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Geheimnisvolle Bäume

Unterrichtseinheit

Warum wird im Wald nicht aufgeräumt? Die scheinbare Unordnung dient vielen Tieren als Lebensgrundlage. Mithilfe einer interaktiven Lerneinheit zur ZDF-Sendung "Löwenzahn" können sich Grundschulkinder Antworten zu dieser ökologischen Frage erarbeiten. Der Wald hat seine eigenen Ordnungsregeln. Vom Blitz getroffene Bäume werden nicht weggeräumt, an manchen Stellen liegen scheinbar vergessene, schon mit Gras oder Moos überwucherte Holzstapel. Dabei handelt es sich nicht um Nachlässigkeiten des Försters, sondern um bewusste Waldpflege, die man Kindern allerdings oft erst bewusst machen muss. Ausgehend von der Löwenzahn-Sendung "Geheimnisvolle Bäume" erfahren Schülerinnen und Schüler, dass totes Holz Lebensgrundlage für viele Waldbewohner ist, ohne die sie nicht existieren könnten. Dabei dient eine interaktive Lerneinheit als Plattform für die Internetrecherche. Von hier aus können die Kinder gezielt Teile der Sendung und kindgemäße Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge anklicken. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden das Angebot ab. Die vorliegende Unterrichtseinheit will in einem multimedialen Ansatz das Wissen der Kinder über den Wald festigen und zusätzlich den Blick auf das vielfältige Leben im Totholz richten. Neben der Recherche im Internet, herkömmlichen Medien wie Arbeitsblättern, Wörterbuch und Lexikon, bietet die professionelle und kindgemäße Bearbeitung des Themas in der Löwenzahn-Sendung "Geheimnisvolle Bäume" des ZDF einen idealen Einstieg. Die Unterrichtseinheit ist allerdings auch ohne die Sendung durchführbar. Die Lernumgebung und der Ablauf des Projekts Hier erfahren Sie mehr über den Aufbau der interaktiven Lernumgebung und erhalten Hinweise zur Planung der Projektarbeit. Arbeitsmaterial zur interaktiven Lernumgebung Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den einzelnen Arbeitsblättern und Hinweise, wie sie im Unterricht eingesetzt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Sachkunde und Deutsch Differenzierte Lernziele erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Video im Internet anschauen und Informationen daraus entnehmen. gezielte Recherchen im Internet durchführen und das World Wide Web als Informationsquelle nutzen. eine interaktive Lerneinheit am Computer bearbeiten und dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung machen. ein interaktives Quiz durchführen. ein interaktives Puzzle lösen. Bilder aus dem Internet ausdrucken. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze treffen. sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Eine Schnitzeljagd im Bärstädter Wald! Fritz Fuchs legt die Spur und ist schnell auf Abwegen: Die alte Eiche da, sieht doch aus wie eine knorrige Hexe. Und dieser alte Baumstumpf - nee, "tot" ist der nun wirklich nicht. Hinter seiner Borke krabbeln und surren viele kleine Lebewesen. Und auch große Tiere spürt Fritz auf; Waschbär und Wildkatze leben im Unterholz und finden dort Unterschlupf und Versteck. Thema Geheimnisvolle Bäume Autorin Margret Datz Fächer Sachunterricht, Deutsch, Kunst Zielgruppe Klasse 3-4 Zeitraum eine Woche Technische Voraussetzungen Computerraum / Medienecke mit Internetanschluss, Computer mit Soundkarte, Kopfhörer, Real Player oder Windows Media Player Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem Computer, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Planung Verlaufsplan "Geheimnisvolle Bäume" Die Schülerinnen und Schüler sollen die verschiedenen Teile des Baumes kennen lernen oder wiederholen. Blätter den richtigen Bäumen zuordnen. einige Borken oder Rinden den richtigen Bäumen zuordnen. erfahren, wie man das Alter von Bäumen bestimmt. einen Baum-Steckbrief erstellen. erfahren, dass durch Zersetzung alter Bäume neues Leben entsteht. einige Totholz-Bewohner kennen lernen den Steckbrief eines Mitbewohners im Totholz erstellen erfahren, dass viele Tiere den Baum als Nahrungsquelle und Schutz brauchen. Die Schülerinnen und Schüler sollen das Gedicht "Ginkgo Biloba" von Goethe kennen lernen. sich über Goethe informieren. zusammengesetzte Adjektive und Verben suchen. eine Baum-Geschichte schreiben. Verben von der Grundform in die dritte Person Singular und Plural übertragen. bei Ortsangaben die richtigen Artikel ergänzen. Abbildungen den richtigen Text zuordnen. Abbildungen ergänzen. Wortsuchrätsel lösen. eine Tabelle ergänzen. Überreste alter und kranker Bäume oder von Blitz und Sturm entwurzelte Stämme sind nicht Müll, der entsorgt werden muss, sondern die Grundlage für neues Leben und eine Gewähr für guten Humusboden. In dieses Totholz ziehen neue Bewohner ein. Es wird besiedelt von Millionen von Gliedertieren wie Käfern, Asseln, Spinnen und Springschwänzen zusammen mit Pilzen und Bakterien. Für sie ist das alte Holz Lebensraum und Nahrungsquelle. Sie zersetzen es und fügen es so wieder dem Nährstoffkreislauf des Waldes zu. Ein gewaltiger mechanischer und biochemischer Prozess setzt ein und Schritt für Schritt wird aus totem Gehölz humusreicher Waldboden, auf dem wieder neues Leben entstehen kann. Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Hier wird als Einstieg ins Thema auf die ZDF-Sendung "Geheimnisvolle Bäume" aus der Reihe "Löwenzahn" zurückgegriffen. Für Kinder verständlich vermittelt sie wissenschaftliche und technische Fakten und hat außerdem hohen Unterhaltungswert, so dass mit Spaß gelernt werden kann. Die Unterrichtseinheit ist aber so konzipiert, dass sie auch ohne die vollständige Sendung durchgeführt werden kann, falls die Ausstrahlung verpasst wurde. Die vorliegende interaktive Lerneinheit leitet die Kinder von einer Aufgabe zur nächsten und verweist dabei auf die zugehörigen Arbeitsmaterial . Neben der Eingangsseite besteht die Lerneinheit aus vier weiteren Hauptseiten (Bäume / Mitbewohner / Sprache / Dies und das), vier intern verlinkten Seiten (Informationen und Fotos, Quiz zur Sendung, Memo) und 40 externen Links. Die internen Links können auch offline bearbeitet werden. Partnerarbeit halbiert die Wartezeit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Als sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen. Auf diesem Weg lässt sich die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbieren und die Paare können sich gegenseitig unterstützen. Als zusätzliches Angebot kann die Lehrkraft weitere Arbeitsblätter zur Verfügung stellen, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen. Die Schülerinnen und Schüler können zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen oder weitere Aufgaben zu zusammengesetzten Adjektiven und Verben lösen. Fachunterricht oder übergreifender Ansatz Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt. Als Fachlehrerin oder Fachlehrer haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und das Fach Deutsch auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Vorschläge der Kinder aufgreifen Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder von der Lehrkraft bestimmt). Computer-Experten lösen Probleme Es hat sich zudem bewährt, "Computer-Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium angesprochen werden sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Voraussetzungen Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erfolgskontrolle Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und vom Lehrer überprüft werden kann. Nicht für alle Aufgaben der interaktiven Lernumgebung sind Arbeitsblätter nötig. Das Baum-Puzzle dient zur Entspannung zwischendurch, falls Computer-Plätze frei sind, oder am Ende der Arbeit. Außerdem gibt es hier eine Anleitung zum Bau eines Borken-Bootes und ein Quiz zur Sendung. Schließlich können sich die Kinder noch die in der "Löwenzahn"-Sendung erwähnte 1000-jährige Eiche aus Ivenack ansehen. Eine Schnitzeljagd im Bärstädter Wald! Fritz Fuchs legt die Spur und ist schnell auf Abwegen: Die alte Eiche da, sieht doch aus wie eine knorrige Hexe. Und dieser alte Baumstumpf - nee, "tot" ist der nun wirklich nicht. Hinter einer Borke krabbeln und surren viele kleine Lebewesen. Und auch größere Tiere spürt Fritz auf; Waschbär und Wildkatze leben im Unterholz und finden dort Unterschlupf und Versteck.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Welt der Dinosaurier

Unterrichtseinheit
14,99 €

Schrecklich, gefährlich, riesig und geheimnisvoll erscheinen die Giganten der Urzeit in Filmen und Büchern und vielleicht sind sie gerade deshalb so faszinierend für Kinder dieser Altersstufe. Die Unterrichtseinheit für die Grundschule beleuchtet das Thema aus verschiedenen Fachperspektiven und vermittelt den Lernenden ein umfassendes Wissen über Dinosaurier. Dinosaurier üben auf Kinder eine unglaubliche Faszination aus: Niemand hat sie je lebend gesehen und doch wissen wir vieles über sie. Es gab unter ihnen die größten Landtiere aller Zeiten, es gab schreckliche und gefährliche Jäger, aber auch kleine und friedliche Vertreter ihrer Spezies. Es ranken geheimnisvolle Geschichten um sie, aber ebenso gibt es gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Unterrichtseinheit nimmt die Schülerinnen und Schüler mit auf Entdeckungsreise in eine Zeit weit vor unserer Zeit. Ziel ist es, die Balance zwischen Fantasie und Wirklichkeit, rätselhaften Geschichten und wissenschaftlichen Erkenntnissen herzustellen. Die interaktive Lernumgebung dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäße Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze/Tablets ab. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Paararbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Paare sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsaufträge gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: z.B. Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zur Steigerung von Adjektiven, weitere Sätze mit den zum Thema passenden Verben und Adjektiven bilden, ein anderes Ende zur Dino-Geschichte finden, weitere Sachaufgaben lösen. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Kunst ausklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Die meisten Kinder sind heutzutage sehr geübt im Umgang mit digitalen Medien. Es ist trotzdem klug, "PC-Experten" zu wählen, die bei eventuellen Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele der etwaigen Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Die Dinosaurier waren eine Gruppe der Landwirbeltiere, die im Erdmittelalter von der Trias bis zur Kreidezeit (vor ca. 235 bis 65 Millionen Jahren) lebten. Unter ihnen gab es die größten Landtiere aller Zeiten, aber auch kleine und schnelle Arten. Die Faszination, die Dinosaurier auf Kinder ausüben, resultiert wohl nicht zuletzt aus ihrer Widersprüchlichkeit: Der Name Dinosaurier bedeutet zwar schreckliche Echse, aber nicht alle waren gefährliche Jäger und Räuber. Es gab ebenso sanftmütige Vertreter unter ihnen. Hinzu kommt, dass sie lebten, lange bevor es Menschen gab und wir trotzdem durch aufgefundene Fossilien gesicherte Erkenntnisse über ihr Aussehen und ihre Lebensweise haben. Die vorliegende Unterrichtseinheit will in einem multimedialen Ansatz den Blick auf diese Zeit richten und zeigen, wann und wie Dinosaurier lebten. Dabei bietet die interaktive Lernumgebung eine sichere Plattform für die Recherche im Internet. Die Kinder werden durch Links gezielt zu den Informationen geführt, die sie für die Lösung der Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern benötigen. Die Lernenden sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Der Umgang mit der interaktiven Lernumgebung ist denkbar einfach, denn durch gezielte Links gelangt man zur erforderlichen Seite im Internet oder zu den Offline-Übungen. Durch den Zurück-Button des Browsers kommt man wieder zur Lernumgebung. Paar- oder Gruppenarbeit hat sich hier bewährt. Jeder Lernende heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Die Lehrkräfte sollten in der Lage sein, digitale Medien zu nutzen und Anweisungen zur Nutzung zu transportieren. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, in dem Adressen geändert oder Seiten ganz aus dem Netz genommen werden, ist es sinnvoll, die in der Lernumgebung aufgezeigten Links vor Projektbeginn zu überprüfen und ggf. Ersatz zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler Überblicken die Zeitalter der Erdgeschichte und erhalten insbesondere Einblick in die Zeit des Erdmittelalters, dem Lebensraum der Dinosaurier unterscheiden verschiedene Dinosaurier und erstellen entsprechende Steckbriefe kennen verschiedene Theorien über das Aussterben der Dinosaurier erreichen in den Fächern Sachunterricht, Deutsch, Mathematik, Englisch und Kunst Lernziele . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen durch Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Englisch / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Polarlichter - Mythen & Fakten rund ums "Himmelsfeuer"

