"Wir gehen heute in den Computerraum!" - Jede Lehrkraft kennt den Jubel, den diese Ankündigung gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern auslöst. Diese hohe Motivation will produktiv genutzt werden - und als Lehrperson sollte man nicht riskieren, dass aus der Freude auf die Computerarbeit ein unkontrollierbares Chaos wird.
Ein chaotischer Start ...Aufgeregt schwärmt die ganze Klasse mit Sack und Pack (Schulranzen, Turnbeutel, Fahrradhelm, Anorak) aus, zieht fröhlich lärmend durch das Schulhaus Richtung PC-Raum, um dort drängelnd und knuffend auf die Rechner loszustürmen. Die gute Laune der Lehrerin ist damit meistens schlagartig weggewischt, denn jetzt gilt es erst einmal, wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen, damit das geplante Unterrichtsvorhaben überhaupt bei den Kindern ankommt.... muss nicht sein!Damit diese Situation gar nicht erst entsteht, muss Computerunterricht mit allergrößter Sorgfalt durchdacht, geplant und organisiert werden, damit sich auch im PC-Raum die Rituale bilden, die sonst im Klassenzimmer für geregeltes Arbeiten sorgen. Für die Planung bieten sich in der Regel Doppelstunden an.
In der Praxis haben sich folgende Regeln, die ganz strikt eingehalten werden müssen, bestens bewährt:
Wenn Sie die "Zehn goldenen Regeln für die Computerarbeit" ausdrucken und aufhängen möchten, nutzen Sie einfach diesen Download.Dateigröße: 100 KB
Claudia Mutter ist Lehrbeauftragte am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasium) Rottweil.
Schüler-Schüler-Beziehung, Arbeitsumgebung, Hypermedia, multimediales Material, Didaktik