Viele Schulen besitzen Lernsoftware für den Klassenrechner oder den Computerraum. Meist sind dies Mathematik- und Sprachlernprogramme. Sie allein erfüllen aber nicht immer sämtliche Anforderungen des Unterrichts. So bietet sich unter anderem auch der Einsatz von Software für den Sachkunde- oder Musikunterricht an. Wenn man ein wenig im Internet recherchiert, findet man schnell gute, kostenlose Lernsoftware, die den individuellen Ansprüchen des Unterrichts gerecht wird.
Üben kann man auch ohne den Computer. Argumente gegen das Lernen am Computer sind häufig die schlechte Kontrollierbarkeit und das Herumspielen mancher Kinder. Inzwischen stellen sich viele Programme auf die Lernenden ein und bieten von einfach strukturiert bis hin zu anspruchsvoll animiert und spielerisch alles, was das Schülerherz begehrt. Viele Programme bieten genaue Auswertungs- und Kontrolldaten, um so willkürlichem Lernen entgegen zu wirken. Auch der Spaß, den solche Software mit sich bringt, sollte nicht unterschätzt werden. Der Computer hat nach wie vor großen Motivationscharakter und bringt manche Kinder erst zum Üben. Einige kostenlose Programme werden im Folgenden kurz vorgestellt.
Sven Ludwig ist Lehrer an einer Grundschule in Wuppertal.
Lernsoftware, interaktives Material