Unterrichtseinheit

Bei der Beschäftigung mit der Aurora wird man schnell feststellen, dass die Naturerscheinung etwas Magisches hat, das alle Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zieht - auch wenn im Unterricht die Video- oder Fotokonserve aus dem Internet die reale Begegnung ersetzen muss. "Es scheint als eine große, aus der Ferne gesehene Flamme von einem starken Feuer; von derselben schießen, dem Anschein nach in die Luft hinauf scharfe Spitzen von ungleicher Höhe und sehr unbeständig, so dass bald die eine, bald die andere höher ist, und so schwebt dieses Licht wie eine leuchtende Lobe" (Norwegischer Königsspiegel, 1250). Eines haben alle Beobachter von Polarlichtern - sei es in der Antike, dem Mittelalter oder in der Neuzeit - gemeinsam: Sie sind fasziniert und beeindruckt zu gleich. Die Magie der Naturerscheinung in das Klassenzimmer zu transferieren ist natürlich schwieriger, als den Funken bei einer realen Begegnung überspringen zu lassen. Dennoch kann über die multimediale Begegnung der Schülerinnen und Schüler mit diesem kosmischen Spektakel die Faszination geweckt werden. Es bedarf dabei keiner großen didaktischen Kunststücke, um eine Klasse zur unterrichtlichen Auseinandersetzung mit der Thematik zu motivieren. Allein die Magie der Aurora leistet hier große didaktische Dienste. Das Thema Polarlichter bietet diverse Anknüpfungspunkte für den Unterricht: Bei der Behandlung der Polarregionen (Geographie) sowie der der Entstehung des Erdmagnetfeldes (Physik) kann der "Motivations-Joker" gezogen werden. Auch die Physik der Sonne (Sonnenaktivität, Sonnenwind) kann direkt zum Polarlicht führen. Da das Weltraumteleskop Hubble auch auf anderen Planeten (Jupiter, Saturn) Polarlichter beobachtet und davon eindrucksvolle Bilder geschossen hat, sollten auch das "außerirdische" Polarlicht betrachtet werden. Hinweise zum Unterrichtsverlauf und Materialien Nordlicht-Videos und historische Texte bieten ideale Einstiegsmöglichkeiten in die Thematik. In der Erarbeitungs- und Festigungsphase kommen Arbeitsblätter zum Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler sollen Erklärungsversuche vergangener Kulturen nachvollziehen und bewerten können. eigene (mythische, nicht naturwissenschaftliche) Konzepte zur Erklärung der Himmelsbeobachtung entwickeln können. in der Lage sein, das (naturwissenschaftliche) Grundprinzip der Entstehung von Polarlichtern erklären zu können. die unterschiedlichen Farben von Polarlichtern begründen können. Thema Polarlichter - Mythen & Fakten rund um das "Himmelsfeuer" Autor Raimund Ditter Fach Geographie (Astronomie, Physik) Zielgruppe Klasse 8-10 Zeitraum 2-4 Stunden Technische Voraussetzungen Präsentationsrechner mit Beamer, Player für das Abspielen der Aurora-Videos Texte und Bilder zur "leuchtenden Lobe" Zur Einstimmung eignet sich das Eingangszitat aus dem "Norwegischen Königsspiegel" aus dem Jahr 1250 (siehe Startseite der Unterrichtseinheit). In diesem Zusammenhang können die Schülerinnen und Schüler gefragt werden, was der Autor hier wohl zu Gesicht bekommen hat beziehungsweise welche Erscheinung er beschreiben könnte. Alternativ kann mit einem Brainstorming zu dem theatralischen Begriff "Himmelsfeuer" begonnen werden. In beiden Fällen sollte, um eine naturwissenschaftliche Fragehaltung bei den Lernenden zu wecken, die Präsentation eines solchen "schwebenden Lichtes" in Form einer Videosequenz über den Beamer erfolgen. Im Internet finden sich zahlreiche geeignete Film- und Fotomaterialien. Vermutungen der Lernenden Nach der Darbietung der Filmsequenz steht die Frage nach der Entstehung dieser Himmelserscheinung im Zentrum des Unterrichts. Zu Beginn der Erarbeitungsphase bietet es sich an, Vermutungen der Schülerinnen und Schüler einzuholen. Im Sinne eines konstruktivistischen Vorgehens sollte diese Annahmen frei geäußert und noch nicht bewertet werden. Erklärungsversuche aus Antike und dem Mittelalter Die Lernenden werden sehr rasch unterschiedlichste Erklärungsmodelle anbieten - hier bietet es sich an, ihnen Erklärungsversuche aus der Antike und aus dem Mittelalter vorzustellen (aurora_1_mythen.pdf). Im Anschluss daran ist es sinnvoll, diese Erklärungsversuche von den Lernenden bewerten zulassen, um sie gegebenenfalls zu falsifizieren. Fantasie spielen lassen Um das Geheimnis der Aurora naturwissenschaftlich zu lüften, erhalten die Schülerinnen und Schüler das zweite Arbeitsblatt (aurora_2_entstehung.pdf) mit dem entsprechenden Informationstext. Zur Illustration wird eine NASA-Grafik verwendet (Abb. 1). Als weitere multimediale Informationsquelle bietet sich einer der oben genannten Unterrichtsfilme oder der auf dem Arbeitsblatt angegebene Link zum Alpha-Centauri Film "Nordlicht" an. Im Anschluss an die Informationssichtung bearbeiten die Lernenden in Einzel- oder Partnerarbeit das dritte Arbeitsblatt (aurora_3_entstehung.pdf). Zur Ergebniskontrolle bietet es sich an, das dritte Arbeitsblatt per Overhead-Projektor oder Beamer zu projizieren, um dann mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam die Ergebnisse zu vergleichen und aufgeworfene Fragen zu beantworten. Das vierte Arbeitsblatt (aurora_4_farben.pdf) dient schließlich der Vertiefung und thematisiert die unterschiedliche Farbgebung der Polarlichter sowie deren Farbübergänge. Hier besteht die Möglichkeit, die Lernenden Polarlichter aus Bildergalerien im Internet heraussuchen und erklären zu lassen. Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall auch aus der ungewohnten Orbit-Perspektive einen Blick auf die irdische Aurora werfen. Erwähnenswert (und zeigenswert) sind auch Aurora-Erscheinungen anderer Planeten (siehe Links und Medien zum Thema ). So konnte das Weltraumteleskop Hubble die Dynamik von Saturns Aurora einfangen. Auch auf Jupiter beobachtete das Weltraumteleskop Aurora-Erscheinungen. Antarctica Fenster zum Universum - Das Geheimnis der Aurora Mediennummer VHS: SWR 4285927 (deutschsprachig) Antarctica Window of the universe - The mystery of the aurora Mediennummer DVD: SWR 4681804 (englischsprachig)

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Quantenkryptographie mit "Schrödingers Schlüssel"

