und konsequentes Handeln angebracht.

  • Fächerübergreifend

Sicher unterwegs im Web 2.0

Fachartikel

Dieser Fachartikel informiert über Sicherheit im Web 2.0. Das Internet bietet Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten zur Orientierung. Sie können sich der Öffentlichkeit mitteilen, miteinander kommunizieren oder nach Lösungsansätzen für Entwicklungsaufgaben suchen. Schülerinnen und Schüler können in sozialen Netzwerken miteinander in Kontakt treten und sich über Probleme austauschen. Zusätzlich sind in Zeiten des Web 2.0 den Partizipationsmöglichkeiten in Form eigener Webseiten oder Blogs nahezu keine Grenzen gesetzt. Damit Kinder im Umgang mit dem Netz ihre Medienkompetenz wertvoll schulen können, muss jedoch einigen Gefahren vorgebeugt und diverse Regeln müssen beachtet werden. An- und Abmelden auf Internetseiten Passwörter Wenn sich Schülerinnen und Schüler auf einer Seite im Internet registrieren, sollten sie sich ein eigenes Passwort überlegen, das sie sich zum einen gut merken können, das aber zum anderen für andere nicht leicht zu erraten ist. Die Kinder sollten beispielsweise nicht ihren eigenen Namen oder den ihres Haustieres verwenden. Ideal ist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Das Passwort dürfen die Schülerinnen und Schüler niemandem weitersagen, denn jeder, der das Passwort kennt, kann sich dann unter dem Namen des Kindes anmelden, dessen Profil ändern und im Chat oder per E-Mail in dessen Namen "Unfug" treiben. Abmelden Wenn sich Schülerinnen und Schüler auf einer Seite im Internet anmelden ist es sehr wichtig, dass sie sich auch wieder abmelden. Kinder sollten eindeutig darauf hingewiesen und über die möglichen Gefahren aufgeklärt werden. Wenn andere Mitschülerinnen oder Mitschüler, Eltern oder Geschwister den gleichen Computer nutzen wie die Schülerin oder der Schüler, dann haben sie Zugriff auf deren Account. Das bedeutet, sie könnten deren E-Mails lesen, in deren Namen chatten oder Nachrichten schreiben, je nachdem auf welcher Seite das Kind angemeldet ist. Deswegen sollten sich Schülerinnen und Schüler überall, wo sie sich anmelden können, auch wieder abmelden, oder "ausloggen" / "logout". Der Chat Chatregeln Bei einem Chat im Internet gibt es einige Regeln, die beachtet werden müssen. Sie geben vor, wie man sich im Chat zu verhalten hat. Im Internet nennen sich diese Regeln "Chatiquette". Der Begriff setzt sich aus dem Wort "Chat" und dem französischen "étiquette" (Umgangsformen) zusammen. Der Chat soll allen Kindern Spaß machen, daher sollten Schülerinnen und Schüler im Vorfeld über die Regeln aufgeklärt werden. Die Chatter dürfen niemanden beleidigen, beschimpfen, oder bedrohen. Sie dürfen auch nicht ausschließlich in Großbuchstaben schreiben, denn das bedeutet jemanden anzuschreien. Moderierte Chats Die Schülerinnen und Schüler sollten darüber hinaus im Chat nur Themen ansprechen, die alle interessieren könnten und keinen ängstigen. Wenn Sie Ihren Schülerinnen und Schülern Chaträume empfehlen, achten Sie darauf, dass der Chat moderiert ist, wie beispielsweise der Seitenstark-Chat . Das bedeutet, dass die Einträge der Kinder vor der Veröffentlichung geprüft und keine persönlichen Daten oder enwicklungsbeeinträchtigenden Inhalte freigegeben werden. Falls sich eine Schülerin oder ein Schüler nicht an die Chatiquette hält, kann der Moderator oder die Moderatorin dem Kind den Zugang zum Chat versperren. Gefahren im Chat Schülerinnen und Schüler sollten zu Beginn über die Gefahren im Chat aufgeklärt werden. In Chaträumen im Internet können sich die Kinder nie sicher sein, wer sich hinter dem Nickname (Spitznamen) versteckt, mit dem sie chatten. Die Schülerinnen und Schüler sollen in keinem Fall persönliche Daten von sich selbst oder von Mitschülerinnen und Mitschülern (Freundinnen und Freunden) bekanntgeben, also keine Telefonnummer, Vor- und Nachname, Anschrift, Messenger-Daten oder E-Mail-Adresse. Sonst können gegebenenfalls Fremde die Schülerin oder den Schüler ungewollt zu Hause oder an der Schule aufsuchen. Kinder und Jugendliche sollten sich auch niemals alleine mit anderen Chattern außerhalb des Chats verabreden, denn sie können nie genau wissen, wer zu dieser Verabredung erscheint. Wenn sie sich unbedingt mit jemanden treffen möchten, dann sollten sie einen Erwachsenen zu der Verabredung mitnehmen. Veröffentlichte Daten im Web 2.0 Fotos im Netz Kinder sollten aufpassen, welche Fotos sie im Internet hochladen. Wenn die Schülerinnen und Schüler Fotos von sich selbst einfügen möchten, dann sollten sie darüber aufgeklärt sein, dass sich Fotos im Internet schnell verbreiten und sich jeder diese auf den eigenen Rechner runterladen kann. Die Fotos können auf beliebigen Internetseiten und Portalen eingestellt werden, von denen sie nicht so einfach wieder gelöscht werden können. Darüber hinaus dürfen Fotos von Freundinnen oder Freunden nur mit deren Einverständnis veröffentlicht werden. Schülerinnen und Schüler sollten dahingehend sensibilisiert werden. Personenbezogene Daten Schülerinnen und Schüler sollen beachten, dass sie keine persönlichen Daten von sich im Netz veröffentlichen. Mit personenbezogene Daten sind laut Datenschutzgesetz "Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse eines Betroffenen" gemeint. Dazu zählen alle Daten, die über eine identifizierbare Person irgendeine Aussage machen. Dies sind zum Beispiel folgende Daten: Vor- und Nachname in Verbindung mit der Postanschrift und E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Sicher surfen im Internet

Unterrichtseinheit

