Seit dem 11. September 2001 ist das Interesse am Islam sprungartig gestiegen. Wer aktuelle Konflikte in der Welt verstehen will, muss neben den politischen und sozialen Ursachen auch ihre religiösen Hintergründe kennen. Ob es um den Kampf der al-Qaeda gegen die USA geht oder um den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern - immer stehen die Gegensätze der Religionen im Mittelpunkt. Dabei gibt es durchaus viele Gemeinsamkeiten. Was die Religionen trennt und was sie verbindet, recherchieren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieser Unterrichtseinheit. Gleichzeitig erfahren sie mehr über die Religion ihrer Mitlernenden, denn in den meisten deutschen Schulklassen sind heute ganz unterschiedliche Glaubensrichtungen vertreten.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Selbstständig informieren sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit über Religionen der Welt: über Islam und Judentum, Buddhismus und Hinduismus sowie über Religionen in China und die Naturreligion der Aborigines. Dabei wählen die Lernenden thematische Schwerpunkte aus. Anschließend schlüpfen sie in die Rolle derjenigen, die Inhalte vermitteln. Mit einer medialen Präsentation informieren sie ihre Mitlernenden, Eltern und Lehrkräfte über ihre Recherche-Ergebnisse. Die gewonnenen Kenntnisse sollen helfen, Vorurteile gegenüber anderen Religionen abzubauen und die Grundlagen für eine weitergehende Diskussion im Fach Ethik legen.
Hier finden Sie einen Abschlusstest zur Unterrichtsreihe, einen Fragebogen zur Evaluierung des Projektes und einen Artikel über das Judentum, den die Projektklasse in ihrer Schülerzeitung veröffentlicht hat.Dateigröße: 50 KB
Hier finden Sie die Beschreibung des Projekts inklusive der Liste der verwendeten Medien zum Dowload.Dateigröße: 27 KB
Rosi Hoppe und Joachim Gravert unterrichten an der Offenen Ganztagsschule Hegholt. Ihr Projekt ist Teil des Programms zur "Entwicklung, Erstellung und Erprobung von digitalen Lehr- und Lernmaterialien" (SEMIK).
Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus, Hinduismus