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler lernen mithilfe des Simulationsprogramms "Schrödingers Schlüssel" wie Informationen mit Quanten abhörsicher verschlüsselt und Abhörversuche entlarvt werden können.Seit Jahrtausenden versuchen Menschen, den Inhalt von Botschaften vor ungebetenen Abhörern zu verbergen. Dies ist in den Zeiten des Internet besonders wichtig und alltagsrelevant, zum Beispiel für eine sichere Übermittlung von Passwörtern und Bankgeheimnissen. Mit den heute verfügbaren numerischen Werkzeugen kann im Prinzip jeder Code in endlicher Zeit geknackt werden, auch wenn diese Zeit - zum Beispiel bei der Verschlüsselung mit großen Primzahlen - Jahrmilliarden in Anspruch nehmen würde. Das hört sich beruhigend an. Allerdings erwartet man, dass diese Zeit in einigen Jahren nur noch wenige Stunden betragen könnte. Erste Schritte auf dem Weg zu den dafür benötigten Quantencomputern, wie die Präparation einzelner Quantenbits, sind bereits gelungen. Die Methode der Quantenverschlüsselung ermöglicht die erste absolut abhörsichere Übertragung von Daten in der Geschichte der Informationsübertragung. Es gibt bereits entsprechende kommerzielle Geräte.Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand einiger Bits (selbst gewählt oder mithilfe des Programms Schrödingers Schlüssel) zeigen können, wie man einen Zufallscode mit einer Polarisationsbasis übermitteln kann. zeigen können, dass diese Übermittlung nicht abhörsicher ist. mithilfe des Programms Schrödingers Schlüssel zeigen können, wie die Übermittlung von Zufallsbits mit zwei Polarisationsbasen funktioniert. mithilfe des Programms demonstrieren können, dass eine abhörende Person durch den Vergleich von Kontrollbits über kurz oder lang "auffliegt". Thema Quantenkryptographie - Simulationsprogramm zur Quantenverschlüsselung Autor Dr. Josef Küblbeck Fach Physik Zielgruppe Sekundarstufe II Zeitraum 2 Stunden Technische Voraussetzungen Windows XP-Rechner; im Idealfall Computerraum mit Demonstrationsrechner und Beamer; Rechner für jeweils 1-3 Lernende Vor dem Einsatz des Programms "Schrödingers Schlüssel" sollten die Schülerinnen und Schüler wissen, wie und mit welchen Wahrscheinlichkeiten Photonen beim Auftreffen auf einen Polarisationsfilter umpräpariert werden. Das vom Autor entwickelte Programm steht bei Lehrer-Online kostenfrei zum Download zur Verfügung. Wie üblich wird darin der Sender Alice, der Empfänger Bob und der Abhörer Eve genannt. Abb. 1 (Platzhalter bitte anklicken) zeigt einen Screenshot aus "Schrödingers Schlüssel": Schülerinnen und Schüler können zwischen der Übermittlung mit einer oder zwei Basen wechseln, den Abhörer Eve wahlweise hinzuschalten und die durch Eve verursachten Übermittlungsfehler aufdecken. Das Downloadpaket enthält neben dem Programm auch eine detaillierte Anleitung mit Erläuterungen zum Verschlüsselungsverfahren. Weitere ausführliche Informationen und interaktive Übungen zur Quantenkryptographie finden Sie auf der Webseite QuantumLab (siehe Zusatzinformationen). Scarani, Valerio Physik in Quanten, Eine kurze Begegnung mit Wellen, Teilchen und den realen physikalischen Zuständen, 2007, Spektrum Verlag Singh, Simon Geheime Botschaften, Die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet, 2000, Hanser Verlag.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Generative Bilderzeugung verstehen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit KI erstellte Bilder sind inzwischen überall zu finden und die Erstellung ist sehr einfach geworden. Doch wie funktioniert dies überhaupt und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen geht diese Unterrichtseinheit ohne technisches Vorwissen auf den Grund. Wer heute ein ChatGPT-Konto hat, der kann mit dem Token "Zeichne ein Bild" kostenlos auf eine bilderzeugende KI zugreifen. Die Bedienung ist "kindereinfach" geworden und selbst einem Anfänger gelingt es ziemlich schnell, beeindruckende Ergebnisse zu produzieren. Doch wie funktioniert eine bildgebende KI? Zuerst muss eine KI dazu Bilder erkennen, in einer geeigneten Weise abspeichern und lernen. Mit einem kleinen Selbsttest wird dies an zwei Alltagsbeispielen durchgespielt. Da die technischen Prozesse der generativen Bilderzeugung komplex und zum Teil Betriebsgeheimnis der Firmen sind, werden diese oberflächlich beschrieben. Die grundlegenden Vorgänge bleiben dabei trotzdem nachvollziehbar. Ähnlich wie die rein sprachlichen KI-Systeme haben auch bilderzeugende KI-Systeme ihre Tücken und Gefahren. Darauf wird zum Abschluss der Unterrichtseinheit noch kurz eingegangen. Durch generative Bilderzeugung angefertigte Bilder und Videos sind inzwischen im Internet omnipräsent und auch im nicht digitalen Alltag immer häufiger zu finden (zum Beispiel in der Werbung). Gleichzeitig nehmen die Gefahren durch Deep-Fakes und auch Sexting (mit KI erzeugte Sexbilder mit realen Personen) immer mehr zu. Daher ist dieses Thema von hoher Relevanz für den Schüleralltag. Vorkenntnisse zu "Großen Sprachmodellen" wie ChatGPT sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Für die Aufgabe ist ein kostenloses ChatGPT-Konto sinnvoll. Das Thema ist für Schülerinnen und Schüler per se von hohem Interesse, fast alle dürften schon selbst einmal ein KI erzeugtes Bild erstellt haben. Auch ist der Umgang mit ChatGPT für Schülerinnen und Schüler Alltag. Für die Lehrkraft ist der grundlegende Umgang mit ChatGPT hilfreich, auch ein eigenes (kostenloses) Konto sollte vorhanden sein. Die Unterrichtseinheit kann aber mit entsprechender Vorbereitung auch komplett analog durchgeführt werden. Der Umgang mit einer einfachen Bildbearbeitung ist ebenfalls hilfreich. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfolgen den Weg vom Bild zum Vektor und wieder zum Bild. lernen grundlegende Schritte der Bilderzeugung. reflektieren Risiken der Bilderzeugung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erzeugen ein Bild mit festgelegten Token. bewerten das erzeugte Bild beziehungsweise ein vorgegebenes Bild. lernen den kritischen Umgang mit einer generativen KI. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen ein Rollenspiel zur Bilderkennung.

