Am 1. September vor 60 Jahren traten in Bonn 65 Frauen und Männer zum "Parlamentarischen Rat" zusammen, sie wurden die "Mütter" und "Väter" des Grundgesetzes. Ihre Aufgabe war es, bei der Erarbeitung der Verfassung für einen künftigen Weststaat parteipolitische Interessengrenzen hinter sich zu lassen und vor allem die richtigen Lehren aus der jüngsten Vergangenheit zu ziehen. Das Scheitern der Weimarer Verfassung und den letztlich daraus hervorgegangenen nationalsozialistischen Terror hatten sie noch deutlich vor Augen, aus diesen Fehlentwicklungen mussten die richtigen Lehren gezogen werden. Das Grundgesetz, das der Parlamentarische Rat schuf, ist laut zeitgenössischer Definition "im Kern eine bürgerlich-liberale Verfassung mit deutlichem metaphysischem Bezug, aber auch ausgeprägtem Sozialstaatscharakter", deren Kompromisscharakter wesentlich zu ihrem inzwischen 60-jährigen Erfolg beitrug.
FachkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Drei Arbeitsblätter begleiten die Lernenden bei der Arbeit zum Thema. Diese Materialien können den Lernenden auf Papier zur Verfügfung gestellt oder - besser - digital zugänglich gemacht werden. Wird lo-net² genutzt, können die Dateien über die Dateiablage oder den Lernplan zugänglich gemacht werden.
In diesem ZIP-Ordner befinden sich die drei Arbeitsblätter, die die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt bekommen.Dateigröße: 18 KB
Stefan Schuch unterrichtet Deutsch und Geschichte am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht.
Geschichte, Neueste Geschichte, Weimarer Republik, 20. Jahrhundert, Grundgesetz