Rechtsvorschriften für eine Website

An den berufsbildenden Schulen sollte nicht nur das technische Werkzeug, sondern auch die Erarbeitung von Rechtsvorschriften für die Erstellung von Webseiten als Bestandteil von Fach- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler verstanden werden.
 

Eine besondere Bedeutung für den Wettbewerb zwischen den Unternehmen sowie für die Steuerung der Arbeitprozesse in den Betrieben nimmt mittlerweile die Internet- und Intranettechnologie ein. Daher erlangt nicht nur der Umgang mit den Internetdiensten, sondern insbesondere die Erarbeitung des Instrumentariums zur Erstellung von Webseiten (externe Informations- und Kommunikationsseiten sowie interne Arbeitsoberflächen) durch die Lernenden eine hohe Relevanz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Zu diesem Instrumentarium zählen neben den Befehlen der zur Erzeugung von Webseiten erforderlichen Auszeichnungs- und Programmiersprachen auch die im Rahmen der Erstellung von Webseiten zu berücksichtigen Rechtsvorschriften.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Gestaltungselemente von Webseiten erfassen, die als "geschützte Werke" gelten.
  • die möglichen Rechtsfolgen einer Verwertung geschützter Gestaltungselemente von Webseiten erkennen.
  • die Bedeutung der Ausnahmeregelung erklären, dass geschützte Werke "zum privaten Gebrauch" verwendet werden dürfen.
  • die Bedeutung einer "Verbreitung" von Werken im Sinne des Internetrechts erläutern.
  • die durch das Internet bereitgehaltenen Informationen zur Lösung der Aufgabenstellungen problemorientiert auswerten und anwenden.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaErarbeitung von Rechtsvorschriften für die Erstellung einer Schüler-Website als Lernprozess zur Förderung der beruflichen Handlungskompetenz
AutorDr. Andreas Rühl
FachWeb-Publishing / Elektronische Bildbearbeitung
ZielgruppeStaatl. gepr. kaufmännische(r) Assistentin/Assistent - Fachrichtung Informationsverarbeitung, Unterstufe
Zeitraumdrei Unterrichtsstunden
Technische VoraussetzungenOH-Projektor, Beamer, mindestens je ein Computer mit Internetanschluss für zwei Schüler
PlanungVerlaufsplan der Unterrichtseinheit

Didaktisch-methodischer Kommentar

Mit Blick auf die dynamische Entwicklung der Vorschriften im Bereich Internetrecht muss der Erarbeitung der Rechtslage durch selbsttätiges Handeln der Schülerinnen und Schüler eine besondere Beachtung zukommen. Da die Vorschriften des Internetrechts durch ihre fortlaufende Revision nur eine zeitlich begrenzte Verbindlichkeit besitzen oder durch weitere Regelungen ergänzt werden, muss die Schule die Lernenden darauf vorbereiten, flexibel genug zu sein, um im Sinne eines beruflichen Anpassungsprozesses auf gewandelte Rechtslagen reagieren zu können und sich die jeweils aktuell gültigen Rechtsvorschriften (neu) zu erschließen.

Download

Beschreibung_Rechtsvorschriften.pdf
Materialien_Rechtsvorschriften.zip
 

Informationen zum Autor

Dr. Andreas Rühl arbeitet seit dem 01.02.2004 als Studienrat am Leo-Statz-Berufskolleg, Kaufmännische Schule I der Stadt Düsseldorf.

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