  • Informationstechnik
  • Sekundarstufe II

"Einführung in die Romantik" mit dem Visualiser

Unterrichtseinheit

Die spezifischen Möglichkeiten des Visualisers werden am Beispiel einer Sequenz zur Romantik im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe beschrieben. Dabei geht es nicht vorrangig um eine erschöpfende Behandlung der Epoche, sondern exemplarisch um verschiedene Einsatzorte des Visualisers im Unterricht. "Ein gutes Unterrichtsgespräch kann durch nichts ersetzt werden." Stimmt. Persönliche Interaktion, Einbringung der Lehrerpersönlichkeit, spontane Reaktion auf die aktuelle Unterrichtssituation, Schülerbeteiligung, geführte Lern- und Denkwege lassen sich auf natürliche und einfache Weise im Gespräch realisieren. Soll ein solches Gespräch aber einen nachhaltigen Eindruck bei den Lernenden hinterlassen (Stichwort Lernzielsicherung), so ist der gezielte Einsatz verschiedener Medien unverzichtbar. Es ist erwiesen, dass Lerninhalte, die über mehrere Sinneskanäle vermittelt werden, besser im Gedächtnis haften bleiben, als nur Gehörtes. Wenn dazu noch die eigene Aktivität der Schülerinnen und Schüler kommt, so sind die Anforderungen einer modernen Didaktik an zeitgemäßen Unterricht erfüllt. Der Visualiser im Deutschunterricht Gerade digitale Medien eröffnen durch ihren Mix aus visuellen und audiellen Inhalten, verknüpft mit den elektronischen Möglichkeiten der Suche, Speicherung, Verarbeitung und Präsentation unterrichtliche Perspektiven, die weit über die traditionellen Medien, allen voran die Kreidetafel, hinausgehen. Ein Gerät, das die angesprochenen medialen Komponenten in den alltäglichen Unterricht einbringen kann, ist der sogenannte Visualiser, dessen spezifische Möglichkeiten hier am Beispiel einer Unterrichtssequenz zur Romantik im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe beschrieben werden. Dabei werden exemplarisch verschiedene Einsatzorte des Visualisers im Unterricht vorgestellt, die je nach Bedarf erweitert, intensiviert, wiederholt oder variiert werden können. Materialien und Vorbereitung Neben den in dieser Unterrichtseinheit enthaltenen Materialien sind für die Präsentation mithilfe des Visualisers weitere Printmedien und multimediale Medien vorzuhalten. Dabei liegt es in der Natur des Visualisers, dass unterschiedliche Medien auch aus dem Privatbesitz der Lehrkraft präsentiert werden sollen. Der Visualiser sollte vor Beginn der ersten Stunde im Unterrichtsraum bereits aufgebaut und einsatzbereit sein. Je nach Anforderung der einzelnen Stunde ist der zusätzliche Anschluss eines Computers oder Notebooks, eventuell mit Internetzugang, erforderlich. Mögliche Referatsthemen, die durch einzelne Lernende vorbereitet und in den genannten Stunden präsentiert werden können, sind: Malerei der Romantik (Künstler und Bildbeispiele), 4. Stunde und E. T. A. Hoffmann: Der goldne Topf (Inhalt der Erzählung), 5. Stunde. 1. Stunde: "Schläft ein Lied ..." Einführung in die Romantik Eichendorffs Gedicht wird mit dem Visualiser in verfälschter Form präsentiert. Das Original-Gedicht wird erarbeitet und formal analysiert. 2. Stunde: Die literarische Epoche der Romantik Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten MindMaps zu wesentlichen Merkmalen der literarischen Romantik und präsentieren diese mit dem Visualiser. 3. Stunde: Wiederholung und Erweiterung Die Jugendlichen sehen den Film "Die Romantikepoche" an und bearbeiten in Gruppen Fragen dazu. Computer, Internet und der Visualiser kommen zum Einsatz. 4. Stunde: "Mann und Frau den Mond betrachtend" Die Schülerinnen und Schüler analysieren Caspar David Friedrichs Bild, das per Visualiser gezeigt wird. Die Ergebnisse werden auf einer SD-Karte gespeichert. 5. Stunde "Der goldne Topf" von E. T. A. Hoffmann Anhand gespeicherter Bilder erfolgt eine Wiederholung romantischer Motive. Eine Textanalyse wird von den Lernenden mithilfe des Visualisers dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblick in die Grundzüge der Epoche der Romantik gewinnen. Beispiele für ausgewählte Aspekte der literarischen Romantik kennen lernen. Merkmale der Romantik in verschiedenen Texten erkennen und benennen können. eigene Erkenntnisse mithilfe moderner Präsentationstechnik wiedergeben. Thema Einsatzmöglichkeiten des "Visualisers" im Deutschunterricht der Oberstufe am Beispiel "Einführung in die Romantik" Autor Günther Neumann Fach Deutsch Zielgruppe Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 Zeitraum circa 5 Stunden Technische Voraussetzungen Computer oder Notebook mit Internetzugang, Visualiser mit Beamer Das Gedicht "Wünschelrute" von Joseph von Eichendorff ist nicht nur ein idealtypisches romantisches Gedicht, sondern kann zugleich als ein Programm dieser literarischen Epoche angesehen werden. Daher soll eine intensive Auseinandersetzung mit der Form, vor allem aber mit dem Inhalt und dem Bedeutungsgehalt dieses kurzen Liedes das Interesse an der Romantik wecken. Durch den Einsatz des Visualisers wird ein aktiver Umgang mit dem Text ermöglicht. Vorbereitung Der Text des Gedichts auf Arbeitsblatt 1 muss ausgedruckt werden. Empfehlenswert ist die Verwendung eines kräftig roten Papierbogens, weil dessen Leuchtkraft die Aufmerksamkeit besser reizt. Mit etwas Geschick können die beiden Seiten der Vorlage so auf die Vorder- und Rückseite des Blatts gedruckt werden, dass die entsprechenden Zeilen genau aufeinander zu liegen kommen. Das bedruckte Blatt wird dann in fünf Streifen zerschnitten, so dass auf jedem Papierstreifen vorne und hinten die Überschrift und je eine Gedichtzeile zu sehen ist. Original oder Fälschung? Zunächst werden nur die Zeilen mit "falschen" Wörtern mittels des Visualisers projiziert. Die Schülerinnen und Schüler sollen später diese weniger passenden Begriffe herausfinden und durch Alternativvorschläge ersetzen. Durch einfaches Umdrehen der Papierstreifen wird dann der Originaltext sichtbar. Die vier Gedichtzeilen werden einzeln, aber in falscher Reihenfolge projiziert. Damit das kurze Gedicht jedoch nicht einfach durchgelesen und dann schnell "abgehakt" wird, sind einige künstliche Hürden eingebaut, deren Überwindung eine intensive Auseinandersetzung erfordert und damit tieferes Eindringen und Verständnis des Textes forciert. Schwierig lesbare Schrift Der Text ist in einer Schrift ähnlich der Fraktur geschrieben. Das ist die Schriftart, die auch der zunächst ungenannte Dichter verwendet hat. Mit etwas Hilfe können die Schülerinnen und Schüler die Schrift jedoch entziffern und damit ein in Vergessenheit geratendes Stück deutsche Kultur erleben. Falsche Reihenfolge Ein zweites Problem besteht darin, dass die Gedichtzeilen offensichtlich in der falschen Reihenfolge präsentiert werden. Die einzelnen Verse lassen sich leicht verschieben und vertauschen. Jede neue Anordnung wird durch den Visualiser sofort im Unterrichtsraum sichtbar. Anhand des Reims kann jedoch die richtige Abfolge schnell ermittelt werden. Fälschung finden Die im Beispiel kursiv geschriebenen Wörter sind "Fälschungen". Das heißt, die Lehrkraft hat die Originalwörter Eichendorffs bewusst durch diese Fälschungen ersetzt. Spielerisch, durch Ausprobieren, durch Überlegen, durch Vergleichen werden zunächst die unpassenden Wörter herausgefunden, und dann werden Verbesserungsvorschläge gesammelt. Wenn durch bloßes Brainstorming die "richtigen" Wörter nicht gefunden werden, können folgende Tipps weiterhelfen: 2. Zeile: Ein Vorgang, der beim Liegen und Schlafen häufig auftritt, ist das -> Träumen 3. Zeile: Auf den veralteten Begriff "Anheben" für ein bedeutungsvolles Anfangen oder Beginnen ist schwer zu kommen 4. Zeile: Die bloße Kenntnis des Zauberworts reicht nicht aus, um eine Wirkung auszulösen. Das lyrische Du muss das Zauberwort aussprechen, eben treffen. Originaltext Sobald der richtige Begriff gefunden wurde, dreht die Lehrkraft den betreffenden Papierstreifen um, so dass nun der Originaltext sichtbar wird: Vorschläge für Überschriften Bleibt noch das Problem der Überschrift. Es ist unwahrscheinlich, dass die Schülerinnen und Schüler auf den Begriff "Wünschelrute" kommen, jedoch werden verschiedene brauchbare Vorschläge um die Begriffe Lied - Traum - Geheimnis - Zauber formuliert werden. Schließlich wird auch der letzte, bis jetzt nicht verwendete Papierstreifen mit der Originalüberschrift projiziert. Jetzt ist der ganze Text des Gedichts mittels des Visualisers sichtbar. Zusätzlich kann der Text verteilt werden (Arbeitsblatt 2). Die Formalia des Gedichts sind schnell bestimmt und notiert: Es handelt sich um ein einstrophiges Lied aus vier Versen mit dem Reimschema abab (Kreuzreim). Das Versmaß ist ein vierhebiger Trochäus (betont - unbetont). Der volksliedhafte Ton wird durch die Wortstellung der ersten Zeile erzeugt, in der das grammatisch eigentlich notwendige "Es" als erstes Satzglied vor dem finiten Verb "schläft" weggelassen wird. Die einfache Form und Sprache unterstreichen diesen Ton noch. Das veraltete "hebt an" lässt eine nicht näher bestimmbare Vergangenheit assoziieren. An einem kurzen Lehrtext sollen wesentliche Merkmale der literarischen Romantik erarbeitet werden. Der Visualiser ermöglicht hierzu die Projektion eines Ausschnitts aus einem eingeführten Lehrbuch. Im folgenden Beispiel wird jedoch aus Gründen des Urheberrechts ein gekürzter Auszug aus einem Artikel des freien Online-Lexikons Wikipedia verwendet. Dieser Text und die zugehörige Bearbeitung stehen insofern unter der Lizenz CC-BY-SA. Zu Beginn der Stunde wird eine Schülerin oder ein Schüler nach dem Gedicht "Wünschelrute" von Eichendorff gefragt. In der Regel findet sich jemand, der in der Lage ist, dieses kurze, eingängige Gedicht auch ohne vorher erfolgten Lernauftrag auswendig vorzutragen. Dadurch ist es auch möglich, einzelne, im Gedicht enthaltene Merkmale der Romantik zu wiederholen. Übersicht der romantischen Merkmale Eine systematische Übersicht über diese romantischen Merkmale erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Lehrtextes. Sie