Peter Stinner
05.01.2010

Allgemeine Hinweise zur Planetenbeobachtung

Mit bloßem Auge (visuell) und mit fotografischen Mitteln lassen sich Planetenbewegungen am Fixsternhimmel beobachten, dokumentieren und verstehen. Wertvolle Dienste leisten dabei Planetarium- und Bildbearbeitungssoftware.
 

Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen können bei der visuellen und fotografischen Beobachtung der Planeten unseres Sonnensystems "Himmelsmechanik live" erleben und dokumentieren. Informationen zur Sichtbarkeit der Planeten am Abendhimmel finden Sie unter Links und Literatur. Zur Vorbereitung der Beobachtungen können mithilfe kostenfreier Planetarium-Software (Stellarium, Cartes du Ciel) Simulationen durchgeführt und Sternkarten ausgedruckt werden. Die linke Abbildung zeigt den Saturn, aufgenommen von einer Schülergruppe am Observatorium Hoher List in der Eifel. Visuelle Beobachtungen sind mit der Planetarium-Software Stellarium planbar, nachvollziehbar und vertiefbar. Die kostenlose Bildbearbeitungssoftware Fitswork erlaubt die Rekonstruktion von Planetenbahnen am Sternenhimmel aus Fotos, die Lernende mit einfachen Digitalkameras anfertigen können.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • verstehen, warum und wie sich die Planeten am Himmel in unmittelbarer Nähe der Ekliptik bewegen.
  • Planetenbewegungen mit Planetarium-Software simulieren.
  • die Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn am Nachthimmel auffinden.
  • den Lauf der Planeten Venus, Jupiter und Saturn, basierend auf eigenen Beobachtungen, dokumentieren und dabei
  • einfache Verfahren der digitalen Bildbearbeitung kennenlernen und anwenden.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaAllgemeine Hinweise zur Planetenbeobachtung
AutorPeter Stinner
FächerNaturwissenschaften ("Nawi"), Geographie, Astronomie, Astronomie-AGs, Projektarbeit
ZielgruppeKlasse 5 bis Jahrgangsstufe 13
ZeitraumProjekte zur Beobachtung und Dokumentation der Planetenbahnen erstrecken sich über einige Wochen bis Monate. Der sinnvolle Abstand zwischen den Einzelbeobachtungen (in der Regel einige Tage) hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der sich der beobachtete Planet am Fixsternhimmel bewegt.
Technische VoraussetzungenComputer für die Einzel- und Partnerarbeit, Zeichenmaterial, eventuell eine drehbare Sternkarte, handelsübliche Digitalkamera (eine einfache Sucherkamera genügt!)
SoftwarePlanetarium-Software, zum Beispiel Stellarium (kostenfreier Download); Bildbearbeitungssoftware, zum Beispiel Fitswork (kostenloser Download)

Didaktisch-methodischer Kommentar

Im Unterricht sollen den Schülerinnen und Schülern Medien, Materialien und Kenntnisse an die Hand gegeben werden, die sie zur eigenständigen Himmelsbeobachtung anregen und befähigen. Die Resultate solcher Beobachtungen werden im Unterricht zusammengetragen, ausgewertet und diskutiert.

Download

planetenbeobachtung_2010.zip
 

    Informationen zum Autor

    Peter Stinner ist Lehrer für Physik und Mathematik am Kopernikus-Gymnasium in Wissen (Rheinland-Pfalz). Mit der Wissener Astronomie-AG betreibt er die Sternwarte der Geschwister-Scholl-Realschule in Betzdorf.

    • Mehr Infos im Autorenverzeichnis
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