Haiti - Katastrophenhilfe aus dem All

Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Satellitenbilder zu den Folgen des Erdbebens in Haiti im Januar 2010. Dabei wenden sie mithilfe des virtuellen Globus Google Earth Methoden der Fernerkundung zur Beurteilung der Schäden an.
 

Anfang des Jahres 2010 hat sich mit dem Erdbeben in Haiti die verheerendste Naturkatastrophe seit dem Tsunami im Indischen Ozean ereignet. Eine Vielzahl an ortsfremden Rettungskräften und Hilfsorganisationen sind bei der Bewältigung der Katastrophe im Einsatz. Um Aussagen über die Folgen des Ereignisses machen zu können und den Hilfskräften möglichst aktuelle und präzise Informationen in Form von Karten und Koordinaten geben zu können, bietet sich der Einsatz von Fernerkundungsdaten an. Indem die Schülerinnen und Schüler mit Google Earth die Lage vor Ort analysieren, können sie Schäden kartieren und geeignete Schadenskategorien erstellen. Die Unterrichtseinheit ist im Rahmen des Projekts "Fernerkundung in Schulen" am Geographischen Institut der Universität Bonn entstanden. FIS beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Einbindung des vielfältigen Wirtschafts- und Forschungszweiges der Satellitenfernerkundung in den naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufen I und II.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Schäden der Erdbeben in Haiti ermitteln und einschätzen können.
  • durch einen visuellen Vergleich Unterschiede zwischen Bildern benennen können.
  • eine Kartierung der Schäden vornehmen können.
  • eigene gestalterische Vorschläge zur Klassifizierung von Schadenskategorien machen können.
  • die Grundfunktionen von Google Earth beherrschen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaHaiti - Katastrophenhilfe aus dem All
AutorenCaroline Kraas, Karsten Strätz, Kerstin Voß
FachGeographie
ZielgruppeKlasse 5-8
Zeitraum1-2 Stunden
Technische VoraussetzungenComputer in ausreichender Anzahl (Einzel- oder Partnerarbeit) mit Internetzugang, Google Earth (kostenloser Download)
PlanungTabellarischer Verlaufsplan

Didaktisch-methodischer Kommentar

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, mithilfe des virtuellen Globus Google Earth eine Kartierung der Erdbebenfolgen in einem kleinen Gebiet der Hauptstadt Haitis, Port-au-Prince durchzuführen. Dabei sollen Veränderungen, die sich in dem Gebiet zwischen zwei Zeitpunkten ergeben haben, analysiert werden. Dieses Vorgehen simuliert auf kleiner Ebene und mit ähnlichen Werkzeugen die Arbeitsweise von Zivil- und Katastrophenschutzeinrichtungen. Darüber hinaus ist die Gewinnung von Informationen aus Multimedia-Angeboten und aus internetbasierten Geoinformationsdiensten ein wichtiger Aspekt.

Download

haiti_erdbeben_materialien.zip
 

Zusatzinformationen

Informationen zu den Autoren

Caroline Kraas studiert Geographie an der Universität Bonn. Seit 2007 arbeitet sie als Studentische Hilfskraft im Projekt "Fernerkundung in Schulen" (FIS).

Karsten Strätz studiert Geographie an der Universität Bonn. Seit 2009 arbeitet er als Studentische Hilfskraft im Projekt "Fernerkundung in Schulen" (FIS).

Dr. Kerstin Voß ist Akademische Rätin am Geographischen Institut der Universität Bonn und leitet das Projekt "Fernerkundung in Schulen". Sie studierte Geographie an der Universität Bonn und schloss ihre Dissertation 2005 im Bereich Fernerkundung ab.

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