Die Simulation beginnt am 24. Juli 1914. Serbien hat Russland um Hilfe gegen Österreich-Ungarn gebeten. Falls Nikolas II. zustimmen sollte, wäre ein Krieg zwischen Russland und den Mitgliedern des Dreibundes sicher. Was wird geschehen? Um dieser Frage nachzugehen, sollen sich die beteiligten SchülerInnen in die Rolle einer/eines bekannten zeitgenössischen Russin/Russen versetzen. Dabei stützen sich die Informationen der SchülerInnen auf die umfangreichen und online zur Verfügung gestellten englischsprachigen Informationen, die das schrittweise Erarbeiten der Lernziele im Rahmen eines Rollenspiels erlauben. Die vorgestellten Biografien erstrecken sich übrigens lediglich bis zum Jahr 1914 (Beginn der Simulation) und beinhalten eine Darstellung der Einstellung der Person zur russischen Autokratie. Mithilfe dieser Ressourcen sollen die RollenspielerInnen Entscheidungen treffen, die in einem Zusammenhang mit den Problemen Russlands während dieser Zeit stehen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Zunächst werden Informationen zur Situation Russlands zum gegenwärtigen Zeitpunkt erarbeitet und aus der Sicht der verschiedenen Figuren kommentiert. Die Gruppen werden zudem aufgefordert, über mögliche Schritte und Handlungen zur Veränderung der Situation nachzudenken und gemeinsam Beschlüsse zu fassen. In der Regel kommen die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise der historischen Vergangenheit bereits recht nahe. Nach jedem Teilschritt werden die Schülerinnen und Schüler über die tatsächlichen Ereignisse zum jeweiligen Zeitpunkt informiert. Die Arbeitsaufträge sollten den Lernenden in Abschnitten vorgelegt werden.
Arbeitsbögen für das Rollenspiel, Themen: Russland Juli 1914, Russland Januar 1917, Russland Oktober 1917, Russland nach der OktoberrevolutionDateigröße: 11 KB
Uta Hartwig unterrichtet Geschichte und Englisch an der Max-Tau-Schule in Kiel. Gleichzeitig ist sie als Fachberaterin Geschichte für Lehrer-Online tätig.