Das Bruttoinlandsprodukt als Unterrichtsgegenstand erscheint vielen Schülerinnen und Schüler eher uninteressant und trocken. Um diesen Inhalt attraktiver zu machen, berücksichtigt dieser Unterrichtsentwurf den Wohlstandsbegriff der Jugendlichen und ermöglicht ihnen so, einen persönlichen Bezug zum Inhalt zu entwickeln. Nach einer Betrachtung des historischen Ursprungs des BIP erfolgt die qualitative Kritik mittels des Wohlstandsbegriffs der Schülerinnen und Schüler. Anschließend erfolgt die quantitative Kritik. Qualitative und quantitative Kritik werden dann in einem kleinen Projekt zusammengeführt, in dem die Lernenden den Wohlstandsindikator durch die so genannte Kopfstandmethode nachbessern. Basis für den "Kopfstand" ist zunächst ihr persönlicher Wohlstandsbegriff. Weiterhin bessern die Lernenden das BIP nach, indem sie es um Punkte ergänzen, die dort nicht oder nicht exakt erfasst werden. Hilfestellung beim "Kopfstand" bieten einige alternative Indikatoren, die die Schülerinnen und Schüler zuvor in einer Internetrecherche kennen gelernt haben.
Die Schülerinnen und Schüler lernen
Um sich mit dem Bruttoinlandsprodukt kritisch auseinandersetzen zu können, benötigen die Schülerinnen und Schüler Hintergrundwissen. Die notwendige Information wird ihnen mit einem fiktiven Interview zwischen dem Journalisten Ö. Konom und dem personifizierten BIP angeboten. Die drei Teile des Interviews leiten durch die Unterrichtsreihe und geben die relevanten Impulse und Informationen zum Weiterarbeiten.
Das Interview und die ÜbungsaufgabenDateigröße: 40 KB
Die gesamte Beschreibung dieser UnterrichtseinheitDateigröße: 22 KB
Markus Niederastroth ist Diplom-Kaufmann und Lehrer für Wirtschaft, Steuern und Marketing am Nell-Breuning-Berufskolleg in Bad Honnef. Er unterrichtet unter anderem Informationswirtschaft.
Volkswirtschaftslehre, Ökonomische Bildung, wirtschaftliche Entwicklung