TECHNOSEUM
27.10.2011

Unser täglich Brot ... Die Industrialisierung der Ernährung

Ob Pizza, Joghurt oder Kuchen: Was heute auf den Tisch kommt, stammt vorwiegend aus industrieller Fertigung. Die Sonderausstellung "Unser täglich Brot ..." zeigt die Entwicklung der industriellen Nahrungsmittelproduktion sowie die verschiedenen Techniken der Konservierung von Lebensmitteln. Ein umfangreiches museumspädagogisches Angebot begleitet die Ausstellung.
 

Für uns gehört ein Kühlschrank zu der Grundausstattung eines Haushaltes. Schwer vorstellbar, dass es die ersten Tiefkühlprodukte erst in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in den USA gab.

In der Sonderausstellung gehen Erwachsene, Jugendliche und Kinder auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Ernährungsgeschichte: Ein Tante-Emma-Laden, ein Supermarkt und ein Speisesaal dürfen dabei nicht fehlen. An interaktiven Stationen können sich alle Besucherinnen und Besucher ihre persönliche Mahlzeit zusammenstellen und dabei Kalorien und CO2-Verbrauch berechnen, Gewürze bei einem Quiz erraten oder den Zuckergehalt von Früchten bestimmen.

 

Massenkonsum und Hungerleid

"Unser täglich Brot ..." setzt sich auch mit der globalen Ernährungssituation auseinander. Obwohl wir weltweit genügend Lebensmittel produzieren, um alle Menschen satt machen zu können, hungern 850 Millionen Menschen und zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt. Wie können wir diese Probleme lösen? Die Diskussion ist schwierig. Sowohl die Ausstellung als auch das umfangreiche Veranstaltungsprogramm thematisieren mögliche Lösungsansätze von der Gentechnologie bis hin zu Forderungen nach einer radikalen Veränderung im Verbraucherverhalten.

Umfangreiches museumspädagogisches Angebot

Lerngänge, Führungen und Workshops
Neben der Ausstellung bietet das Museum ein umfangreiches Angebot an Lerngängen, Führungen und Workshops für Schulklassen an: Wie kommt man chemischen Stoffen in Lebensmitteln auf die Spur? Woher kommen eigentlich die Gewürze? Welche Zusatzstoffe sind in einer Cola zu finden? Das komplette Angebot finden Sie hier. Es steht zudem als Flyer im PDF-Format zum Download zur Verfügung.

Schulheft zur Ausstellung
Des Weiteren führt ein Schulheft in das Ausstellungsthema ein und erleichtert die Vor- und Nachbereitung im Unterricht sowie die Durchführung des Museumsbesuchs. Das Schulheft können Sie bei der Museumspädagogik telefonisch unter 0621 / 4298-839 oder per E-Mail anfordern.

Der Kurzfilm zum Thema


Über das Museum

Zeitreise durch die Geschichte der Industrialisierung
Das TECHNOSEUM ist ein interaktives Museum: Erwachsene, Jugendliche und Kinder erwartet eine Zeitreise durch die Geschichte der Industrialisierung. Inszenierte Wohn- und Arbeitssituationen veranschaulichen, wie technische Neuerungen sich auf das Alltagsleben und die Arbeitsformen seit dem 18. Jahrhundert ausgewirkt haben. Als Besucherin oder Besucher sehen Sie nicht nur Exponate, Sie erleben, wie zum Beispiel die Getreidemühle mahlt, wie in der Weberei Textilien gefertigt werden oder wie eine Dampfmaschine betrieben wird. Mit Unterstützung der TECHNOscouts, die historische Arbeitsabläufe zeigen und erläutern, treten Besucher selbst in Aktion: Sie bedrucken unter anderem Postkarten an Tiegelpressen oder schöpfen selbst Papier.

Naturwissenschaften und Technik entdecken
Die Gesetze der Naturwissenschaft und Technik können in den Elementa-Bereichen 1, 2 und 3 auf eigene Faust entdeckt werden. An den zahlreichen interaktiven Stationen experimentieren Kinder und Jugendliche und lernen so auf spielerische Art und Weise naturwissenschaftliche und technische Grundlagen für zahlreiche Erfindungen kennen.

Informationen und Kontakt

Öffnungszeiten

täglich 9 bis 17 Uhr
24.12. und 31.12. geschlossen

TECHNOSEUM
Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim
Museumsstraße 1
68165 Mannheim
Telefon: 0621 / 4298-9
www.technoseum.de

 

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