Eine wachsende Zahl von Kindern darf zu Hause im Internet surfen oder online spielen. Neben den positiven Aspekten, die für das Medium sprechen, birgt es aber auch Gefahren, über die unsere Kinder informiert werden müssen, um adäquat mit ihnen umgehen zu können. Das fächerübergreifende Projekt warnt die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Seite Internet-ABC nicht nur vor diesen Gefahren, sondern gibt ihnen auch Hilfestellung im Umgang damit. Die Grundschulkinder sollen im Internet gezielt Arbeitsaufträge recherchieren und zum Schluss ein interaktives Quiz lösen, für dessen erfolgreiche Durchführung sie eine Urkunde erwerben. Das Internet ist eine ideale Informationsquelle: schnell zugänglich und immer aktuell. Es ist aus dem Geschäfts- und auch aus dem Privatleben nicht mehr wegzudenken. Eine steigende Zahl der Haushalte informiert sich durch das Internet beispielsweise über Urlaubsorte, bucht Reisen und tätigt Einkäufe online. Auch für den Unterricht wird das Medium zunehmend interessant, denn es gibt mittlerweile unzählige Websites, die besonders im Sachunterricht Themen anschaulich und kindgerecht aufbereiten. Leider birgt es aber auch Gefahren, die selbst mit einer Sicherheitssoftware nicht ganz auszuschließen sind. Ziel der Unterrichtseinheit ist deshalb, über diese Gefahren zu informieren und Verhaltensregeln für den Umgang damit bereit zu stellen. Die entsprechenden Informationen können die Kinder auf der Seite www.internet-abc.de abrufen. Themenauswahl und zeitlicher Rahmen Eine Auswahl an Themen veranschaulicht das Angebot des "Internet-ABC". Hier finden Sie außerdem Tipps zur zeitlichen Organisation. Organisation des Unterrichts Die Vorbereitung des Unterrichts unter Einbeziehung der Kinder und eine gute Organisation erleichtert die Durchführung des Projekts. Arbeitsmaterial Hier finden Sie Anmerkungen zum Inhalt der elf Arbeitsblätter sowie alle Arbeitsblätter, das Deckblatt und die Urkunde "Internet-Experte" im PDF-Format. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Sachunterricht, Deutsch und Mathematik Fächerspezifische Lernziele "Sicher surfen im Internet" erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen aus Internetseiten Informationen entnehmen. ein interaktives Quiz durchführen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze treffen. sich innerhalb der Arbeitsgruppe über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Thema Sicher surfen im Internet Autorin Margret Datz Fächer Sachunterricht, Deutsch, Mathematik Zielgruppe Drittes und viertes Schuljahr Zeitraum circa eine Woche Technische Voraussetzungen Computerraum / Medienecke mit Internetanschluss Erforderliche Vorkenntnisse Basiswissen im Umgang mit dem Computer, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Verlaufsplanung Verlaufsplan "Sicher surfen im Internet" Da die Homepage des Internet-ABC kürzlich im Zuge eines Relaunchs neu gestaltet und strukturiert wurde, ist es leider nicht mehr möglich, die Aufgaben dieser Unterrichtseinheit online zu bearbeiten. Statt dessen haben Sie jedoch die Möglichkeit, auf die Internet-ABC-CD mit Unterrichtsmaterialien zurückzugreifen, die sie entweder kostenlos bestellen oder herunterladen können. Zum Thema "Sicher surfen im Internet" erfahren die Schülerinnen und Schüler im "Reiseführer durchs Netz" worauf sie beim Surfen im Internet achten müssen. Der Screenshot (Abbildung bitte anklicken) verdeutlicht humorvoll, dass die Kinder jederzeit kritisch hinterfagen sollen, wer sich beispielsweise hinter ihrem Chatpartner verbirgt. Was hat eine Stadt mit dem Internet gemeinsam? Gefahren im Internet Was ist erlaubt? Was ist verboten? Umgang mit persönlichen Daten Treffen von Fremden im Netz Bedrohungen und Beschimpfungen Partnerarbeit ist sinnvoll Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen wie immer unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Zusätzliches Arbeitsmaterial Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die angesprochenen Themen vertiefen: Zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Übungen zur Bildung von Nomen mithilfe von Wortbausteinen (beispielsweise -nis, -keit), mit dem Partner handschriftlich einen Chat simulieren und weitere Sachaufgaben. Fächerübergreifend arbeiten Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es zudem, den normalen Stundenplan für die Projektdauer teilweise außer Kraft zu setzen. Wichtig ist jedoch eine gemeinsame Einführung. Außerdem sollte ein tägliches Feedback stattfinden, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Vorwissen ist nicht erforderlich Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig. Die Eingabe der Internetadresse in die Adresszeile des Browsers sollte erklärt werden, alternativ kann diese Adresse auch unter "Favoriten" (beziehungsweise Lesezeichen) gespeichert und den Kindern die Handhabung gezeigt werden. Sicherheitseinstellungen Je nachdem welche Sicherheitseinstellungen die jeweiligen Rechner haben, ist es möglich, dass beim Aufruf des interaktiven Quiz eine Sicherheitswarnung erscheint. Dies geschieht beispielsweise, wenn das Öffnen von Popups blockiert ist. Über den Menüpunkt "Extras", "Popupblocker deaktivieren" können Sie Popups zulassen. Weitere Informationen zu Popups und welche Einstellungen die Kinder schrittweise vornehmen müssen, wenn die Sicherheitswarnung erscheint, finden Sie im folgenden Download. Vorschläge der Kinder berücksichtigen Zur Organisation des Unterrichtsablaufs müssen Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Kriterien für die Partner- oder Gruppenbildung Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen ist (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Bei dieser Einteilung hat sich eine Abwechslung von Projekt zu Projekt als sinnvoll erwiesen, weil sonst entweder immer die gleichen Kinder zusammenarbeiten (Freunde) oder beim Zufallsprinzip oft völlig ungleiche Paare gebildet werden. Einen Ausgleich kann dann die von der Lehrkraft bestimmte Einteilung gewähren. Einsatz der Arbeitsblätter Es ist ratsam, die Arbeitsblätter 2 bis 8 in chronologischer Reihenfolge zu bearbeiten. Die restlichen Aufgaben können die Kinder nach freier Wahl der Partner zeitunabhängig lösen, beispielsweise wenn sie auf einen Computer-Arbeitsplatz warten. Je nachdem wie viele Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen, können die Schülerinnen und Schüler zum Schluss zusätzlich das auf der ersten Seite des Reiseführers bereit gestellte Spiel online durchführen. