Modalverben

Über den Ansatz der integrativen Grammatik nähern sich die Lernenden hier dem Thema der Modalverben. Es lässt sich in hervorragender Weise im Rahmen der Besprechung von Zeitungstexten erarbeiten, wie dies häufig für die siebten bis neunten Klassen der Schulformen Haupt- und Realschule sowie Gymnasium und Gesamtschule vorgeschlagen wird.
 

In der folgenden Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Textanalyse einer fiktiven schulischen Hausordnung Modalverben als ein Mittel der Formulierung von Geboten und Verboten kennen lernen, indem sie durch Paraphrase und die Suche nach Synonymen deren unterschiedliche Verbindlichkeit voneinander differenzieren. Als weiterführende Unterrichtssequenz böte sich zur Vertiefung dieser "Reflexion über Sprache" die Einführung oder Wiederholung der indirekten Rede (Konjunktiv I, Konjunktiv II) zur Wiedergabe fremder Äußerungen und die Analyse der Textformen Bericht, Kommentar und Leserbrief an.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • einen Zeitungsbericht zum Thema "Schulische Hausordnung" lesen und verstehen, indem sie dessen Thema und Hauptaussagen in eigenen Worten wiedergeben.
  • sprachliche Wendungen des Zeitungsberichtes in Bezug auf Gebote und Verbote in ihrer Verbindlichkeit zu unterscheiden versuchen, indem sie die Modalverben in ihrer Bedeutung miteinander vergleichen und in ihrer Aussageabsicht interpretieren.
  • die Verwendung und Bedeutung von Modalverben mit der Verwendung und Bedeutung von Vollverben vergleichen, indem sie einzelne Aussagen des Textes umformulieren.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaModalverben
AutorinDr. Stefanie Schäfers
FachDeutsch
ZielgruppeKlasse 7-9
SchulformenHaupt-, Real- und Gesamtschule, Gymnasium
Zeitaufwandzwei Schulstunden
Technische VoraussetzungenComputerarbeitsplätze für Kleingruppen, Beamer zur Präsentation im Plenum, Internetzugang für Gruppenarbeit
Ablauf der EinheitVerlaufsplan

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die Verben "können, sollen, müssen, dürfen, wollen, mögen" beschreiben als Modalverben die Art und Weise eines Geschehens genauer, indem sie in Verbindung mit dem Infinitiv eines weiteren Verbs benutzt werden. Die Funktion der Modalverben, unterschiedliche Kennzeichnungen eines Geschehens vorzunehmen, steht bei der Behandlung der Thematik dieser Unterrichtseinheit im Vordergrund. Aus Gründen der didaktischen Reduktion wird beispielsweise auf den Aspekt der Unterschiede in den Konjugationen von Modalverben im Konjunktiv verzichtet. Dies könnte in einer sich anschließenden Unterrichtssequenz besprochen werden.

Download

modalverben_arbeitsblatt_1.rtf
modalverben_projektbeschreibung.pdf
 

Zusatzinformationen

Informationen zur Autorin

Dr. Stefanie Schäfers ist OStR' für die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre am Gymnasium Theodorianum Paderborn und arbeitet nebenberuflich als Sprachdidaktikerin an der Universität Paderborn.

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