Preisbildung im dynamischen Modell

In dieser handlungsorientierten Unterrichtseinheit steht das Thema Preisbildung auf Märkten mit vollkommener Konkurrenz im Mittelpunkt. Ausgehend von Powersim-Modellen erarbeiten sich die Lernenden mithilfe der System-Dynamics-Methode ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge.
 

Die zentrale Methode der Unterrichtseinheit ist der System-Dynamics-Ansatz, bei dem Systeme modelliert und untersucht werden. Als Hilfsmittel kommt dabei die Software Powersim zum Einsatz. Um Schülerinnen und Schüler ohne System-Dynamics-Kenntnisse nicht zu überfordern sowie aus Zeitgründen, wird die explorative Vorgehensweise empfohlen. Dabei erstellen die Lernenden keine eigenen Modelle, sondern untersuchen beziehungsweise modifizieren bereits zur Verfügung gestellte Dateien. Um eine zielgerichtete Erforschung der Modelle zu gewährleisten, kommen Arbeitsblätter mit erkenntnisleitenden Fragestellungen zum Einsatz.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • erkennen die wirtschaftlichen Zusammenhänge der Preisbildung.
  • verbessern ihre Abstraktionsfähigkeit durch Denken in Modellen.
  • lernen die System-Dynamics-Methode kennen und arbeiten selbstständig mit einer Modellierungssoftware.
  • beschreiben die Konsequenzen von Verzögerungseffekten.
  • berücksichtigen die Prämissen eines Modells bei der Bewertung seiner Aussagekraft.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaSystemdynamische Untersuchungen des Preisbildungsmechanismus
AutorDr. Holger Arndt
FachAllgemeine Wirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre
Zielgruppekaufmännisch orientierte Bildungsgänge, Wirtschaftsgymnasium
Zeitumfang2-4 Unterrichtsstunden
Technische Vorraussetzungenmindestens ein Computer für zwei Personen, Software Powersim Constructor Light oder Powersim Studio 2005

Didaktisch-methodischer Kommentar

Nach einer kurzen Vorstellung der Software sollten die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Arbeitsblätter die Modelle weitgehend selbstständig untersuchen und sich die wirtschaftlichen Sachverhalte erarbeiten. Nach jeder Arbeitsphase sind die Ergebnisse gemeinsam zu besprechen und Fragen zu diskutieren. Dies hilft Schülerinnen und Schülern, die Schwierigkeiten mit den Aufgaben hatten und dient sowohl der Lernerfolgskontrolle als auch der inhaltlichen Vertiefung. Bei der Besprechung ist ferner darauf zu achten, den Bezug der Modelle zur Realität herauszuarbeiten. Schließlich soll Modellanalyse kein Selbstzweck sein, sondern beim Verständnis realer Phänomene helfen.

Download

Preisbildung_Beschreibung.pdf
Modelle alte Version.zip
 
Modelle neue Version.zip
 
Preisbildung_Modellierung_Materialien.zip
 

Zusatzinformationen

Softwaredownload

Informationen über den Autor

Dr. Holger Arndt ist Studienrat an einer Berufsbildenden Schule für Wirtschaft. Zurzeit vertritt er die Professur für Wirtschaftswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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