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und vom Lehrer überprüft wird. Die Urkunde "Internet-Experte" kann ausgestellt werden, wenn das Quiz mit 100 Prozent richtigen Ergebnissen gelöst wurde. Für alle Arbeitsblätter, die sich auf Informationen von der Seite www.internet-abc.de beziehen, gilt, dass zunächst die entsprechende Internetseite aufmerksam gelesen werden muss. Arbeitsblatt 1: Sicherheit Das Brainstorming dient als Einstieg in das Thema. Die Kinder werden feststellen, dass man überall auf Sicherheit achten muss. Arbeitsblatt 2: Die Wegbeschreibung Hier bekommen die Kinder eine Schritt-für-Schritt-Anweisung für den Weg von der Eingangsseite zur Internet-Technik, da die entsprechenden Seiten nicht direkt über die Adresszeile des Browsers aufgerufen werden können. Diese Beschreibung können sie nach einer Arbeitsunterbrechung jeweils erneut benutzen. Jedes weitere Arbeitsblatt baut auf dieser Wegbeschreibung auf und erklärt eingangs, welche Nummern der Leiste des Reiseführers jeweils relevant sind. Arbeitsblatt 3: Das Internet - wie eine Stadt Die Seite vergleicht das Internet mit einer Stadt, in der man Spaß haben kann, wo aber auch Gefahren lauern. Durch eine Situation, wie sie bei einem Stadtbummel entstehen könnte, wird der Bezug zum Internet hergestellt. Auch dort sollen sie aufmerksam und vorsichtig sein. Diese Aufgabe muss unbedingt in einer Metaphase oder am Ende des Projekts gemeinsam besprochen werden. Die Geheimschrift ergibt folgende Wörter: Spielplätze, Stadtviertel, Menschen, Marktplätze, Geschäfte, Friedhöfe. Arbeitsblatt 4: Merkwürdige Sachen - was nun? Auf der Internetseite werden der Kiosk mit Zeitschriften und die Gruppe Rechtsradikaler vorgestellt, beides Situationen, die Kindern passieren können (Kiosk ganz bestimmt). Ähnliche Situationen treffen auch für das Internet zu. Auf der Internetseite wird der Begriff "Verleumdung" verwendet, der vielen Kindern nicht klar ist. Deshalb sollen sie ihn in einem Lexikon suchen und anschließend die Bedeutung richtig ankreuzen. Die letzte Aufgabe verdeutlicht den Kindern, wie sie sich im Internet verhalten sollen, wenn sie sich verirrt haben und auf Seiten stoßen, die verwirren und Angst machen: 1. Symbol "Eltern", Verb "zeigen"; 2. Symbol mit der Sprechblase, Verb "sprechen"; 3. Symbol "Zurück-Button", Verb "zurückgehen"; 4. Symbol "schließen" (Kreuzchen), Verb "schließen". Arbeitsblatt 5: Verbieten? Veröffentlichungen können nicht von vorneherein verboten werden, da jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung hat. Jugend gefährdende Seiten können allerdings verboten und entfernt werden. Zumindest in Deutschland, wo es beim Jugendschutz eine Prüfstelle gibt, der man verdächtige Seiten melden kann. In der Gesamtheit gestaltet sich eine Prüfung und ein Verbot allerdings sehr kompliziert, da jedes Land seine eigenen Gesetze und andere Maßstäbe hat. Lösungen: 1. Kasten: Im Internet herrscht Meinungsfreiheit. 2. Kasten: Jeder auf der Welt kann im Internet rund um die Uhr veröffentlichen, was er will. 3. Kasten: Manche nutzen das aus und stellen unerlaubte Inhalte ins Netz, denn zunächst überprüft niemand, was veröffentlicht wird. 4. Kasten: Erst später, wenn kriminelle Seiten von Surfern entdeckt werden, kann etwas dagegen unternommen werden. Weltweites Problem: verschiedene Gesetze, verschiedene Sprachen. Die letzte Aufgabe vermittelt noch einmal eindringlich, dass man auf jeden Fall über seltsame Seiten sprechen soll. Im Unterrichtsgespräch müssen die Kinder darauf hingewiesen werden, dass sie weder Angst haben, noch sich schämen brauchen, sondern dass ein Gespräch mit Erwachsenen über solche Seiten sehr wichtig ist. Arbeitsblatt 6: Persönliche Daten im Internet Persönliche Daten von Kindern haben nichts im Internet zu suchen! Das begreifen die Kinder sehr schnell an dem Beispiel mit dem Schild um den Hals. Worträtsel: Menschen begegnet man im Internet durch E-Mails, Gästebücher, die eigene Homepage und Chats. Sechs wichtige Internet-Regeln für Surfprofis: 1. Verrate nicht deinen richtigen Namen; 2. Gib dir einen Spitznamen, einen Nicknamen; 3. Verrate nicht deine Adresse oder Telefonnummer; 4. Verrate auch nicht die Adresse und Telefonnummer deiner Freunde; 5. Dein Passwort ist dein Geheimnis. Verrate es niemandem; 6. Frag dich, ob du wirklich alles beantworten möchtest, was der andere von dir wissen will. Regeln für die eigene Homepage: Lückenwörter in der richtigen Reihenfolge: Homepage, Unerfreuliches, unverschämte, Erwachsenen, Eltern, Adresse, Telefonnummer. Arbeitsblatt 7: Fremde im Netz Auch hier wird wieder ausgegangen von einer Situation, wie sie im Alltag der Kinder geschehen kann. Dass sie nicht mitgehen, weggehen oder sogar um Hilfe rufen, ist allen Kindern klar. Im Internet kann man nicht sehen, wer schreibt, jeder kann sich als das ausgeben, was er möchte. Auf entsprechende Aufforderungen gibt es nur eine Reaktion: Nicht treffen! (Akzeptiert werden können hier auch die Antworten: den Eltern zeigen, mit einem Erwachsenen sprechen.) Die Ratschläge zu Treffen mit Internet-Bekanntschaften sollen von den Kindern nicht nur notiert, sondern auch umgeschrieben werden in die 1. Person Singular: 1. Ich verabrede mich nie mit jemandem aus dem Internet! Wenn ich unbedingt jemanden treffen möchte, frage ich meine Eltern vorher um Erlaubnis und nehme sie zu dem Treffen mit. 2. Ich verschicke keine Fotos von mir. 3. Im Zweifelsfall antworte ich auf merkwürdige, zweideutige oder beleidigende E-Mails oder Chat-Beiträge erst gar nicht! Arbeitsblatt 8: Verwirrende Erlebnisse im Internet Hier wird noch einmal dargelegt, warum es im Internet zu verwirrenden Erlebnissen kommen kann und wie die Kinder darauf reagieren sollen. Da man sein Gegenüber nicht sehen kann, und es weit weg am anderen Computer sitzt, fällt es einigen Leuten leicht, Dinge zu tun, vor denen sie sonst vielleicht Hemmungen hätten. Die Aussagen von Max sind richtig. E-Mail-Adresse: hotline@jugendschutz.net zur Meldung verdächtiger Seiten oder verwirrender Erlebnisse. Arbeitsblatt 9: Wortfamilie "sicher" Die alphabetische Ordnung ist abhängig von den Wörtern, die die Kinder selbst finden, deshalb kann hier keine Lösung angegeben werden. Arbeitsblatt 10: Nomen mit den Wortbausteinen -heit und -ung 1. Spalte: die Sicherheit, die Faulheit, die Schönheit, die Krankheit, die Gemeinheit, die Wahrheit, die Vornehmheit, die Gesundheit; 2. Spalte: die Wanderung, die Trennung, die Säuberung, die Werbung, die Fassung, die Wohnung, die Entdeckung. Arbeitsblatt 11: Redensarten-Domino Es gibt eine Reihe von Redensarten, denen die Wörter Sicherheit oder sicher zu Grunde liegen, die die Kinder hier spielerisch kennen lernen. 1. Programm 5,99 x 12 = 71,88 €. Das Abo ist günstiger. Drei Jahre: 71,88 x 3 = 215,64 €. 79 x 3= 337 €. 2. Programm 3,95 x 12 = 47,40 €. Das Abo ist günstiger. Drei Jahre: 47,40 x 3 = 142,20 €. 49,99 x 3 = 149,97 €. 3. Programm 7,98 x 12 = 93,36 €. Das Abo ist günstiger. Drei Jahre: 93,36 x 3 = 280,08 €. 99 x 3 = 297 €. Über den Link "Arbeitsblätter für Pädagogen" finden Sie weitere Unterrichtsmaterialien und Schüler-Arbeitsblätter. Sie navigieren hierzu über die Elternseite und klicken die Bibliothek an. Neben speziellen Informationen für die Eltern bietet die Seite eine extra Rubrik für Pädagogen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

La lengua de las mariposas: ein Hypertextprojekt

