Magische Quadrate

Magische Quadrate faszinieren die Menschen schon seit Tausenden von Jahren. Zur Untersuchung ihrer Eigenschaften werden Exceltabellenblätter genutzt. Die Materialien richten sich an begabte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5.
 

Die frühesten magischen Quadrate werden dem chinesischen Gelehrten Fuh-Hi (2800 v. Chr.) zugeschrieben. Ihre wunderlichen Eigenschaften - gleiche Summen in den verschieden Reihen, Spalten, Diagonalen und noch an vielen anderen Stellen - zu untersuchen, macht Schülerinnen und Schülern von der Grundschule bis zur Oberstufe Spaß. Viele stellen sich dabei die Frage, wie man selbst solche magischen Quadrate erzeugen kann und wie viele es davon gibt. Um sich einen Überblick über die "4 mal 4"-Quadrate zu verschaffen, werden Linearitätseigenschaften genutzt. Schließlich können über 1.000 (mit etwas mehr Mühe sogar über 3.000) magische Quadrate mit den Zahlen 1 bis 16 erzeugt werden.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • magische Quadrate als solche erkennen können.
  • magische "4 x 4"-Quadrate auf weitere Eigenschaften hin untersuchen können.
  • aus bereits bekannten magischen Quadraten neue erstellen können.
  • ein magisches Geburtstagsquadrat erstellen können.
  • Hypothesen aufstellen und überprüfen.
  • weitgehend eigenverantwortlich und kooperativ arbeiten.
  • magische Quadrate mit den Zahlen 1 bis 16 erzeugen können (eine nicht ganz einfache Krönung der Arbeit).

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaMagische Quadrate
AutorinDr. Renate Motzer
FachMathematik
Zielgruppebegabte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5
Zeitraum2-10 Stunden, je nachdem wie viele Fragestellungen bearbeitet werden
Technische VoraussetzungenComputer mit Tabellenkalkulationssoftware (hier Microsoft Excel)

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die vorliegende Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit magischen "4 mal 4"-Quadraten, wie sie von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe untersucht werden können. Schülerinnen und Schüler können sich oder Freunden ein magisches Geburtstagsquadrat errechnen, sobald ihnen negative Zahlen vertraut sind. Es sind auch schon gute Erfahrungen mit Lernenden in der Primarstufe gesammelt worden, die sich, so weit es bei ihren Daten nötig war, auch an negative Zahlen herangewagt haben. Für Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen gibt es weiterführende Aufgabenstellungen, die zum einen mit dem Lösen von Gleichungssystemen, zum anderen mit Matrizenaddition und skalarer Multiplikation zu tun haben. Oberstufenschülerinnen und -schüler können mit den Eigenschaften von Vektorräumen arbeiten. Auch in niedrigeren Jahrgangsstufen kann man sich mit manchen Vektorraumeigenschaften - ohne die zugehörigen Begrifflichkeiten - auseinandersetzen.

Download

magische_quadrate_materialien.zip
 

Zusatzinformationen

Informationen zu der Autorin

Dr. Renate Motzer ist Dozentin für Mathematik-Didaktik am Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik an der Universität Augsburg.

  • Mehr Infos im Autorenverzeichnis
    Hier können Sie Kontakt mit Frau Dr. Motzer aufnehmen. Zudem finden Sie hier eine Liste mit weiteren Lehrer-Online-Beiträgen der Autorin.
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