erhalten den Auftrag, einen Lexikonartikel über die Romantik zu lesen und die wichtigsten Merkmale dieser Epoche in einer MindMap darzustellen. Dabei sollen vor allem der historische Zusammenhang, Merkmale und Stilmittel sowie einige namhafte Vertreter der Romantik berücksichtigt werden. Text zugänglich machen Dazu wird entweder ein geeigneter Text über den Visualiser projiziert, wobei auf eine passende Vergrößerungsstufe geachtet werden muss, damit der gedruckte Text auch aus den hintersten Reihen gut gelesen werden kann. Hinweise für die Lernenden Den Schülerinnen und Schülern wird eine feste Zeit vorgegeben, in der die MindMap fertig gestellt sein muss. Außerdem müssen die Lernenden wissen, dass sie ihre Ergebnisse im Anschluss der Klasse vorstellen sollen, indem sie ihre MindMap projizieren und erläutern. Während der Stillarbeit beobachtet die Lehrkraft die Lernenden und berät sie bei Fragen zur MindMap oder zur Gestaltung des angestrebten Schülervortrags. Inhalt, Umfang, Form Bereits während der Erarbeitungsphase sieht die Lehrkraft, welche MindMaps gelungen sind und durch die betreffenden Schülerinnen und Schüler dem Plenum vorgestellt werden können. Dabei ist auf folgende Parameter zu achten: inhaltliche Richtigkeit und angemessener Umfang sowie präsentierbare Form. Präsentation per Visualiser Mehrere Lernende stellen ihre MindMap vor. Sie arbeiten dabei mit dem Visualiser, der ihre grafischen Darstellungen im Klassenraum sichtbar macht. Ihr mündlicher Vortrag wird unterstützt durch aktuelle Hinweise mittels eines Zeigestifts (oder des Zeigefingers) auf die Stichpunkte der MindMap. Eine oder mehrere besonders geglückte MindMaps werden mittels der Schnappschuss-Funktion des Visualisers auf SD-Karte gespeichert. Diese Bilder kommen in der folgenden Stunde erneut zu einem kurzen Einsatz. Für die Lehrkraft Hier finden Sie ein Beispiel für eine mögliche MindMap zu dem oben angegebenen Beispieltext. Die Seite ist nur für angemeldete und eingeloggte Nutzerinnen und Nutzer von "Mein LO" zugänglich. Mögliche Lösungen Damit Ihre Schülerinnen und Schüler die Lösung auch wirklich selbst erarbeiten, steht sie nur im Bereich "Mein LO" zur Verfügung. Der Begriff der (literarischen) Romantik soll auch in Bezug zum heutigen Begriff des Romantischen gesetzt werden. Dadurch wird die tiefere Bedeutung des ursprünglichen Romantikbegriffs deutlich im Vergleich zum eher oberflächlichen modernen Verständnis des Romantischen. Gleichzeitig werden multimediale Fähigkeiten des Visualisers eingesetzt, die über traditionelle Medien wie Lehrbuch und Overhead-Projektor hinaus gehen. Computer und Visualiser Zusätzlich zum Visualiser muss in dieser Stunde ein Computer möglichst mit Internetanschluss zur Verfügung stehen und an den Visualiser so angeschlossen sein, dass abwechselnd das Computerbild und eine auf der SD-Karte gespeicherte Grafik aus der letzten Stunde projiziert werden. Zusatzlautsprecher sollten den Ton projizierter Filme in angemessener Lautstärke wiedergeben können. Film: Die Romantikepoche Der YouTube-Film " Die Romantikepoche " von Albert Sonntag, Gabriel Kliegel und Fabian Friedrich aus Weimar sollte online abgerufen werden können oder vorher in einem passenden Videoformat auf dem angeschlossenen Computer gespeichert werden. Die Verwendung dieses Films im Unterricht ist durch den Autor Albert Sonntag autorisiert. Falls dieser Film nicht zur Verfügung stehen sollte, kann auch ein anderer, gleichwertiger Film verwendet werden. Die unten angegebenen Bearbeitungsschritte müssten dann entsprechend angepasst werden. Bei der Stichwortsuche nach "Romantik" im Internet listet Google nicht nur literarische Seiten auf, sondern zum Beispiel auch Hotels und Reiseunternehmen. Auf die Frage, was man heute landläufig unter Romantik oder romantisch verstehe, geben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Antworten. Als gemeinsames Motiv für diese verschiedenen Antworten könnte Sehnsucht oder Fernweh ausgemacht werden. Dies soll anhand eines kurzen Films über die Romantik verifiziert werden. Gruppenarbeit Bevor der Film betrachtet wird, bekommen die Lernenden drei Aufgaben, die sie in Gruppen zu bearbeiten haben. Die erste Gruppe notiert in Stichpunkten, was in den Interviews zu Beginn des Films als typisch Romantisch genannt wird. Die zweite Gruppe schreibt Informationen über die literarische Epoche der Romantik nieder. Die dritte Gruppe schließlich hält außerliterarische Zeugnisse der Romantik fest, so weit sie im Film angesprochen werden. Vortrag und Vergleich Der genannte Film dauert 6:43 Minuten. Bei einem anderen Film ist auf eine angemessene Zeitplanung zu achten. Nach der Filmbetrachtung werden die verschiedenen Beobachtungen vorgetragen und verglichen. Die Ergebnisse der Filmanalyse werden nun der in der vergangenen Stunde erarbeiteten MindMap zur Romantik gegenüber gestellt. Zu diesem Zweck wird eine Schülerarbeit, die in der letzten Stunde mit der Fotofunktion des Visualisers fotografiert und auf SD-Karte gespeichert wurde, wieder aufgerufen. Dadurch können Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Schülerarbeiten und der Darstellung im Film herausgearbeitet werden. Die Nacht, in früheren Jahrhunderten Zeit der Angst vor Dämonen und anderen feindlichen Mächten, verliert in der Romantik ihre Schrecken. Die Zeit der Dämmerung, in der Sein und Schein verschwimmen, wird zu einer geradezu freundlichen Umgebung, in der heimliche Geborgenheit, aber auch zauberhafte, mystische Geheimnisse ihren Platz finden. Bis heute gehören gedämpftes Licht, Abendstimmung und Mondschein zum Repertoire einer oft genug trivialisierten Romantikvorstellung. Der Maler Caspar David Friedrich hat dieses ur-romantische Motiv immer wieder auf die Leinwand gebannt. Eine Abbildung des Gemäldes "Mann und Frau den Mond betrachtend" muss den Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden. Das kann durch eine Reproduktion im Lehrbuch geschehen, die per Visualiser projiziert wird, oder über eine Kopie aus dem Internet , die heruntergeladen werden kann. Die Abbildung wird bei wikimedia.org als "public domain worldwide" bezeichnet, wodurch ihre Verwendung urheberrechtlich unbedenklich erscheint. Gegebenenfalls kann durch ein Schülerreferat in die Malerei der Romantik eingeführt werden. Das genannte Gemälde wird zunächst eingehend betrachtet und anschließend im Plenum detailliert mündlich beschrieben. Gemälde von Caspar David Friedrich Die Lernenden erhalten Arbeitsblatt 6 mit der Abbildung des Gemäldes und darauf eingekreisten Details. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler besteht darin, schriftlich die markierten Einzelheiten zu beschreiben, ihre Wirkung auf den Betrachter zu untersuchen und ihren Zusammenhang mit der Weltvorstellung de Romantik schriftlich darzustellen. Es soll ein circa ein bis zwei Seiten umfassender Text formuliert werden. Folgende Details sind zu deuten: Mann und Frau: Darstellung von hinten, Blick in die Ferne gerichtet, traute Zweisamkeit Durchblick zwischen den Bäumen: Motiv der Ferne, der Weite Mond: Geheimnisvolles, silbriges Licht als anziehender Fernpunkt Gezweig: Geheimnisvolles, mystisches Muster vor dem Abendhimmel Weg: Motiv der Wanderung, die in eine nicht näher bestimmbare Ferne führt und sich in der Dunkelheit verliert. Weitere interessante Motive: die Baumspitzen rechts im Hintergrund, der dunkle Baum auf der linken Seite oder der ungeheure Felsblock Am Schluss der Stunde (eventuell in einer zweiten Stunde!) tragen einige Schülerinnen und Schüler ihre Texte vor, während die Abbildung über den Visualiser projiziert wird. Dabei benutzen sie die Zoom-Funktion des Visualisers, um die besprochenen Details angemessen zu vergrößern. Ein wesentliches Merkmal der Romantik ist der unmerkliche Übergang von der Realität in eine Traumwelt, ein Verschwimmen der Wirklichkeitsebenen und eine Verwirrung der Sinne (Synästhesie). Eine phantastische Welt, in der dies möglich wird, ersehnt sich der Romantiker in der Ferne, die nicht durch die Einschränkungen des Hier und Jetzt begrenzt ist. Deshalb sind Reisen, Fernweh und Sehnsucht zentrale Motive nicht nur in der romantischen Literatur, sondern sie sind auch in der Malerei, beispielsweise Caspar David Friedrichs, präsent (Wiederholung der letzten Stunde). Bestimmte Grafiken des niederländischen Künstlers M. C. Escher sollten als Druckvorlage oder Datei für die Projektion über den Visualiser vorbereitet werden. Hierfür muss zuvor die Erlaubnis auf der offiziellen Website mcescher.com unter "Copyright" eingeholt werden. Arbeitsblatt 7 muss in ausreichender Anzahl vervielfältigt werden. Der Wechsel zwischen verschiedenen Wirklichkeitsebenen spielt auch in der modernen Malerei und Graphik eine große Rolle. Die Abbildung Metamorphosis III (1967 bis 1968) wird in geeigneter Weise projiziert. In diesem Teil der Metamorphosis geht es darum, dass eine scheinbar reale Stadt sich allmählich in einen Schwarm Vögel auflöst. Ein ganz ähnlicher Übergang wird in literarischer Form auch in einem Auszug aus E. T. A. Hoffmanns "Der goldne Topf" thematisiert. Gegebenenfalls wird der Inhalt der Märchennovelle in einem Kurzreferat vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler lesen den Ausschnitt der genannten Märchennovelle auf Arbeitsblatt 7. Die unterstrichenen Textteile sollen anschließend als schrittweise Darstellung des Übergangs von der Wirklichkeit in eine phantastische, traumhafte Welt interpretiert werden. Eine Schülerin oder ein Schüler trägt die Arbeitsergebnisse mithilfe des Visualisers vor. Dabei wird das Arbeitsblatt mithilfe des Visualisers projiziert. Die oder der Lernende markiert die bereits unterstrichenen Textteile zusätzlich mit einem farbigen Textmarker (es geht auch ein Buntstift) und erläutert die stichpunktartigen Erklärungen. Weitere Schülerinnen und Schüler ergänzen die bisherigen Darstellungen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Projekt "WASsERLEBNIS"