Unterrichtseinheit

In einer actividad de poslectura erstellen Schülerinnen und Schüler einen sitio web zur Kurzgeschichte "La lengua de las mariposas" von Manuel Rivas. Sie setzen sich auf diese Weise mit Fragen nach Freundschaft, Verrat, Schuld, persönlicher Verantwortung sowie politischer und religiöser Überzeugung auseinander.Diese Fragen wirft die Kurzgeschichte auf, die den Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs aus der Sicht eines galizischen Schuljungen schildert. Es sind aber auch Fragen, die die spanische Gesellschaft bis heute prägen und die vom zeitgenössischen Autor Manuel Rivas an die Schülerinnen und Schüler herangetragen werden.Das Erstellen eines Hypertextes ist eine actividad de poslectura und unterscheidet sich im Grunde kaum von textanalytischem und vor allem produktionsorientiertem Arbeiten. Das Besondere besteht darin, dass die in der Arbeitsphase entstehenden textuellen Reaktionen auf den Bezugstext, hier La lengua de las mariposas, für das Internet aufbereitet und zusammenhängend in einem sitio web präsentiert werden. La lengua de las mariposas - Inhalt "La lengua de las mariposas" ist eine Kurzgeschichte des galizischen Autors Manuel Rivas, die den Konflikt entre las dos Españas thematisiert. Weitere didaktisch-methodische Anmerkungen An dieser Stelle gibt die Autorin aus eigener Erfahrung Hinweise zur Planung eines Hypertextprojekts. Ablauf der Unterrichtseinheit Sehr bewusst nähern sich die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit der Organisation und der Umsetzung einer Website an. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Schreibkompetenz erweitern, indem sie bei der Textproduktion mehrere Phasen der Überarbeitung durchlaufen. den spanischen Bürgerkrieg als wichtiges historisches Phänomen der spanischen Geschichte verstehen und die Kurzgeschichte von Manuel Rivas als ein Beispiel der aktuellen Aufarbeitung dieses Ereignisses kennen lernen. in profundes Verständnis des Ausgangstextes "La lengua de las mariposas" erlangen, indem sie bei der Erstellung ihrer sitios web eine vertiefende Analyse der Aspekte vornehmen, auf die sich ihr sitio web bezieht, und indem sie sich mit den sitios web der übrigen Kursteilnehmer auseinandersetzen. ihre Präsentationstechniken in unterschiedlichen Situationen dem Publikum angemessen anwenden. ihre Kenntnisse und ihre kreativen Produkte als sitios web für die Publikation im Internet aufbereiten. sorgfältige und präzise Vorarbeiten mit Bleistift und Papier als Basis einer Online-Arbeit erkennen. Gute inhaltliche Vorbereitung ist nötig Eine gute Kenntnis des Bezugstextes liefert die Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler kompetent Ideen für kreative Internetseiten entwickeln können. Darüber hinaus versetzt die vorherige Analyse die Schülerinnen und Schüler in die Lage, die Spuren, also die Vorgaben des Ausgangstextes hinreichend zu berücksichtigen sowie in der Auswertung zu beurteilen, ob dies in den einzelnen Textprodukten geleistet wird. Eignung für die producción de hipertextos e hiperficciones "La lengua de las mariposas" enthält eine hinreichende Anzahl an Leerstellen im Sinne der Rezeptionsästhetik, die Ansatzpunkte für alternative Handlungsstränge, alternative Ausgänge sowie für die Fortführung bieten. Diese können die Schülerinnen und Schüler ausgehend von den Textvorgaben in kreativen hiperficciones ausgestalten. Außerdem können verschiedene hipertextos zum literarischen und historischen Hintergrund erstellt werden. Projektorganisation Der Prozess von der ersten Idee hin zum fertigen sitio web wird meist in einem Projekt mit Gruppen- oder Partnerarbeit durchlaufen. Die Phasen zur Entwicklung des Layouts, die Schreibphasen sowie die Präsentation gestalten sich wie im traditionellen Unterricht, und es wird meist mit Bleistift und Papier gearbeitet. Der Computer kommt erst ins Spiel, wenn es um die Überarbeitung der Texte und die Erstellung der einzelnen páginas web geht. Da für die Erstellung - das wesentlich Neue in diesem Projekt - möglichst präzise Angaben vorliegen müssen, ist zu empfehlen, den gesamten Arbeitsprozess mit der Lerngruppe gut zu organisieren, um ein mehr oder minder großes Chaos zu verhindern. Jedoch kann man meist in der Praxis feststellen, dass die mit der Programmierung beauftragten Schülerinnen und Schüler, oftmals dafür sorgen, dass die Vorgaben hinreichend detailliert sind. Transparenz Die Einführung vor Beginn des eigentlichen Hyptertextprojekts ist von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Verlauf. Sie vermittelt der Lerngruppe detaillierte Informationen über hipertextos e hiperficciones sowie die Organisation eines solchen Projekts. In dieser Einführung wird Transparenz hergestellt und eine Grundlage geschaffen für die sich anschließende Auswahl von kreativen hiperficciones oder von hipertextos zum Ausgangstext sowie für die parallel ablaufende Bildung von Arbeitsgruppen. Es schließen sich Phasen zur Gestaltung der Seiten, der Anfertigung von Texten sowie der meist ebenfalls parallel ablaufenden Erstellung der Seiten, der Präsentation sowie der Evaluation an. Organisation der Arbeitsgruppen Die Gruppen setzen sich nach thematischen Präferenzen zusammen, und in den Gruppen wird je ein Experte für die Programmierung benannt. Die Arbeit erfolgt selbstorganisiert, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Selbststeuerung und der Kooperation zu fördern. Schülerinnen und Schüler können sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen einbringen, etwa Fertigkeiten der Gestaltung des Layouts oder im Umgang mit dem Computer und dem Internet oder auch im Verfassen von (kreativen) Texten auf Spanisch. Für die Erstellung der páginas web bedeutet dies, dass sie von Computer-Experten übernommen werden kann, die es erfahrungsgemäß in fast jedem Kurs gibt, so dass es ausreicht, wenn man als Lehrende über Grundkenntnisse verfügt. Bei der Aufgabenverteilung in den Arbeitsgruppen von zwei bis drei Mitgliedern sollte berücksichtigt werden, dass möglichst in jeder Gruppe ein Mitglied als Experte mit der Erstellung der Seiten beauftragt und somit dafür verantwortlich ist. Die übrigen Mitglieder müssen ihre Texte (RTF-Dateien) und Bildmaterialien gemäß den zu treffenden Vereinbarungen präzise abliefern. "E-Kompetenzen" Für die Realisierung des Projekts benötigen die Experten der Programmierung Kompetenzen in der HTML-Programmierung sowie im Scannen und eventuell Bearbeiten von Fotos