Wenn der Staat gestaltend auf die Volkswirtschaft einwirkt, dann erfolgt das in der Regel nicht willkürlich, sondern innerhalb rechtlicher Rahmenvorgaben. Laut Stabilitätsgesetz von 1967 verfolgt die Politik eine bestimmte Anzahl von Wirtschaftszielen, die ein "Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht" in Deutschland absichern sollen und damit eine Richtschnur für die Wirtschafts- und Finanzpolitik darstellen. Jedoch ist es kaum möglich, alle Ziele gleichzeitig im gewünschten Maß zu erfüllen, da sich einige untereinander auch ausschließen. Es bedarf magischer Fähigkeiten, um das zu vollbringen; aber es ist ein Idealzustand für die gesamte Volkswirtschaft, der anzustreben ist. Weil sich mittlerweile sechs zentrale Wirtschaftsziele herausgebildet haben, spricht man vom "Magischen Sechseck der Wirtschaftspolitik". Werden diese annähernd erfüllt, dann befindet sich unsere Volkswirtschaft in einem stabilen Gleichgewicht und kann sich gut entwickeln. Da Ziele nur sinnvoll sind, wenn auch gemessen werden kann, ob diese erreicht wurden oder wie hoch die Abweichungen von den Zielen sind, geht es in dieser Unterrichtseinheit auch um Aspekte der Zielerfassung.
FachkompetenzDie Schüler und Schülerinnen
MedienkompetenzDie Schüler und Schülerinnen
SozialkompetenzDie Schüler und Schülerinnen
Anstatt die Schülerinnen und Schüler eine PowerPoint-Präsentation erstellen zu lassen, ist es auch möglich, eine mündliche Präsentation zu wählen oder die Präsentation aus Zeitgründen entfallen zu lassen, wenn man die Ergebnisse in den Gruppen einzeln prüft und dies als ausreichend betrachtet. Optional kann die Anwendungsaufgabe (in der 7. Stunde) entfallen.
Arbeitsmaterialien
In diesem ZIP-Archiv finden Sie alle Arbeitsmaterialien der Unterrichtseinheit zum Herunterladen in einem Rutsch.Dateigröße: 34 KB
Erwartungshorizont
Damit Ihre Schülerinnen und Schüler die Lösungen auch tatsächlich selbst erarbeiten, stellen wir die Lösungen nur im geschlossenen Bereich von "Mein LO" zur Verfügung.Dateigröße: 105 KB
Dr. Andreas Hiller hat an der Universität Leipzig studiert und unterrichtet Wirtschaft/Recht, Englisch sowie Deutsch am Christlichen Gymnasium Jena. Von 1995 bis 2000 hat er für verschiedene Medienfirmen in den Bereichen Geschäfts- und Projektmanagement gearbeitet.
wirtschaftliche Entwicklung, Wirtschaftspolitik, Ökonomische Bildung