Fachartikel

WASsERLEBNIS ist ein neues, gemeinsames Bildungsprojekt der BUNDjugend und der DLRG-Jugend und bietet die Möglichkeit, mit der Methode Geocaching spannende GPS-Bildungsrouten zum Thema Wasser zu entdecken und anzulegen, die sogenannten „Blue Cache“-Strecken. Geocaching ist eine GPS-gestützte Schnitzeljagd, die sich hervorragend für Bildungszwecke mit jüngeren Jugendlichen unter anderem auch in der Jugendverbandsarbeit und auf Freizeiten nutzen lässt. Teamgeist und Köpfchen, aber auch eine Portion Selbstbewusstsein sind zur Lösung einer "Blue Cache"-Route gefragt. Nebenbei entdeckt man ganz neue Orte, zauberhafte Naturschauplätze und die Faszination unseres Lebensmittel Nummer 1, dem Wasser. Denn nur wer alle Stationen eines "Blue Cache" richtig löst, erhält die Zielkoordinaten für den Schatz am Ende, in dem ein geheimnisvoller Code lagert.

  • Geographie / Jahreszeiten

Mumien, Pyramiden, Hieroglyphen und der Nil – eine Reise durch das Alte Ägypten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine (virtuelle) Entdeckungsreise in und durch das Alte Ägypten. An verschiedenen Lernstationen und mithilfe von Internetseiten informieren sie sich über Pyramiden, Mumien, Hieroglyphen, den Nil sowie die Arbeit von Ägyptologinnen und Ägyptologen in der heutigen Zeit. "Ägypten – Geschenk des Nils" nennt Herodot das immer noch geheimnisumwobene Land, das die Menschen seit Generationen fasziniert. In dieser Unterrichtseinheit tauchen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in die faszinierende Welt des Alten Ägypten ein. Sie lernen wichtige Merkmale und Besonderheiten dieser alten Hochkultur kennen und entwickeln so ein umfassenderes Verständnis für die Lebensweise und kulturellen Errungenschaften der Menschen im Alten Ägypten. Diese Unterrichteinheit vermittelt an verschiedenen Lernstationen und anhand einer Vielzahl von ansprechenden, multimedial aufbereiteten Informationsseiten zum Alten Ägypten Informationen zu einzelnen thematischen Schwerpunkten rund um die Gesellschaft, Religion, Kunst und Architektur sowie Geographie. Je nach Zeitplanung kann sie aber auch als themendifferenzierte, arbeitsteilige Gruppenarbeit oder als fächerverbindendes Projekt durchgeführt werden. Durch vielfältige Einsatz- und Umsetzungsmöglichkeiten der Materialien wird nicht nur die Sachkompetenz der Lernenden gefördert, sondern auch ihre Medien- und Sozialkompetenz. Das Thema im Unterricht Die Auseinandersetzung mit dem Alten Ägypten als Beispiel einer Hochkultur ist fest in Lehrplänen und Schulcurricula verankert und Bestandteil des Unterrichts der Sekundarstufe I. Vorkenntnisse Häufig sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I von dem Thema "Das Alte Ägypten" fasziniert und bringen bereits Vorwissen (aus Filmen, Comics etc.) mit, an das angeknüpft werden kann. Hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, ist es, wenn die Lernenden bereits über Kenntnisse der Computernutzung und Internetrecherche verfügen. Methodisch-didaktische Überlegungen Die modular aufgebaute Unterrichtseinheit greift mit jeder Lernstation einen thematischen Schwerpunkt aus dem Alten Ägypten auf. Die Vorlagen der Arbeitsblätter können von jeder Lehrkraft individuell bearbeitet werden, sodass sie Pflicht-, Wahl-, und Zusatzaufgaben für ihre Klasse selbst definieren kann. Die Lehrkraft ist während der einzelnen Phasen eine wichtige Ansprechperson. Dabei geht es nicht nur um Rückfragen hinsichtlich der Aufgabenumsetzung, sondern auch um die Unterstützung bezüglich des inhaltlichen Verständnisses, da einige Internetseiten auf Englisch sind oder sehr komplex für die Altersstufe sein können. Dann müssen die Inhalte altersgerecht(er) formuliert und erklärt werden. Zur Vertiefung und Ergebnissicherung sollten die Schwerpunkte der einzelnen Stationen abschließend im Plenum aufgegriffen und besprochen werden. Für jedes Unterthema sollten circa zwei Stunden eingeplant werden. Je nach Leistungsstand der Klasse kann ein Unterthema innerhalb einer Gruppe auch arbeitsteilig bearbeitet werden. Sollte eine Gruppe ein Arbeitsblatt schneller bearbeitet haben, gibt es Zusatztipps oder die Möglichkeit, auf Aufgaben zu einem anderen Thema zu verweisen. Die Arbeit mit Informationsangeboten im Internet ist ein zentrales Element der Unterrichtseinheit, da die Lernstationen Rechercheaufgaben zu den historischen Stätten am Nil, zu Pyramiden, Mumien, Hieroglyphen und zur Arbeit der Ägyptologinnen und Ägyptologen in der heutigen Zeit enthalten. Die Lehrkraft unterstützt die Lernenden während der Arbeitsschritte und begleitet sie in der Arbeit mit dem Computer, um den reflektierten und kritischen Umgang mit Medien zu schulen. Steht ausreichend Zeit zur Verfügung, kann die Reihe als Lernen an Stationen durchgeführt werden. Jedes Unterthema ist dann eine Lernstation. Die historischen Sehenswürdigkeiten der Nilreise sollten den Anfang, die Arbeit der Ägyptologen das Ende der Unterrichtseinheit bilden. Alle anderen Themen können in freiher Reihenfolge bearbeitet werden. Auf die Zusatztipps sollten die Schülerinnen und Schüler erst eingehen, wenn sie sich den normalen Aufgabenkatalog erarbeitet haben. Die Vorlagen der Arbeitsblätter können von jeder Lehrkraft individuell bearbeitet werden, sodass sie Pflicht-, Wahl-, und Zusatzaufgaben im Rahmen der Binnendifferenzierung selbst definieren kann. Wenn die Zeit knapp ist, ist eine themendifferenzierte Vorgehensweise im Rahmen einer Gruppenarbeit zum Einstieg in das Thema Ägypten oder zur Festigung eines Unterthemas denkbar. Je nach Interessensgebiet wählen die Schülerinnen und Schüler dann aus, ob sie sich auf eine virtuelle Nilreise begeben oder mit Pyramiden, Mumien oder Hieroglyphen beschäftigen wollen. Auch eine fächerverbindende Arbeit beispielsweise mit Geographie und Deutsch ist möglich, wenngleich der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit im Fach Geschichte liegt. Im Geographieunterricht bietet es sich an, im Anschluss an eine virtuelle Nilreise auf das Leben und Arbeiten am Nil einzugehen. Auch ein Exkurs zur Bedeutung des Tourismus für das heutige Ägypten ist möglich. Im Fach Deutsch können die Schülerinnen und Schüler die Hieroglyphen-Sprache untersuchen, mit dem lateinischen Alphabet vergleichen und E-Mails an die Ägyptologinnen und Ägyptologen formulieren und senden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte zum Thema "Das Alte Ägypten". lernen bedeutende Denkmäler des Alten Ägyptens kennen und erfahren Wissenswertes rund um Kultur und Lebensweise. erkennen und erläutern Merkmale der Hochkultur Ägyptens. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen die Nutzungsmöglichkeiten des Internets für den Geschichtsunterricht kennen. recherchieren geleitet Informationen auf verschiedenen Internetseiten. schreiben E-Mails mit ungeklärten Fragen an Ägyptologinnen und Ägyptologen. Sozialkompetenz erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeitens hören ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Rahmen des kooperativen Arbeitens oder bei Präsentationen zu und würdigen ihre Beiträge.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Jesus Christus: Herkunft und Geburt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit geht es um Fragen der Herkunft Jesu Christi. Ausgehend von biblischen, neutestamentlichen Texten werden die Umstände der Geburt Jesu Christi und sein Wesen in einigen Schwerpunkten erarbeitet. Die Weihnachtserzählungen der Synoptiker Matthäus und Lukas enthalten verschiedene Schwerpunkte der Herkunft und Kindheit des Erlösers Jesus Christus. Der Evangelist Johannes bietet demgegenüber eine theologische Einführung in die Menschwerdung. Das Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens zeigt, dass Jesus wahrer Gott ist. Mit dem Begriff Kindheitsevangelium wird konkret eine apokryphe Schrift bezeichnet, die Ende des 2. Jahrhunderts entstand. Während diese Schrift nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehört, werden die Geburt und erste Tage Jesu nur in den kanonischen Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt. In diesen sogenannten Weihnachtsevangelien wird die Menschwerdung Gottes in vielerlei Hinsicht veranschaulicht. Die Vorrede des Johannesevangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog, ist keine Weihnachtsgeschichte wie in den beiden synoptischen Evangelien nach Matthäus oder Lukas. Es ist vielmehr ein strophisch gegliederter Hymnus, der das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi theologisch umschreibt. Der sprachlich und inhaltlich sehr anspruchsvolle Text kann im schulischen Zusammenhang nur in wenigen Schwerpunkten erfasst und dargestellt werden. Zum Ablauf der Unterrichtseinheit In der ersten Stunde vergleichen die Lernenden wesentliche Inhalte der beiden Weihnachtsevangelien mit dem Ergebnis, dass beide Erzählungen stark voneinander abweichen. Es sollte als Lernergebnis festgehalten werden, dass es bei den Unterschieden nicht um eine Verdrehung oder Fälschung von Tatsachen geht, sondern um eine verständliche Erklärung der Menschwerdung Gottes. Den Kern der zweiten Stunde bildet der Johannes-Prolog. Beim lauten Vorlesen werden sprachlicher Rhythmus und inhaltliche Wucht des Hymnus spürbar. Im geführten Lehrer-Schüler-Gespräch werden einige Phänomene der Textgestalt erläutert: die hymnische Form, erkennbar an der Gliederung in Versen. die redaktionellen Einschübe, die nicht in Versen formuliert sind (Verse 6-8, 15, 18). die Ähnlichkeit mit dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments (Vers 1). die stringente Hinführung auf "Jesus Christus", das letzte Wort in Vers 17, der letzten Zeile des Hymnus. (Vers 18 ist lediglich eine Überleitung zum Folgenden.) den inhaltlichen Höhepunkt in Vers 14: "Und das Wort ist Fleisch geworden". Die formal-inhaltliche Erarbeitung des Hymnus kann bewusst in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit den unterschiedlich differenzierten Arbeitsblättern geschehen. In der dritten Stunde widmen sich die Lernenden der Figur Maria. Selbstverständlich spielt Maria bei der Geburt Jesu eine entscheidende Rolle. In dieser Unterrichtseinheit geht es jedoch weniger um die Frau und Mutter, sondern um das Wesen des Kindes, das sie zur Welt gebracht hat: Das Jesuskind ist Gottes Sohn, mithin selbst Gott. Um dies zu bekräftigen, wird Maria seit frühester Zeit als Gottesmutter verehrt. Da diese Thematik nicht leicht begreiflich ist, wird sie auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus erarbeitet: Einmal mit einfacheren, haptisch und meditativ orientierten Methoden, und einmal mit anspruchsvolleren kognitiven, textorientierten Methoden. Die einfachere Version ist eher für Sekundarstufe I (5./6. Klasse) geeignet, die anspruchsvollere eher für Sekundarstufe II (9./10. Klasse). Mithilfe der Arbeitsblätter erschließen sich die Lernenden Aussagen über Maria, die einerseits ihre Gottesmutterschaft bekräftigen, andererseits jedoch unchristliche Irrlehren enthalten. Wenn am Ende der Stunde noch Zeit bleibt, kann gemeinsam mit der Klasse die Lauretanische Litanei gebetet werden. Litaneien gehören heute zu den unbekannteren Gebetsformen. Daher ist es nicht verkehrt, im Religionsunterricht dieses meditativ wirkende Gebet im Wechsel aus Vorbeter (Lehrkraft) und gemeinsamer Antwort der Schüler wirken zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den fachgerechten Umgang mit der Bibel, indem sie bestimmte Textstellen mithilfe der traditionellen Kapitel- und Versangaben auffinden und bearbeiten. erhalten einen Überblick über verschiedene Versionen der neutestamentlichen Weihnachtserzählungen und vertiefen ihr Verständnis dafür ansatzweise. vertiefen ihr Verständnis von Jesus Christus, wie es in den Weihnachtserzählungen seinen Ausdruck findet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Bibel (online und offline). lernen ausgewählte Inhalte als Quellen für theologische Studien kennen. wiederholen und vertiefen verschiedene Arbeitsformen auf Arbeitsblättern (z.B. freie Textproduktion, Lückentext, Zuordnungsübung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, in denen sie sich mit Respekt und Verständnis begegnen sollen. erkennen ihre Eigenverantwortlichkeit, mit der sie sorgfältig erarbeitete Gruppenergebnisse teilen müssen. erhalten Einblick in bestimmte Aspekte des Glaubens der eigenen Glaubensgemeinschaft.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Römische Religion