und Zeichnungen. Alle Mitglieder der Lerngruppe sollten darüber hinaus über allgemeine E-Kompetenzen in der Anwendung eines Textverarbeitungsprogramms zum Erstellen von RTF-Dateien sowie der Kommentarfunktion (Word) zur Überarbeitung der Texte verfügen und darüber hinaus Suchmaschinen für die Internetrecherche gezielt einsetzen können. Falls sich keine Computer-Experten in einem Kurs finden sollten, ist es durchaus möglich, die Schülerinnen und Schüler selbst zu schulen oder die Kenntnisse mithilfe eines Schulungsprogramms zu erwerben. Denn es sind erstaunlich wenige Kenntnisse erforderlich, um einen sitio web zu erstellen. Zu empfehlen ist etwa das Online-Seminar von Ulli Meybohm . Selbstevaluation und Fremdevaluation der Schreibkompetenz Die Entwicklung der Schreibkompetenz ist ein Schwerpunkt des Hypertextprojekts. Um den Schülerinnen und Schülern ihre Kompetenzen bewusst zu machen, wird vor Beginn der eigentlichen Unterrichtseinheit eine Selbst- und Fremdevaluation mithilfe eines Bogens aus dem Europäischen Portfolio der Sprachen, EPS 15+ empfohlen. Es handelt sich hier um die Schweizer Version des Sprachenportfolios, die speziell auf Jugendliche und Erwachsene abgestimmt ist und auf den Skalen des Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen . Die Entwicklung der Schreibkompetenz wird dort gesondert evaluiert. Languageportfolio.ch Selbstevaluation und Fremdevaluation der Schreibkompetenz Schweizer Version des Europäischen Portfolios für Sprachen 15+. Reflexion in der Evaluationsphase Die Reflexion in der Evaluationsphase des Projekts ergibt, dass die meisten Schülerinnen und Schüler einen Kompetenzzuwachs durch die sehr präzisen Überarbeitungsphasen sehen. Viele führen an, dass sie ihre Schreibkompetenz nach dem Projekt sehr viel realistischer einschätzen können. Die mapa mental ist auf spanisch erstellt, damit die Termini in der Einführung sprachlich weitestgehend einheitlich sind. Allerdings ist die aktive Beherrschung eines umfassenden Fachwortschatzes "Internet" im Spanischen sicher zu diskutieren ist, insbesondere für den dreijährigen Oberstufenkurs. Hingegen sind die Begriffe zur "producción de hipertextos e hiperficciones" größtenteils geläufig, da sie aus der Arbeit mit Texten bekannt sind. Methodische Vorbemerkung Methodisch und medial ist in der Einführung die Visualisierung von großer Bedeutung. Es wird daher mit einem Beamer und Internetanschluss gearbeitet, um je nach Bedarf Internetseiten oder die mapa mental zu projizieren. Struktur von Internet-Seiten Die linke Seite der mapa mental geht auf die Strukturen von Internet-Seiten sowie auf die Gestaltung und das Layout ein. Die rechte Seite befasst sich mit dem Inhaltlich-Methodischen eines Hypertextprojekts. Es ist ratsam, zunächst die technische Seite zu erläutern, damit die technischen Implikationen auf der inhaltlich-methodischen Seite leichter nachvollzogen werden können. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern klar, dass es wichtig ist, für die Gestaltung und letztlich die Erstellung präzise Angaben zu machen. Technisches Im technischen Bereich geht es zunächst um die Erläuterung von Strukturen, etwa den Unterschied zwischen sitio web (das Ganze) und página web (die zugeordneten Seiten der einzelnen Arbeitsgruppen). Die página inicial (Startseite) ist sozusagen die Eingangstür zum sitio web. Darüber hinaus ist es erforderlich, Ordner- und Dateistrukturen (carpetas y archivos) zu kennen, denn der spätere sitio web wird sich aus den Ordnern der Arbeitsgruppen, die zugehörige Dateien enthalten, zusammensetzen. Navigation Für die Navigation ist es wichtig, zu wissen, dass sie über die Menüleiste gesteuert wird, dass enlaces (Links) Verbindungen zu anderen Seiten herstellen und dass man diese auch als botón (Button) gestalten kann. Die enlaces können eine neue Seite öffnen lassen oder ein ventana pop-up erscheinen lassen. Diese sind Internet-Nutzern gut als lästige kleine Werbefenster bekannt, die sich plötzlich öffnen, wenn man auf eine neue Seite kommt. Das storyboard gibt die Struktur der Vernetzung durch die enlaces an: als Baumstruktur (ausgehend von einer Seite ergeben sich Verzweigungen wie in einem Stammbaum) oder als Netzstruktur (hier sind viele Querverbindungen zwischen den einzelnen Seiten möglich). Das Tabellenformat ist für die Erstellung der páginas web interessant, weil Menüleisten mithilfe von Tabellen erstellt werden. Design Für das diseño de página ist aus Gründen der Leserfreundlichkeit zu empfehlen, dass parallel zum storyboard ein einheitliches formato (Layout) für die Seiten einer Arbeitsgruppe gewählt wird, das bei Bedarf variiert werden kann. Zum diseño de página gehören auch die Gestaltung und Position von botones und enlaces. Eine besondere Art der Gestaltung sind sog. mapas de imágenes: Eine Karte, eine Zeichnung oder ein Bild werden in Bereiche aufgeteilt, die angeklickt werden können, und es öffnet sich ein Fenster mit weiteren Details zum Ort oder zu Personen. Zur Erstellung ist hier ein zusätzliches Programm erforderlich. Hipertextos e hiperficciones Auf der rechten Seite der mapa mental werden Beispiele für mögliche hipertextos und auch für hiperficciones gegeben, die als Verfahren der Textanalyse sowie dem produktionsorientierten und kreativen Arbeiten bekannt sind. Interessant ist darauf hinzuweisen, dass zwischen dem Perspektivwechsel und Abenteuern unterschieden wird und dass der Leser den Erzählstrang bestimmt. Neben diesen Seiten kann eine weitere Seite zur Vorstellung des Projekts und der Lerngruppe in den sitio web integriert werden. Die übrigen Punkte beziehen sich auf das Layout sowie auf das Abspeichern der Dateien im RTF-Format. An dieser Stelle ist ein Hinweis auf die Formulierung der Dateinamen wichtig, da sie von den Programmier-Experten in HTML-Dateien umgewandelt werden. Damit diese im Internet verarbeitet werden können, dürfen sie nur Kleinbuchstaben, keine Leerzeichen keine Sonderzeichen enthalten. Für die Arbeitsgruppen ist es übersichtlich, wenn die Dateien nicht nummeriert, sondern mit inhaltlich aussagekräftigen Namen versehen werden. Brainstorming Als Vorbereitung ist ein Brainstorming insbesondere zu möglichen hiperficciones (cambios de perspectiva o aventuras) geeignet, um ein breites Spektrum an Ideen zu entwickeln, aus dem die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse auswählen können. Die Gruppenbildung erfolgt nach einem allgemeinen Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander. Aufteilung