Ulrike Frenzel
01.06.2004

Das biologische Gleichgewicht

Schülerinnen und Schüler sammeln in einer Animation Daten zur Bestandsentwicklung von Fuchs und Hase und hinterfragen die Wechselwirkungen zwischen "Räuber" und Beute.
 

Das biologische Gleichgewicht wird in Lehrbüchern häufig als "ausgewogenes Gleichgewicht" bezeichnet, das sich aufgrund einer wechselseitigen Abhängigkeit zweier Arten (zum Beispiel Mäusen und Eulen oder Füchsen und Hasen) über einen längeren Zeitraum einstellt. Hierbei entsteht bei den Schülerinnen und Schülern häufig die falsche Vorstellung, dass es sich um einen statischen Endzustand handele. Ziel des Unterrichts muss jedoch die Vermittlung einer Vorstellung vom dynamischen biologischen Gleichgewicht sein, das durch verschiedenste Faktoren (zum Beispiel durch Krankheiten, dichteabhängigen Stress, Umweltbedingungen) beeinflusst wird und nicht lediglich an zwei Spezies geknüpft ist. Einen Ansatz zur Vermittlung einer dynamischen Sichtweise bietet das hier vorgestellte Material.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • eigene Beobachtungen beschreiben können und das Formulieren ihrer Erkenntnisse üben.
  • die animierte Entwicklung einer Hasen- und Fuchspopulation grafisch adäquat darstellen können.
  • die Bedeutung des biologischen Gleichgewichtes wiedergeben können.
  • die Animation kritisch betrachten und unberücksichtigte Faktoren benennen können.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaDas biologische Gleichgewicht
AutorinUlrike Frenzel
FachBiologie
ZielgruppeKlassen 5 und 6; auch Jahrgangsstufen 12 und 13
Technische VoraussetzungenComputer in ausreichender Zahl (Partner-/Gruppenarbeit), Macromedia Shockwave Player (kostenloser Download)
UnterrichtsplanungVerlaufsplan (Klassen 5 und 6) für die Erarbeitung des biologischen Gleichgewichtes

Didaktisch-methodischer Kommentar

Je nach Rechneranzahl arbeiten die Schülerinnen und Schüler zu zweit oder in Kleingruppen zusammen. In Abhängigkeit der Anzahl der Hasen vermehrt oder verringert sich die Anzahl der Füchse. Die eingesetzte Animation zeigt einen nicht endenden Kreislauf: Je mehr Hasen, desto mehr Füchse; je mehr Füchse, desto weniger Hasen; je weniger Hasen, desto weniger Füchse; je weniger Füchse, desto mehr Hasen ... In Abhängigkeit der Altersstufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler entweder vorwiegend gelenkt oder eher frei mit den Materialien.

Download

biol_gleichgewicht_materialien.zip
 

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Informationen zur Autorin

Ulrike Frenzel ist Studienassessorin am Gymnasium Bad Essen (Niedersachsen) für die Fächer Mathematik, Biologie und Informatik.

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