Wie andere Open Source-Programmen auch hat Freemind in der Schule den Vorteil, dass sowohl die Lehrenden als auch die Lernenden das Programm ohne Einschränkung nutzen können und die erstellten Dokumente keiner Beschränkung unterliegen. Leider muss man bei Freemind im Vergleich zu kostenpflichtiger Mindmapping-Software auf einige Funktionen verzichten - was aber gleichzeitig eine Vereinfachung der Bedienung mit sich bringt.
Stärken bei der Strukturierung von InhaltenFreemind ist besonders dann geeignet, wenn die Ordnung eines Sachverhalts im Mittelpunkt des Interesses steht. Es lassen sich Strukturbäume zeichnen, die oftmals übersichtlicher und flexibler zu ergänzen sind als von Hand gezeichnete Übersichten. Die so erstellten Grafiken lassen sich als Bild- oder HTML-Datein speichern und könnnen auf diese Weise für eine Präsentation oder sogar den Webauftritt genutzt werden.
Begrenzter FunktionsumfangIm Vergleich zu kommerzieller Mindmapping-Software verfügt Freemind nur über einen beschränkten Funktionsumfang. Dies hat zur Folge, dass die gestalterischen Spielräume sehr eingeengt sind und nur wenig zur detaillierten Strukturierung beitragen können. Gleichzeitig hat dieses Manko aber einen Vorteil, wenn man an den Einsatz in der Schule denkt: Die Lernenden können sich ohne lange Einarbeitungszeit direkt auf die Kernaufgabe dieses Programmtyps konzentrieren.