Christine Groß
04.05.2004

Eamus Olympiam: Olympia im Lateinunterricht

Wer hat sich ausgedacht, dass Sportlerinnen und Sportler verschiedener Länder gegeneinander kämpfen? Welche Sportarten gab es und gibt es noch bei Olympia? Diese und ähnliche Fragen klären Lernende selbstständig in dieser Unterrichtseinheit.
 

Die am Ende des 19. Jahrhunderts in bewusster Anlehnung an die antike Tradition als die Spiele der Neuzeit von dem französischen Soziologen und Pädagogen Pierre de Coubertin aus der Taufe gehobene Olympiade bildet heutzutage wohl ohne Zweifel die wichtigste Sportveranstaltung. Im Jahr 2004 kehrten die Spiele nun erstmals seit ihrer Wiederbelebung im Jahr 1896 wieder in ihr Ursprungsland Griechenland - nach Athen - zurück.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • den Ursprung der Olympischen Spiele anhand von antiken Texten untersuchen.
  • Informationen über den Ablauf des olympischen Programmes (Sportarten, olympischer Kult) in der Antike erhalten.
  • die antiken Wettkampfstätten und ihre Funktion kennen lernen.
  • den religiösen Charakter der antiken Olympien erfassen.
  • die Olympischen Spiele der Antike und der Neuzeit miteinander vergleichen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaOlympische Spiele - Sport in der Antike
AutorinChristine Groß
FachLatein; evtl. fächerübergreifend mit Sport, Geschichte, Religion, Bildende Kunst
ZielgruppeSek. I; bei entsprechender Textauswahl übertragbar auf Sek. II
Zeitumfangvariabel, da einzeln einsetzbare Unterrichtsbausteine
(ab 1-2 Stunden bis zum mehrwöchigen Projekt)
MedienInternet, Lateinlehrbücher, Sachbücher, Lexika,
Arbeitsblätter, Olympia-Quiz (deutsche und lateinische Fassung), Textheft "Sport in der Antike" (Klett)
Technische VoraussetzungenComputer mit Internetzugang (je 2-3 Lernende pro Computer), Textbearbeitungsprogramm, evtl. Beamer

Didaktisch-methodischer Kommentar

Will man einen Zugang zu griechischen Lebensgewohnheiten und Mentalitäten gewinnen, so erscheint es unter didaktischem Gesichtspunkt als besonders sinnvoll, sich gerade dem Sport, seiner historischen Entwicklung und sozialen Funktionen zuzuwenden. Dabei gibt es auch von der Interessenlage der Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen her einen idealen Ausgangspunkt. Ausgehend vom Gemeinsamen, das man in den alten Griechen wiedererkennt, lässt sich auch der Blick für die Andersartigkeit ihrer Kultur schärfen. Die Kombination von sachlicher Bedeutsamkeit und heutigen Anknüpfungsmöglichkeiten kommt bei den Olympischen Spielen auf besondere Weise zum Ausdruck.

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eamus-olympiam_arbeitsmaterial.zip
 

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Informationen zur Autorin

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