Der Weihnachtsmann von damals ist für die Kids von heute zwar zum cool-amerikanisierten "Santa" mutiert, den sie tausendfach geklont in den Fußgängerzonen und in der Werbung sehen (müssen). Aber das Wünschen ist geblieben. Ob sich die Wünsche eher auf das neueste Handy mit verrückten Logos und Klingeltönen oder auf den Weltfrieden konzentrieren, wie das mit den eigenen erfüllten und unerfüllten Wünschen ist, und was die wirklich wünschenswerten Dinge im Leben sind, diese Fragen sind sicher eine Ethik-Unterrichtseinheit wert.
Inhaltliche und methodische LernzieleDie Schülerinnen und Schüler sollen
Lernziele aus dem Bereich MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Das Wünschen und das damit verbundene Hoffen sind archetypische menschliche Reaktionen, die in allen Religionen, Philosophien und Mythen eine wichtige Rolle spielen und mit unterschiedlichen Werten verknüpft sein können. Während im Zen-Buddhismus das menschliche Leid als Resultat des Wünschens betrachtet wird, gilt das Wünschen und Hoffen, etwa auf die ewige Glückseligkeit nach dem Tode, in der abendländischen Philosophie und der christlichen Religion als Motivationsgenerator. Dieser bringt die Menschheit in ihrer Entwicklung, etwa zu einer Gesellschaft im Frieden, und den Einzelnen in seinem Leben voran. Daher sind die Themen "Wünsche und Werte" im curricularen Kanon der Fächer Religion und Ethik für fast alle Klassenstufen verankert.
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Birgit Tramnitz ist Oberstudienrätin in Bonn und unterrichtet die Fächer Französisch, Erdkunde und Ethik.
Ethik, Wertesystem, Kreativität