Unterrichtseinheit
14,99 €

Auf den Spuren der römischen Religion erleben die Lernenden eine spannende Reise in die geheimnisvolle Götterwelt mit ihren vielfältigen Einflüssen vor allem etruskischer und griechischer Herkunft. Sie erfahren auf eindrucksvolle Weise, dass die antiken Götter und Göttinnen heute noch in unserer Sprache weiterleben, lernen ihre Attribute und Zuständigkeitsbereiche kennen, erwecken einen christlichen Grabstein zu neuem Leben und absolvieren mit einem großen Sagenhelden der Mythologie einen Göttertest. Religion (von relegere – immer wieder lesen, gewissenhaft beobachten , Cicero,nat. deor.; oder religari – (an Gott) gebunden sein, sich an Gott binden , Lactanz, inst.), das Ergriffensein des Menschen durch das Göttliche und sein Denken darüber, zeigt sich im Lauf der Menschheitsgeschichte in den verschiedensten Ausprägungen. Das Eigentümliche der römischen Religion liegt im ständigen Wandel, bewirkt teils durch religiöse Vorstellungen aus indoeuropäischer Zeit, teils durch Weiterentwicklung einer bäuerlichen Fruchtbarkeitsreligion und durch Einflüsse anderer Völker, vor allem der Etrusker und Griechen. Das Christentum nahm in dieser von vielfältigen Strömungen erfüllten Welt seinen Weg und trat nach Auseinandersetzungen mit dem Staat und blutigen Verfolgungen schließlich seinen Siegeszug an. Geschichtliche Entwicklung Ursprünge und griechischer Einfluss Die ursprünglichen numina der latinischen Bauern waren gesichts- und geschlechtslos; erst unter dem Einfluss der etruskischen und später griechischen Religion wurden daraus anthropomorphe Götter und Göttinnen. Einige davon, wie der Wettergott Jupiter, sind jedoch bereits indogermanischen Ursprungs. Die Götter und Göttinnen der Literatur aber beruhen ganz auf der Aneignung der griechischen Mythologie und haben mit denen des Staatskults kaum etwas zu tun. Mit der Staatsgründung und dem Zusammenschluss ländlicher Gemeinden zu einem festen Stadtverband wurden dann auch die Funktionen der Götter und Göttinnen ausgeweitet. Das Eindringen östlicher Erlösungsreligionen und das Christentum Die Staatsreligion der Römer konnte zahlreiche Götter und Göttinnen aller erdenklichen Völker aufnehmen, ohne sich in ihrem Kern zu ändern. In einer immer städtischen und multikulturellen werdenden Welt, die in der Kaiserzeit kaum noch etwas mit der Welt der alten Bauern- und Hirtengöttinnen und -göttern zu tun hatte, suchten die Menschen in der Religion aber zunehmend nach persönlicher Orientierung, Heil und Erlösung. Diesem Bedürfnis entsprachen die seit dem 2. Jh. n. Chr. verstärkt eindringenden Erlösungsreligionen. Das Christentum war hier nur eine Religion von mehreren, verdrängte aber im Bündnis mit den sich zu ihm bekennenden römischen Kaisern schließlich die östlichen Kulte und wurde unter Theodosius dem Großen (347 – 395) 391 n. Chr. zur Staatsreligion. Mit dieser Lehrer-Online Unterrichtseinheit zur römischen Religion wird der Lateinunterricht schülerinnen- und schülernah gestaltet. Die Arbeitsblätter eigenen sich für einen abwechslungsreichen Unterricht rund um römische Götter und antike Weltbilder. Das Thema römische Religion mit ihren historisch bedingten vielfältigen Facetten ist fester Bestandteil aller modernen Unterrichtswerke im Fach Latein. Vor allem die griechisch-römische Götterwelt und zentrale mythologische Themenkreise ( Aeneas, Hercules, Odysseus ) bereichern die Lehrwerke für die 1., 2. und 3. Fremdsprache durch inhaltliche ausgerichtete Sequenzen, Übersetzungs- und Informationstexte, Übungen, Spiele und Projektvorschläge. Gebührender Raum wird auch dem Christentum in biblischen Texten, historischen Dokumenten und Legenden eingeräumt. Zudem wird bisweilen der Einfluss der Mysterienreligionen wie der des Sol Invictus und der Isis thematisiert. Die vorliegende Unterrichtsreihe zur Römischen Religion kann in der Lehrbuchphase parallel bzw. in Ergänzung zu den vorhandenen Lehrbuchlektionen durchgeführt, variabel gekürzt oder in Korrelation zum Lernjahr und Leistungsstand der Lernenden modifiziert werden. Didaktische Alternativen Das Entschlüsseln und Verfassen kurzer Göttersteckbriefe ist je nach Lernniveau in deutscher, lateinischer und/oder multilingualer Version realisierbar (Arbeitsblatt 1). Ähnliches gilt für den Baustein Götter, ihre Attribute und Wirkungsbereiche, der die Lernenden anhand von Bildern, Reliefs, Statuen etc. diverse Gottheiten erkennen lässt (Arbeitsblatt 2). Das Thematisieren des Weiterlebens der antiken Götter in den Bezeichnungen für die Wochentage, in Monats- und Planetennamen und in Firmenbezeichnungen ist als Vorgeschmack auf die lateinische Sprache schon in Vertretungsstunden vor der Spracherlernung möglich (Arbeitsblatt 3). Grundlegende Merkmale des römischen Kultes sind häufig im Kontext von Lehrbuchtexten (Gründung Roms, Götterfeste, Opfer) zu behandeln. Zentrale Vokabeln des Sachfelds Religion können hier zudem auf der Basis des jeweiligen Lehrbuch-Vokabulars gesammelt, erweitert und in einem spezifischen Glossar „Römische Religion“ unter Einsatz von online Wörterbüchern schriftlich fixiert werden (Arbeitsblatt 4). Zur Behandlung des Christentums im Römischen Reich ist eine Stunde „Wenn Steine sprechen könnten …“ eingeplant (Arbeitsblatt 5). Aufgrund der Tragweite der Thematik ist jedoch auch eine eigene Unterrichtsreihe dazu empfehlenswert, auch als Anfangslektüre. Historische Aspekte und Legendenhaftes unter Einbeziehung von Realien vermitteln den Lernenden ein anschauliches Bild von der Zeit der Christenverfolgungen bis zum Fortwirken in deutschen Lehn- und Fremdwörtern lateinisch-christlicher Herkunft. Eine Exkursion zu ausgegrabenen, rekonstruierten Tempelrelikten (z. B. in Tawern bei Trier) oder ein Museumsbesuch sind schließlich eine ideale Ergänzung zur Unterrichtsreihe. Alternativ ist je nach Lernniveau auch ein vertiefendes Projekt denkbar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die wichtigsten römischen Gottheiten, ihre griechischen Entsprechungen und Zuständigkeitsbereiche kennen identifizieren die griechisch-römischen Götter anhand von Steckbriefen, Bildmaterial und/oder Realien vollziehen den Siegeszug des Christentums im Römischen Reich in Text- und Bilddokumenten nach. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein deutsch-lateinisches Glossar zum Thema „Römische Religion“ auf der Basis des Lehrbuch-Vokabulars sowie unter Nutzung von Online-Wörterbüchern recherchieren im Internet zum Weiterleben der griechisch-römischen Götterwelt in z. T. multilingualen Tages- Monats- und Planetennamen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen und erweitern in einem fächerübergreifenden Projekt spezielle Aspekte der römischen Religion unter Interneteinsatz besuchen im Rahmen einer Exkursion Ausgrabungsstätten oder ein Museum und die antike Götterwelt hautnah

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsprojekt und interaktive Lerneinheit "Märchen"

Unterrichtseinheit

Auch im 21. Jahrhundert sind Kinder immer noch fasziniert von der Welt des Märchens mit den geheimnisvollen Gestalten und der Mischung aus Realität und Zauber. Dieses Projekt macht sich diese Wirkung des Märchens zu Nutze, um grammatische und mathematische Inhalte zu üben. Es enthält eine interaktive Lernumgebung, die sich mit der literarischen Seite des Themas befasst. Mit Arbeitsblättern werden Übungen zur Grammatik, zum Rechtschreiben, für Kunst und Mathematik einbezogen. Auch rund 150 Jahre nach dem Tod der Brüder Grimm lassen sich alle Kinder gerne in die seltsame Welt ihrer Geschichten entführen. Zauberer, Feen und Hexen, aber auch ganz normale Menschen, mit denen sie sich identifizieren können, bestimmen die Handlung. Es geschehen manchmal schreckliche Dinge, aber meist nehmen sie ein gutes Ende. Das Gute siegt über das Böse. In diesem Unterrichtsprojekt soll aber weniger der Inhalt der Märchen im Mittelpunkt stehen, es wird nicht von der Symbolik und ihrer Bedeutung die Rede sein. Die Kinder werden zwar einiges über Märchen und die Brüder Grimm erfahren, aber hauptsächlich soll die Faszination, die der Stoff ausübt, genutzt werden, um trockene Grammatik- und Rechtschreibübungen zu verpacken. Zeitlicher Ablauf und Verlaufsplanung Hier finden Sie Informationen und Tipps zur Organisation und Durchführung des Märchen-Projekts im Unterricht. Kurzbeschreibung der Lernumgebung Die Zusammenstellung ausgesuchter Inhalte zum Thema "Märchen" leitet die Kinder gezielt ins Internet. Arbeitsmaterial und interaktive Lernumgebung Elf Arbeitsblätter plus Deckblatt einzeln im PDF-Format. Die interaktive Lerneinheit können Sie hier herunterladen und auch ohne Internetzugang nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zwei Märchen in Kurzfassung kennen lernen (Hase und Igel / Hänsel und Gretel), sich für die Bearbeitung eines der beiden Märchen entscheiden, anhand der Bearbeitung Unterrichtsprojekt "Märchen" - Lernziele - aus verschiedenen Fachbereichen erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Internet als Informationsquelle nutzen und gezielt damit recherchieren, eine interaktive Lernumgebung am Computer bearbeiten und dabei Erfahrungen mit Hypertextstrukturen sammeln, einen Lückentext am Computer ausfüllen (Hot Potatoes - JCloze), Satzteile am Computer in die richtige Reihenfolge bringen (Hot Potatoes - JMix). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen für die Benutzung der Rechner treffen und einhalten, einander als Partner bei der Arbeit helfen. Die Organisation des Unterrichts und der Arbeitszeitraum hängen unmittelbar von der Anzahl der Computerarbeitsplätze ab. Auch die Frage, ob sie durch ein Netzwerk einen gemeinsamen Internetzugang haben, spielt eine Rolle. Als Sozialform ist hier auf jeden Fall die Partnerarbeit sinnvoll. Zwei Kinder können sehr gut an einem PC arbeiten, wenn sie sich gegenseitig ablösen. Die Zahl der auf den Computer wartenden Kinder wird dadurch halbiert, außerdem ist gegenseitige Hilfe während des gesamten Projekts dadurch gewährleistet. Projektbesprechung im Plenum Da es sich um ein Projekt über einen größeren Zeitraum (circa zwei Wochen) handelt, ist eine herkömmliche Verlaufsplanung nicht möglich. Der Einstieg kann zum Beispiel über ein Rätselblatt erfolgen, das bei richtiger Lösung das Thema bekannt gibt. Auch ein Gespräch über den Satz "Und wenn sie nicht gestorben sind…" (Tafelanschrieb) könnte zum Thema hinführen. Auf jeden Fall muss eine eingehende Projektbesprechung im Plenum erfolgen. Dabei sollten die einzelnen Aufgaben umrissen und der Umgang mit der Lerneinheit erklärt werden. Falls den Kindern ein Leporello nicht bekannt sein sollte, muss auch darauf eingegangen und die Technik gezeigt werden. Organisation des Ablaufs Die einzelnen Arbeitsaufträge sind bewusst nicht aufeinander aufgebaut, müssen also nicht in chronologischer Reihenfolge erledigt werden. Sie können von den Kindern frei gewählt werden. Eine Ausnahme bildet die Lernumgebung am Computer Hier sind entsprechende Absprachen nötig (Reihenfolge und Dauer der Computernutzung), damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist - es sei denn, Sie verfügen über eine entsprechend große Anzahl von Computern. Partnerwahl Die Kinder wählen am Anfang ihre Partner (entweder freie Wahl oder durch Zufallsprinzip) und bekommen dann ihr Deckblatt mit den Arbeitsaufträgen ausgehändigt. Dort werden fertige Arbeiten abgehakt, das erledigte Arbeitsblatt wird dem Deckblatt angeheftet. Computerexperten Es empfiehlt sich außerdem, "Computerexperten" zu benennen, die bei Problemen am Rechner von den Mitschülern angesprochen werden können. Erfahrungsgemäß gibt es in jeder Klasse zwei oder drei Kinder, die zu Hause regelmäßig am Computer arbeiten und sich gerne als Helfer zur Verfügung stellen. Offener, binnendifferenzierter Unterricht Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein und Übung darin haben, miteinander zu reden, ohne dass die Nachbarn gestört werden. Partnerarbeit ist ja nur dann sinnvoll, wenn man Erfahrungen und Meinungen verbal austauschen kann. Tiefgehende Computerkenntnisse sind nicht erforderlich Erfahrungen im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig. Wenn der Rechner online ist, werden die entsprechenden Seiten durch die gesetzten Links automatisch aufgerufen. Man sollte jedoch darauf hinweisen, dass die Rückkehr in die Lernumgebung über die Schaltfläche Zurück im Browser erfolgt. Die abgehefteten Arbeitsblätter werden nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrperson überprüft. Da die Kinder während des Unterrichts möglichst selbstständig arbeiten sollen, ist es hier sogar möglich, bereits erledigte Aufgaben zwischendurch zu kontrollieren. Auf der Eingangsseite erhalten die Schülerinnen und Schüler die Anweisung, sich beide Märchen (Kurzfassungen) in Ruhe durchzulesen und sich für eines zu entscheiden. Danach sollen sie wieder "ins Märchenland" (Eingangsseite) zurückkommen, um sich die entsprechenden Arbeitsaufträge zu holen. Eine von mehreren Lernstationen Die Arbeitsaufträge für beide Märchen sind ähnlich und bestehen zum Teil aus Internetrecherchen. Die handelnden Personen sind aufzuschreiben, eine eigene Überschrift ist zu finden, Informationen über die beiden Dichter, beziehungsweise über den Ort der Handlung sind einzuholen und Bilder aus den Internetseiten abzumalen. Für beide Märchen gibt es entsprechende mit Hot Potatoes erstellte Übungen (Lückentext und Satzteile richtig stellen). Beim Märchen vom Hasen und vom Igel können noch passende Anregungen für den Sportunterricht oder die Pause abgerufen werden (www.zzzebra.de). Zum Schluss haben gute Leserinnen und Leser die Möglichkeit, ihr Märchen auch im Original (Internet) zu lesen. Diese Aufgabe ist freiwillig. Die Arbeit an der Lernumgebung ist nur ein Punkt unter zwölf anderen Arbeitsaufträgen, die auf dem Deckblatt des Projekts (siehe Arbeitsmaterial und interaktive Lernumgebung ) aufgelistet sind. Sie ist durch einen COMPUTER und ein Internetsymbol gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler können den Kurztext vom Hasen und vom Igel als Übungsdiktat schreiben, die beiden Märchen als Rollenspiel vortragen, ein eigenes Märchen als Bildergeschichte malen, einen Igel aus Salzteig oder Ton gestalten, ein Knusperhäuschen aus Butterkeksen oder Lebkuchen, Zuckerguss, Gummibärchen, Smarties und Puderzucker herstellen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Djumanji: Gestaltung eines Würfelspiels