in Arbeitsgruppen Es entstehen sechs Arbeitsgruppen, die insgesamt sieben sitios web erstellen. Darunter sind vier hipertextos: Resumen (con elementos ficticios: antecedentes y continuación) Información de trasfondo Proyecto Personajes ... und drei hiperficciones (aventuras de texto): En el consultorio sicológico La vuelta de Moncho a La Alameda El destino de don Gregorio Materialsammlung (1 Stunde) Die einzelnen Arbeitsgruppen führen eine Internetrecherche durch, um Informationen für die Bearbeitung ihres Themas zu finden, und zwar in einem Umfang, der ausreicht, das storyboard zu erstellen. Eine detaillierte Auswertung der Informationen bleibt der Phase der Textproduktion vorbehalten. Die Recherche ist speziell für die Gruppen von Belang, die zum literarischen und historischen Hintergrund arbeiten. Die übrigen Gruppen können sich, falls sie diese Phase verkürzen möchten, bereits mit der Erstellung ihres storyboard befassen und ein Layout für ihre Seiten entwerfen. Entwurf von storyboards (2 Stunden) Das Layout der Einzelseiten sowie das storyboard werden über die tarea gesteuert. Das Feedback zu den Präsentationen erweist sich als hilfreich, weil gute Anmerkungen und Anregungen gemacht werden, die die Gruppen für eine eventuelle Ergänzung oder Modifizierung aufnehmen. Textproduktion und Erstellung der páginas web verlaufen in den Gruppen meist parallel. Textproduktion Die Textproduktion gestaltet sich als Prozess, in dem die Texte mehrfachen Überarbeitungsphasen unterzogen werden. Zunächst findet eine peer correction in den Arbeitsgruppen statt und im Anschluss daran erhalten die Schülerinnen und Schüler Korrektur- und Überarbeitungshinweise von ihrer Lehrerin, die mithilfe der Kommentarfunktion in Word an den entsprechenden Stellen angebracht werden. Durch diese Vorgehensweise nehmen die Schülerinnen und Schüler die Überarbeitung ihres eigenen Textes selbständig unter Berücksichtigung der Kommentare vor. Überarbeitung der Texte Die Praxis zeigt, dass die Überarbeitung der Texte für Lehrerinnen und Lehrer sehr zeitaufwendig ist, auch wenn sie durch die Verwendung des Computers insofern erleichtert wird, als sich keine neuen sprachlichen Fehler in ehemals korrekte Passagen einschleichen. Websiteerstellung Die Erstellung der páginas web durchläuft ebenfalls mehrere Gestaltungsphasen. Meist werden die Seiten in HTML programmiert und die Texte eingefügt. In einigen Fällen werden spezielle Effekte gewünscht, so dass hier der Dreamweaver genutzt werden kann. Insbesondere in Bezug auf die Gestaltung der Seiten (zu wenig / zu viel Text oder Illustration) erweist sich eine Zwischenpräsentation als sehr fruchtbar. Die Schülerinnen übernehmen die Ergebnisse aus der Präsentation der Zwischenergebnisse und verarbeiten sie sowohl in den Texten als auch in der Gestaltung der Seiten. Die Präsentation des sitio web wird auf zwei Ebenen durchgeführt. Präsentation im Klassenraum Zunächst werden die entstandenen páginas web nach der erforderlichen Vorbereitung von Kurzvorträgen im Plenum des Kurses vorgestellt. Auf diese Weise wird erstmalig der sitio web in seiner Gesamtheit von allen wahrgenommen und gewürdigt. Alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer haben in Anschluss daran Gelegenheit zum Surfen im sitio web. Präsentation für die gesamte Schule Komplettiert wird diese Präsentation durch eine schulöffentliche Veranstaltung, zu der weitere Spanischkurse der Schule sowie Interessenten einer weiteren Schule eingeladen sind. Die Idee dieser Veranstaltung ist, den sitio web einer größeren spanischsprechenden Öffentlichkeit zugänglich zu machen, denn ein solches Produkt braucht eine Leserschaft. Didaktisch-methodische Anmerkungen Die erste Präsentation im Kurs dient als Generalprobe für die schulöffentliche Veranstaltung, die in interessierter Atmosphäre stattfindet. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Präsentation vor einem breiteren Publikum ein sehr motivierendes Ereignis. Das positive Feedback zu ihren Kompetenzen stärkt ihr Selbstbewusstsein und erfüllt sie mit Stolz auf ihre Leistung. Der Evaluationsbogen zum Projekt bezieht sich auf die Zufriedenheit mit dem Thema und den gestalteten páginas web, die Effektivität der Gruppenarbeit, den Lernzuwachs in Bezug auf das Thema, die Eignung der Kurzgeschichte für die Hypertextproduktion, auf besonders Gelungenes oder nicht Gelungenes im Projekt sowie auf eventuelle spätere Verwendungsmöglichkeiten der Kenntnisse im Umgang mit den Neuen Medien. Die Äußerungen der Schülerinnen und Schüler sind alles in allem sehr positiv. Es gibt wenige kritische Stimmen, die den Nutzen der erworbenen Computerkenntnisse für ihre persönliche Zukunft in Frage stellen oder Stimmen, die den Schreibprozess zu mühsam finden. Insgesamt können sich mehrere Schülerinnen und Schüler gut vorstellen, ein weiteres Hypertextprojekt durchzuführen. "La lengua de las mariposas" ist eine Kurzgeschichte des galizischen Autors Manuel Rivas, die den Konflikt entre las dos Españas thematisiert. Die Handlung spielt zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges in La Alameda, einem kleinen galizischen Dorf. Zwischen Moncho, einem Erstklässler, und seinem Lehrer entwickelt sich eine besondere Beziehung. Neben der Schule unternehmen die beiden zahlreiche Exkursionen, unter anderem um Schmetterlinge zu erkunden. Die Beziehung weitet sich auf Monchos Eltern, insbesondere auf Monchos Vater aus, der den Dorfschullehrer schätzt, weil er ähnlich wie er selbst Atheist und Republikaner ist. Monchos Mutter hingegen ist gläubige Katholikin und Anhängerin der Nationalisten. Die Eltern intensivieren die Beziehung zum Dorfschullehrer, und Don Gregorio ist häufig bei Monchos Eltern zu Gast. Diese Situation verändert sich vollends, als die Nationalisten in La Alameda die Macht ergreifen und viele Republikaner, unter anderen Don Gregorio, verhaftet werden. Monchos Eltern und schließlich er selbst beteiligen sich an den Beschimpfungen der Gefangenen beim Abtransport, um selbst nicht verfolgt zu werden.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Zeitmanagement im Lehrberuf: 10 Tipps zum zeitsparenden und nervenschonenden Umgang mit E-Mails

