Die Gleichstellung der Frau ist eine der zentralen Forderungen der europäischen Demokratiebewegung. Seit Beginn der französischen Revolution kämpft diese um die Durchsetzung einer "égalité", die Männer und Frauen gleich stellen würde. Zeitgleich mit der Französischen Revolution und der Durchsetzung der bürgerlichen Gesellschaft entfaltet sich eine gesellschaftliche Gegenbewegung, die eine Ausgrenzung und Abwertung der Frau betreibt. Betrachtet man die französische Sprache vor dem Hintergrund dieses Kampfes, so findet man in ihr eine Vielzahl von Spuren festgeschrieben. Zu finden sind Elemente, die in sexisischer Weise Frauen ausgrenzen und abwerten, andere Elemente wiederum, die den Gleichstellungskampf widerspiegeln.
Sprachlich-inhaltliche ZieleDie Schülerinnen und Schüler können
MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler können
In der Unterrichtseinheit finden die folgenden Methoden Anwendung: Textanalyse, Interview und Internetrecherche. Notwendig sind bei den Schülerinnen und Schülern Vorkenntnisse im Umgang mit dem Computer und der Web-Recherche mit Suchmaschinen. Die Unterrichtseinheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe ab dem vierten Lernjahr, also in der Regel ab der Klasse 10.
Die Datei "Material 1" steht den Lernenden während der gesamten Sequenz zur Verfügung und begleitet die Recherchen und Diskussionen.Dateigröße: 167 KB
Die beiden ergänzenden Arbeitsmaterialien verweisen auf einschlägige Beiträge im Netz, die sich als Textbasis für eine Klausur eignen.Dateigröße: 9 KB
Dr. Achim Schröder ist Fachleiter für Französisch am Studienseminar für Gymnasien in Oberursel.
Linguistik, Sprache, Morphologie, Gender, Chancengleichheit