Die Software setzt auf die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler und motiviert durch gezielt verteilte Interaktionen, die Probleme selbst zu lösen. Der Aufbau der einzelnen Kapitel ist linear, so dass die Lernenden sich nicht in Spielereien und Animationen verlieren oder wichtige Erklärungen übersehen. Dabei verzichtet das Programm bewusst auf eine komplizierte, wissenschaftliche Ausdrucksweise und erhöht dadurch die Verständlichkeit für interessierte Laien. Zur Verständlichkeit der Animationen trägt bei, dass sie in kleine Schritte unterteilt sind, die jederzeit wiederholt werden können. Um die Praxisnähe der Kombinatorik zu verdeutlichen, wird jede Formel mit einem Problem aus dem Alltag verknüpft. So assoziieren die Lernenden Formeln mit handfesten Problemen, was dazu führt, dass sie sich leichter an die Formeln erinnern.
Das Programm wurde von Johannes Ewald ursprünglich als Facharbeit am Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren eingereicht. Die überarbeitete Version wurde mit dem Jugendsoftwarepreis 2006 von der Klaus-Tschira-Stiftung in der Kategorie "Multimediaprogramm / Sekundarstufe II" ausgezeichnet. Der Schülerwettbewerb prämiert jährlich von Schülerinnen und Schülern entwickelte Software, die Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften oder der Mathematik anschaulich vermitteln.
Die Software wurde prinzipiell für das selbstständige Lernen entwickelt. Sie ist aber auch im Unterricht anwendbar, um die erlernten Formeln mit einer erklärenden Animation zu verdeutlichen. Dabei empfiehlt es sich, die Software kombiniert mit Rechnungen an der Tafel einzusetzen.
Das ZIP-Archiv muss so entpackt werden, dass dabei die ursprüngliche Ordnerstruktur mit drei Unterordnern entsteht. Gestartet wird die Software über die Datei "Start.exe".Dateigröße: 11683 KB
Johannes Ewald war Schüler am Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren (Bayern) und studiert seit dem Wintersemester 07/08 an der FH Augsburg "Interaktive Medien".
Wahrscheinlichkeitsrechnung