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel gibt Lehrkräften Anregungen, wie sie gezielt und zeitsparend mit E-Mails umgehen können. Dafür gibt die Autorin Peggy Kaminski – Strategin für Zeitmanagement im Lehrberuf – 10 konkrete und praktische Tipps zum Lesen, Verfassen und Beantworten von E-Mails, die direkt aus der Lehrerpraxis stammen. Zudem erhalten Lehrkräfte Hinweise, wie sie von sich aus das Kommunikationsmedium E-Mail zeit- und nervenschonend steuern und damit umgehen können. E-Mail an StR'in Peggy Kaminski Datum: 20. Mai, 21.15 Uhr Betreff: BITTE um dringenden Rückruf!! "Sehr geehrte Frau Kaminski, ich finde es eine Frechheit, wie da mit meiner Tochter umgegangen wird. Herr Behlen* unterstellt ihr, in der Biologie-Arbeit von Laura* abgeschrieben zu haben. Wenn sie sagt, dass sie in der Arbeit nicht abgeschrieben hat, warum sollte sie lügen? Und warum wird nicht auch Laura zu dem Sachverhalt befragt? Mir scheint, als ob meine Tochter bei Ihrem Kollegen ins schlechte Licht gerückt wird. Ich bitte Sie, mich dringend zurückzurufen! Viele Grüße, Stephanie von Hofen*" [* Namen geändert] Diese E-Mail erreichte mich als junge Klassenlehrerin, die nach nur wenigen Wochen ihre Arbeit an einer Gesamtschule begonnen hatte. Kennen Sie derartige E-Mails? Wie reagieren Sie in solchen Fällen, um den Sachverhalt zeit- und nervenschonend zu klären? Da ich als neue Kollegin nicht gleich anecken wollte, beschloss ich, mich erst einmal mit der Mutter zu unterhalten. Also rief ich sie direkt am nächsten Tag zurück – mit dem Ergebnis, von ihr viele gut gemeinte Ratschläge zu erhalten, wie ich den Konflikt doch bitte lösen solle. Bereits im Telefonat bemerkte ich, wie in mir immer mehr Unbehagen aufkam, denn ich wusste nicht, wie ich der Mutter gegenüber souverän auftreten kann, ohne bei ihr noch mehr Unmut hervorzurufen, denn ich wollte die Situation ja lösen und nicht noch weiter verschärfen. Ich nickte ab und versprach ihr, mich um die Angelegenheit zu kümmern. Bereits am Abend erhielt ich eine weitere E-Mail von ihr, in der sie sich nach dem Stand der Dinge erkundigte. Denn ich wollte mich ja melden. Da ich eh noch am PC saß und die Arbeitswoche sich dem Ende neigte, wollte ich ihr gleich antworten, um nicht das gesamte Wochenende darüber nachdenken zu müssen. Ich erinnere mich, dass ich lange vor dem Rechner saß und überlegte, wie ich ihr schonend sagen könnte, dass ich heute leider keine Zeit mehr fand, mit dem Kollegen zu sprechen. Am Ende brauchte ich fast eine ganze Stunde, um die Antwort zu formulieren und klickte letztlich um 23 Uhr auf "Absenden". Ich beschloss Feierabend zu machen, obwohl ich noch etwas für den nächsten Schultag vorbereiten wollte. Meinem Partner sendete ich eine Nachricht, dass wir uns morgen hören, heute sei es schon zu spät. Diese Situation, die mich damals sehr verunsicherte, gab mir zugleich den Anstoß, für mich Mittel und Wege zu finden, mit derartigen E-Mails umzugehen. Und so entwickelte ich während meiner neunjährigen Tätigkeit als Lehrerin einen zeitschonenden und zugleich souveränen Umgang mit belehrenden und auffordernden E-Mails. Ich legte mir Grundprinzipien fest, denen ich in meiner E-Mail-Kommunikation folgte. Denn für mich war es wichtig, dass ich nicht das Gefühl vermittelte beziehungsweise hatte, mich durch E-Mails fremdsteuern zu lassen, sondern aktiv die Situation oder die Kommunikation zu gestalten. Mit den Jahren bemerkte ich zudem, dass ich mittlerweile weitaus mehr E-Mails bekam als noch in den Jahren zuvor: Bitte um Zusendung des verlorenen Arbeitsblattes, Bitte um Entschuldigung, Bitte um Rückmeldung über den Leistungsstand, Formulare einreichen, Konferenzeinladungen, Termine bestätigen, Protokolle lesen, und so weiter... Zu Spitzenzeiten erhielt ich somit täglich bis zu 20 E-Mails. Wie dringend sind sie? Muss ich (täglich) alle lesen? Betreffen mich all diese E-Mails überhaupt? Was konkret erwartet der Absender nun von mir? Zudem hatte ich zunehmend das Gefühl, dass es normal war, sein E-Mail-Postfach stets im Blick zu haben. So sprach mich eine Lehrkraft morgens an: "Guten Morgen! Ich habe dir gestern Abend [Anmerkung: nach 20 Uhr] eine E-Mail geschrieben. Hast du die schon gelesen? Ich wollte wissen...!" Wir sehen uns täglich. Warum spricht er oder sie mich nicht direkt an? Wird von mir erwartet, permanent meine E-Mails zu checken? Wie soll ich das tun? und: Will ich das tun? E-Mails sah ich in meinem Beruf als eine On-top-Aufgabe, die für mich nur teilweise zu meinem Kerngeschäft gehörte und mir Arbeit abnahm. Sicherlich: E-Mails sind ein wichtiges Kommunikationsmittel (geworden), jedoch nicht immer das zeit- und nervenschonendste. Bestenfalls sollte ich sie täglich lesen, beantworten und gegebenenfalls reagieren. Doch woher sollte ich bei all den anderen Aufgaben in meinem Job die Zeit nehmen? Daher entwickelte ich für mich einen Umgang mit E-Mails, den ich als angemessen und für mich als gesund und machbar empfand. Denn es widerstrebte mir... viel Zeit darauf zu verwenden, seitenweise E-Mails zu lesen, die man hätte auch in wenigen Sätzen formulieren können, ewig überlegen zu müssen, was ich wie formuliere, damit es zum Beispiel nicht falsch verstanden wird, E-Mails zu lesen, um anschließend festzustellen, dass sie nur bedingt relevant für mich waren, durch das viele Hin- und Hersenden von E-Mails Angelegenheiten nur schleppend zu klären. Mit den nachfolgenden 10 Tipps zum Umgang mit E-Mails zeige ich Ihnen, wie ich als Lehrerin, Prüferin, Steuergruppenmitglied, Projektleiterin für kollegiale Unterrichtsreflexionen, schulinterne Gesundheitsbeauftragte und junge Mutter mit der täglichen Flut an E-Mails umgegangen bin und welche Tipps ich meinen Klientinnen und Klienten mit auf dem Weg gebe, um am Ende Zeit für die wichtigen Dinge in ihrem Lehrerleben zu haben. E-Mails lesen Tipp 1 – Entscheidungskriterium Betreff Treffen Sie anhand des Betreffs eine Entscheidung, ob Sie die E-Mail sofort beziehungsweise überhaupt öffnen (müssen). Tipp 2 – Scanen Ist es unklar, ob Sie die E-Mail lesen sollten oder nicht, öffnen Sie sie und überfliegen Sie die E-Mail. Entscheiden Sie, ob Sie für diese E-Mail weiter Zeit aufbringen (müssen) oder nicht, indem Sie sie erneut lesen, Daten notieren oder antworten sollten. E-Mails beantworten Tipp 3 – Müssen oder können Sie antworten? Stellen Sie anhand des Adressaten fest, ob Sie direkt angeschrieben wurden und reagieren (müssen) oder ob Sie den Inhalt lediglich zur Kenntnis nehmen brauchen (weil Sie zum Beispiel in CC gesetzt wurden). Hören Sie hier auf Ihr Bauchgefühl. Tipp 4 – Copy & paste Erstellen Sie ein Dokument auf Ihrem PC oder einen E-Mail-Entwurf in Ihrem Postfach, in dem Sie längere Standard-Antworten beziehungsweise -rückmeldungen abspeichern, die Sie oft gebrauchen und die Sie via copy and paste einfach und schnell einfügen und gegebenenfalls Namen/Daten/Fakten ergänzen. * * * Vorlage für einen Standard-Text bezüglich der Zusammenfassung der Ergebnisse eines Elterngesprächs über den Leistungsstand des Kindes (zur Weiterleitung an die betreffenden Erziehungsberechtigten): Werte Familie ...! Vielen Dank, dass Sie dem Gespräch am ... beiwohnten. Anbei fassen ich die besprochenen Punkte – wie abgesprochen – noch einmal zusammen. Gespräch vom ... Anwesende: ... Besprochene Aspekte: Leistungsstand Ihres Kindes: schriftliche Rückmeldung von Herrn/Frau...