Als Open-Source wird Software bezeichnet, deren Quellcode für jedermann zugänglich ist. Obwohl Open-Source-Software vom Prinzip her betriebssystemunabhängig ist, dürfte es wohl die rasant zunehmende Akzeptanz des freien Betriebssystems Linux gewesen sein, die immer mehr auf das Open-Source-Konzept aufmerksam gemacht hat. Kaum ein Computermagazin erscheint, ohne einen Artikel über Linux oder ein anderes aktuelles Open-Source-Projekt zu bringen. Selbst in renommierten Tageszeitungen wird über diese Form der Software diskutiert.Auf der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderten und vom Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme betriebenen Webseite der Wissensdatenbank "berliOS-Open-Facts" wird Open-Source beschrieben als Software, die im Wesentlichen folgende Kriterien erfüllt.
Open-Source-Software wird in der Regel von engagierten Entwicklern auf freiwilliger Basis und in internationaler Zusammenarbeit erstellt. Dabei bestehen keine kommerziellen Interessen. Die Rechte der Programmierer und Nutzer werden dabei in der GNU General Public Licence (GPL) festgelegt. Staroffice unterliegt der Lesser General Public License (LGPL), bei der eine kommerzielle Weitergabe möglich ist.
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Markus Czehak unterrichtet Wirtschaftsinformatik am Berufskolleg für Wirtschaft und Informatik in Neuss.