Elterngespräche sind wichtig aber häufig auch sehr zeitintensiv. Davon abgesehen ist es manchmal schwierig, Eltern zu erreichen, da diese arbeiten müssen und die "Öffnungszeiten" der Schule sich zurzeit in der Regel doch mehr auf den Vormittags- und frühen Nachmittagsbereich beziehen. Viele Eltern würden sich auch gerne am Schulleben aktiv beteiligen, können dies aber oft nicht, da sie in ihrem Job nicht immer flexibel sind. Wie kann man Eltern dennoch intensiver in das Schulleben einbeziehen, sie über die Unterrichtsinhalte und -ergebnisse ihrer Kinder informieren?
Ich habe mit diesen Angeboten in meiner Klasse bisher gute Erfahrung gemacht. Die Eltern von eher verschlossenen Kindern, die nicht gerne erzählen, erhalten einen Einblick in den Unterricht und müssen nicht wöchentlich meine offene Sprechstunde nutzen. Auf keinen Fall soll aber der Eindruck entstehen, dass der persönliche Kontakt zu den Eltern wegfällt, im Gegenteil, der Newsletter und die Klassenhomepage vergrößern den Austausch zwischen Schule und Elternhaus im Sinne der Öffnung von Schule. Das gemeinsame Ansehen der Klassenhomepage durch Eltern und Kinder macht allen Beteiligten Spaß.
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Sven Ludwig ist Lehrer an einer Grundschule in Pulheim-Stommeln.
kooperatives Lernen, Erziehung und Bildung, Schulorgansation, Medienkonzept, Eltern, Familie