(Fachlehrer/in für ... ): Gemeinsamer Lösungsansatz: erneuter Gesprächstermin: Ich habe bereits mit Herrn/Frau ... über unsere Lösung gesprochen. Sie/Er zeigte sich einverstanden/trägt unsere Lösungsidee mit/wendet ein... Daraus ergibt sich, dass... Diese E-Mail geht zur Kenntnisnahme auch ... zu (vgl. CC-Adressaten). Es wäre sinnvoll, wenn wir in ... Tagen/Wochen noch einmal telefonieren. Hierzu bitte ich Sie, mir mögliche Terminvorschläge bis ... zukommen zu lassen. Viele Grüße ... * * * E-Mails schreiben Tipp 5 – Freundlich prägnant Formulieren Sie kurz und knackig! Das heißt, kommen Sie unverzüglich auf den Punkt: Worum geht es? Warum schreiben Sie diese E-Mail an die Person? Was ist Ihre Bitte? Was folgt als nächstes? Das spart nicht nur Ihnen, sondern dankenswerterweise auch Ihrem Adressaten Zeit. Sich kurz zu fassen, kann mitunter sehr bestimmend und unfreundlich wirken. Achten Sie daher darauf, stets zugewandt und auf Augenhöhe zu bleiben, indem Sie zum Beispiel Verständnis beziehungsweise Zuversicht zeigen, Ihren Dank für die Unterstützung zeigen. Durch Ich-Botschaften zeigen Sie klar Ihre Sicht der Dinge auf und lösen beim Adressaten keine Abwehr aus, indem sie oder er beispielsweise das Gefühl bekommt, sich erklären zu müssen. Mitunter ist es sehr zeitsparend, Deadlines zu setzen, zu der man bitte eine Rückmeldung schickt (oder ähnliches). * * * "Sehr geehrte Frau M.! Leider konnte ich Sie telefonisch nicht erreichen. Daher schreibe ich Ihnen diese E-Mail. Es geht um den Zwischenfall zwischen Ihrem Sohn und einem Schüler aus der 9a in der heutigen Pause. Meine Kollegin Frau Z. musste unter Zuhilfenahme von Mitschülern die Jungs trennen, da sie sich prügelten. Bereits im Vorfeld hatte die Kollegin die beiden ermahnt, die Beschimpfungen zu unterlassen. Ihren Sohn habe ich zu der Auseinandersetzung bereits befragt. Die Klassenleitung des anderen Schülers habe ich unverzüglich über den Sachverhalt informiert. Da es bereits das zweite Mal ist, dass die Jungs auf dem Pausenhof körperlich Streitereien austragen, möchten wir als Klassenlehrer/innen gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern ein Gespräch hier in der Schule führen. Darüber wollte ich gern einmal mit Ihnen direkt sprechen und einen Termin absprechen. Bitte geben Sie mir bis Freitag, ...... 2020, eine Rückmeldung, unter welcher Telefonnummer und zu welcher Uhrzeit ich Sie am besten telefonisch erreichen kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen, Peggy Kaminski" * * * Tipp 6 – Struktur Haben Sie eine grundlegende Struktur in Ihren E-Mails. Dadurch fällt es Ihnen leichter, vor allem inhaltlich umfängliche E-Mails schneller zu verfassen: 1. Anrede 2. prägnante und sachliche (eventuell chronologische) Schilderung des Geschehens /Problems/Sachverhalts (möglicherweise mit Aufzählungszeichen) 3. Aufforderung (zum Beispiel für Terminmitteilung) 4. Dank (zum Beispiel für Rückmeldung) 5. Grußformel Wenn es sich um längere E-Mails handelt, formatiere ich gern die Texte, indem ich zum Beispiel wichtige Informationen fett erscheinen lasse. Somit habe auch ich immer schnell einen Überblick, ob alles Wichtige enthalten ist. Tipp 7 – Wiederkehrende E-Mails Erstellen Sie sich Vorlagen für E-Mails (einschließlich ihrer Formatierungen), die Sie immer wieder einmal benötigen, etwa Einladungen zum Elternabend, vierteljährliche Rückmeldungen über das Verhalten des Kindes, Mitteilungen über Ihre Sprechzeiten, Rückmeldungen über Schülerverhalten, Bitte um Eintragung in eine Termin-Liste und weitere. Eigenes E-Mail Verhalten Tipp 8 – Emotionaler Abstand Beantworten Sie Konflikt-E-Mails nicht sofort, sondern bestenfalls erst einen Tag später. So sind Sie weniger emotional, konnten über Ihre Antwort nachdenken, reagieren somit sachlicher und verfallen nicht in ellenlanges Rechtfertigen und schlimmstenfalls missverständliche Formulierungen. Sachliche Formulierungen bieten weniger Angriffsfläche und rufen weniger Missverständnisse hervor, was wiederum Ihre Professionalität unterstreicht, den Wind aus den Segeln nimmt und die E-Mail-Kommunikation qualitativ verbessert und somit quantitativ begrenzt. Tipp 9 – Zeit im Blick Überlegen Sie, ob es nicht vielleicht schneller geht, die Person anzurufen beziehungsweise einen Telefontermin zu vereinbaren, um ein langes Hin- und Hersenden von E-Mails zu vermeiden. Mitunter kann es sinnvoll sein, die E-Mail als Grundlage zur Findung eines Gesprächstermins zu nutzen. Ich empfehle Ihnen, sofort konkrete Terminvorschläge zu machen. Tipp 10 – Zeitfenster Legen Sie für sich in Ihrer Arbeitswoche bestenfalls feste Zeitfenster fest, in denen Sie (ausschließlich) Ihre E-Mails abarbeiten, zum Beispiel dienstags von 16 bis 17 Uhr. Wie viele Zeitfenster Sie für sich einrichten beziehungsweise wie lang diese sind, können Sie an Ihren Erfahrungen ableiten. Eventuell reicht es, einmal in der Woche für eine Stunde E-Mails zu bearbeiten oder Sie planen täglich 30 Minuten dafür ein. Mehr Tipps und Informationen zum Thema Zeitmanagement Wenn Sie weitere praktische Tipps wollen, wie Sie Ihren Arbeitsalltag zeitlich entlasten, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die Ihnen wichtig sind, dann melden Sie sich gern für eines der kostenlosen Webinare von Peggy Kaminski an, lernen Sie weitere Tipps in ihrem Blog kennen und entdecken Sie weitere Strategien, die Ihnen in Ihrem Lehreralltag Zeit einsparen und die Sie problemlos in Ihrem Lehreralltag umsetzen können. Dabei geht es unter anderem um Tricks, wie Sie Ihre Unterrichtsmaterialien gezielt und zeitsparend archivieren oder wie Sie Ihren Lehrerkalender zu Ihrer persönlichen Assistenz machen können. Zudem verrate ich Ihnen, was die 3 häufigsten Zeit-Fehler im Lehrberuf sind. Erhalten Sie praktische Tipps, die Sie sofort umsetzen können.

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