Patrick Bronner
24.06.2006

Zeitgemäße Atomvorstellung

Zur Vermittlung einer zeitgemäßen Atomvorstellung wird in dieser Unterrichtseinheit das Elektronium-Modell verwendet. In diesem Modell wird das Elektron als Fluidum beschrieben, das eine Dichte hat und strömen kann. Mit einer solchen stofflichen Vorstellung können Schülerinnen und Schüler an alltägliche Erfahrungen anknüpfen.
 

"Schüler kennen eine zeitgemäße Atomvorstellung", so die Forderung der Bildungsstandards für Physik in Baden-Württemberg für die Klassen 9 und 10. Atomphysik in der Mittelstufe - sind die Schülerinnen und Schüler dem gewachsen? Im Folgenden wird eine erprobte Unterrichtseinheit zu einer zeitgemäßen und schülergerechten Atomvorstellung dargestellt, in der Animationen und interaktive Darstellungen zum Einsatz kommen. Neben der qualitativen Wissensvermittlung wird sehr viel Wert auf schüleraktive Methoden und Analogien gelegt. Die Einheit kann in der Sekundarstufe II fortgesetzt werden.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • eine zeitgemäße Atomvorstellung kennen.
  • die Entstehung von Licht beschreiben können.
  • Kenntnisse über die geschichtliche Entwicklung von Modellen haben.
  • physikalische Größen darstellen und interpretieren können.
  • den Zusammenhang zwischen Linienspektren und atomaren Übergängen kennen.
  • die Spektralanalyse anwenden und physikalisch erklären können.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

Thema der UnterrichtseinheitDas Elektronium-Modell
AutorPatrick Bronner
FächerPhysik, Chemie
ZielgruppeKlasse 10 (Fortsetzung in Sek II möglich)
Zeitraum9 Stunden (mit Lernzirkel zum Thema "Analogie Licht-Schall": 14 Stunden)
Technische VoraussetzungenDemonstrationsrechner mit Beamer, kostenlose Plugins Quicktime-Player und Java3D
MethodenLernzirkel, Gruppenarbeit, Kugellager, Gruppenpuzzle, Theaterspiel, Schülerreferat, Lehrervortrag

Didaktisch-methodischer Kommentar

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Zusatzinformationen

Informationen zum Autor

Dr. Patrick Bronner ist Gymnasiallehrer am Friedrich-Gymnasium Freiburg. In seiner Promotion befasste er sich mit der Frage, wie moderne quantenphysikalische Experimente in den Physikunterricht integriert werden können (www.QuantumLab.de). Zur methodischen Bereicherung des Unterrichts arbeitet er momentan bei den Projekten Primas und Mascil der Pädagogischen Hochschule Freiburg mit.

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