Bei der Behandlung chemischer Bindungsmöglichkeiten spielt die Oktettregel im Schulunterricht die Hauptrolle. In der Sekundarstufe I ist sie im Allgemeinen die alleinige Messlatte für mögliche Atom-Kombinationen (in der Sekundarstufe II wird zusätzlich die ab der dritten Periode mögliche Oktettaufweitung bei chemischen Bindungen thematisiert). Eine leicht zu vermittelnde und einfach anzuwendende Regel, von Schülerinnen und Schülern problemlos akzeptiert - aber dennoch in gewisser Weise axiomatisch und zunächst unanschaulich. Am Beispiel der Halbleiter-Elektronik können jedoch in einer Vertiefungseinheit die gewaltigen Konsequenzen der technischen Nutzung in motivierender Weise deutlich gemacht werden: die Oktettregel ist letztlich die Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung! Wir danken dem Ernst Klett Verlag, der für diese Unterrichtseinheit interaktive Animationen zu den Themen "Dotiertes Silicium" (Schmuckbild oben links bitte anklicken, dann öffnet sich ein Screenshot) und "Elektrische Leitfähigkeit" aus der "Klett Mediothek Chemie 3 - Chemische Prozesse II" kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Interaktive Animationen zu den Themen "Dotiertes Silicium" und "Elektrische Leitfähigkeit" aus der "Klett Mediothek Chemie 3 - Chemische Prozesse II"Dateigröße: 1584 KB
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Manfred Amann unterrichtet Chemie und Physik an einer beruflichen Schulen in Baden-Württemberg. Er ist Autor des Buches "Chemie für Kids" (bhv-Verlag) und Administrator der Schulchemie-Website.
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