Zur Vereinfachung wird bei dem selbst zu erstellenden PSE die Zahl der Elemente reduziert. Die Vorenthaltung von mindestens einem Element erzeugt dabei eine "Lücke". Diese fungiert als Pendant der Elemente, die zu Mendelejews Zeiten noch nicht bekannt waren. Dieser Effekt dient zum einen der Anknüpfung an die Wissenschaftsgeschichte. Zum anderen demonstriert die "Lücke" durch die Vorhersagbarkeit eines unentdeckten Elementes (und seiner Eigenschaften) die Schlüssigkeit des Systems auf eindrucksvolle Weise! Schließlich ordnen die Schülerinnen und Schüler auch noch die Edelgase in den PSE-Entwurf ein. Darauf aufbauend ergibt sich zwangsläufig die Frage nach dem Atombau. Abschließend werden die Erkenntnisse mithilfe eines interaktiven Periodensystems gefestigt. Den Schülerinnen und Schülern wird in dieser Unterrichtseinheit klar, was hinter der PSE-Systematik steckt. Sie lernen, mit diesem elementaren Werkzeug der Chemie sicher umzugehen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Die Unterrichtseinheit zum Periodensystem zeigt, wie man historische Wege der Erkenntnis nutzen kann, um die Schülerinnen und Schüler Sachverhalte eigenständig entdecken zu lassen. Unterrichtsmethodisch wird der frontale Lehrgang mit stark offenen Unterrichtsformen verschränkt.
Alle Arbeitsmaterialien in einem Rutsch (DIN-A4-Karten der Elemente für die Tafel, Puzzle-Kartensätze für Schülerinnen und Schüler im PDF- und RTF-Format).Dateigröße: 66 KB
Gregor von Borstel ist Lehrer für Chemie und Geschichte am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Bornheim und unterstützt Lehrer-Online als Fachberater Chemie. Gemeinsam mit Andreas Böhm hat er zahlreiche Ideen zu offenen Unterrichtsformen wie zum Beispiel Freiarbeit, Lernzirkeln, Teamknobeln, kreativen Experimenten (Egg-Race) oder Gruppenpuzzlen, veröffentlicht. Mit diesen Schwerpunkten ist er auch in der Lehrerfortbildung tätig.
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