Unterrichtseinheit

Die Entwicklung eines Spiels mit der ganzen Klasse verbindet fächerübergreifendes Lernen mit der Einbindung kindlicher Fantasie und der Erstellung eines realen gemeinschaftlichen Produkts. Computer und Internet kommen dabei als Schreib-, Mal- und Recherchemedien zum Einsatz. Chris van Allsburg veröffentlichte 1981 das Buch ?Jumanji? (Originaltitel). Die Geschwister Peter und Judy finden beim Spielen im Park eine geheimnisvolle Schachtel, die ein Abenteuerspiel enthält. Die Grundidee des Buchs beruht auf der Vorstellung, dass alles, was im Spiel auf einer Abenteuerkarte beschrieben wird, beim Spielen wirklich passiert. Plötzlich befinden sich die Spielenden in einer gefährlichen Umgebung, der sie nur entkommen können, wenn einer von ihnen das Spiel gewinnt und in der ?Goldenen Stadt? angelangt. In dieser Unterrichtseinheit lassen sich die Fächer Deutsch, Sachunterricht und Kunst wunderbar miteinander verknüpfen. Zusätzlich werden Computer und Internet mit ihren Funktionen schreiben, Grafiken erstellen und recherchieren genutzt. In diesem fächerübergreifenden Projekt werden Teamarbeit, Selbstständigkeit und eigenverantwortliches Handeln gefördert, der Klassenzusammenhalt und soziale Kompetenzen werden entwickelt. In den Arbeitsgruppen können die Kinder ihre unterschiedlichen Stärken einbringen. Der Computer als Schreibwerkzeug ist bestens geeignet, um Texte gemeinsam zu schreiben, ansprechend zu überarbeiten und auszudrucken. Das Internet als Recherchemedium wird benötigt, um die nötigen Informationen zum Spielort zu suchen. Spielvorbereitungen Die Kinder sammeln Informationen zu den Spielorten im Internet. Sie laden Bilder herunter und (Copyright beachten!) und nutzen ein Textverarbeitungsprogramm. Herstellung des Spiels Die Schülerinnen und Schüler gestalten in Gruppenarbeit den Spielweg und erstellen die Abenteuerkarten. Anschließend wird das Spiel ausprobiert und im Plenum reflektiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Spielanleitung formulieren und dabei ihre Ausdrucksfähigkeit üben. Informationen über "gefährliche" Tierarten sammeln und zu einem informativen Text zusammenstellen. Informationen zum ausgewählten Spielort sammeln und bei der Ausarbeitung der Abenteuerkarten verwerten. Befehlssätze kennen lernen und üben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen sich auf Internetseiten bewegen können. mit mehreren geöffneten Fenstern arbeiten können. Bilder aus dem Internet herunter laden (Copyright beachten!) und speichern können. Mithilfe von Weblinks einen Tiersteckbrief mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellen können. Abenteuerfelder des Spielplans mit einem Zeichen- und Textverarbeitungsprogramm gestalten. eine Spielanleitung im Textverarbeitungsprogramm ansprechend gestalten. eigenständig mittels Internet Informationen zu den unterschiedlichen Spielorten sammeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen als Klasse einen Spielplan planen und gestalten. als Gruppe einen Bereich des Gesamtspiels gestalten. unterschiedliche Fähigkeiten der Mitschülerinnen und Mitschüler produktiv nutzen können. Spielanleitung erklären Die Schülerinnen und Schüler lesen auf einem Plakat das Wort "Djumanji" und assoziieren, was sie sich darunter vorstellen. Erfahrungsgemäß kennen die Schülerinnen und Schüler das Buch nicht. Danach folgt der Einstieg, in dem die Kinder selbst die Eingangsszene (Peter und Judy finden im Park eine Schachtel mit dem Spiel und der Spielanleitung) lesen und sich die Spielanleitung gegenseitig erklären. Spielorte auswählen Nachdem sich die Lerngruppe mit dem Fortgang der Erzählung beschäftigt hat, sollen die Kinder den Grundgedanken der Geschichte erfassen: Es handelt sich um ein Spiel, in dem alle auf Abenteuerkarten aufgeschriebenen Ereignisse Wirklichkeit werden. In Partnerarbeit suchen die Schülerinnen und Schüler Spielorte aus, die dann in der Klasse gesammelt werden. Danach wählen die Kinder - je nach Klassengröße - fünf oder mehr Spielorte aus, die ihnen besonders abenteuerlich erscheinen. Arbeit in Kleingruppen Die Schülerinnen und Schüler sollen in der nächsten Arbeitsphase Kleingruppen bilden, die die Aufgabe erhalten, mittels Links zum Thema Informationen zu den ausgewählten Spielorten zu suchen (Temperatur, Wetter, besondere Gefahren, Pflanzen, gefährliche Tiere). Die Kinder sollen die Überraschungen und Gefahren, die ihr gewählter Spielort bietet, aus den Informationen der Internetquellen entnehmen und notieren. Wüste Insel Tiefsee Antarktis Moor Ruinenstadt Höhle Regenwald Vorarbeit und Recherche In den einzelnen Spielgruppen wählen die Kinder so viele "gefährliche" Tiere aus, dass sie in Zweiergruppen arbeiten können. Danach suchen sie mithilfe von Kindersuchmaschinen wie zum Beispiel fragFINN oder Milkmoon Informationen über ihr Tier. Zuvor sollten gemeinsam die möglichen Inhalte des Steckbriefes wie Größe, Nahrung, Lebensraum, Foto, welche Gefahr geht von diesem Tier aus? besprochen worden sein. Vorkenntnisse Eine besonders hervorgehobene Überschrift, zum Beispiel in Word-Art, sollte geübt oder bekannt sein. Des Weiteren sollten die Schülerinnen und Schüler Erfahrung haben, wie man Bilder im Internet findet und herunterlädt. Falls dies nicht der Fall ist, hilft diese Schüleranleitung: Zunächst werden in der Klasse die Aufforderungsätze gesammelt, die in den Abenteuerkarten vorkommen könnten, beispielsweise: Gehe ... Felder vor / zurück! Setze aus! Springe bis zur nächsten Landschaft vor / zurück! Benutze eine Abkürzung / einen Umweg! Überhole den vor dir Stehenden! Tausche deine Position mit dem Ersten / Letzten! Wie der Spielweg gestaltet wird, muss in der Klasse beraten werden. Man kann hier mit Klebepunkten oder mit Schablonen arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Münzenberg-Gambach haben sich für Schablonen entschieden und wollten den Abenteuerfeldern mithilfe eines Malprogramms ein besonderes Aussehen verschaffen. So hat jede Gruppe Abenteuerfelder mit Paint erstellt und ausgedruckt. Ideen formulieren Danach arbeiten die Kinder zunächst wieder in Zweiergruppen. Diese sollen in einer von der Lehrkraft vorgefertigten Datei, die eine Tabelle enthält, ihre Ideen formulieren. Bastelarbeit Danach werden die Ergebnisse ausgedruckt und die Schülerinnen und Schüler beraten in der Gruppe, welche der Karten sie für ihren Spielort wählen wollen und ob Ausdrucksweisen verbessert werden müssen. Danach werden die Abenteuerkarten auf unterschiedlich gefärbtem Papier, vielleicht passend zum Spielort, ausgedruckt, geschnitten und laminiert. Arbeitsteilung Möglicherweise kann es hier auch eine Redaktionsgruppe geben, während andere Schülerinnen und Schüler schon an der Gestaltung des Spiels arbeiten. Dazu müssen vorab im Plenum ein großes Stück Papier in Spielorte aufgeteilt und die Übergänge des Spielwegs eingezeichnet worden sein. Im letzten Arbeitsschritt können die Kinder ihr Spiel selbst spielen. Es bietet sich an, hierzu Kleingruppen zu bilden, die aus je einem Kind jedes Spielortes bestehen, so dass immer jemand anwesend ist, der Unklarheiten beseitigen kann. In der Zwischenzeit arbeiten die anderen Schülerinnen und Schüler im Tagesplan. Auch eine Begrenzung der Spielzeit auf zunächst 45 Minuten ist sinnvoll, da ansonsten bei denjenigen, die erst in der letzten Spielgruppe an der Reihe sind, Enttäuschung aufkommt. Im Sitzkreis wird nach dieser Phase gelobt und kritisiert. Was überarbeitet werden kann, sollte überarbeitet werden, um zu einem befriedigenden Endprodukt zu gelangen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
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