Elsa Schumacher
21.02.2003

Gesundheitsschutz am Computer

Am Bildschirm setzt man sich nicht der Gefahr aus, von herunterfallenden Steinen getroffen zu werden, sich die Finger abzuschneiden oder ins Wasser zu fallen. Dennoch birgt auch die Bildschirmarbeit langfristig gesundheitliche Risiken in sich, denen man besser präventiv begegnet.
 

Die Arbeitskreise für Arbeitssicherheit, die bei den Landesverbänden der gewerblichen Berufsgenossenschaften angesiedelt sind, wenden sich mit aufklärenden Maßnahmen über Arbeitschutzmaßnahmen besonders an junge, in das Arbeitsleben eintretende Menschen, da diese an Arbeitsunfällen in besonderem Maße und überdurchschnittlich beteiligt sind.

Jugend will sich-er-leben

Seit 1972 bieten die Landesverbände der gewerblichen Berufsgenossenschaften Unterrichtsmaterialien zu den Themen "Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz" für den Unterricht der berufsbildenden Schulen an. Vorrangiges Ziel der diesjährigen Aktion ist es, den körperlichen und psychischen Belastungen, die bei inkompetentem Umgang mit dem Computer und dem Internet erfahren werden, vorzubeugen.

Aktion User oder Loser

Die Aktion 2002 "Jugend will sicher leben" besteht aus einem Wettbewerb zum Thema "User oder Loser - Informationen am Bildschirm richtig nutzen".
Ob Sie sich nun an dem Wettbewerb beteiligen oder nicht - Sie erhalten mit den Unterlagen umfangreiche Materialien für den Unterricht: Kopiervorlagen, Folien, CD-ROM, inklusive didaktischen Überlegungen und methodischen Hinweisen. Einen großen Stellenwert hat hier natürlich das Thema Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz. Aber auch Themen wie Umgang mit Emotionen am Computer, Lust und Frust der internetbasierten Kommunikation und weitere Auswirkungen der neuen Medien auf das Sozialleben werden behandelt. Die Materialien sind anspruchsvoll und gut aufbereitet.

Weitere Materialien zum Thema Arbeitsschutz

Bundesweite Motivations- und Medienaktion
Täglich ereignen sich mehr als 1.000 Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle. Die Folgen der Arbeitsunfälle wiegen schwer. Es entstehen dadurch enorme finanzielle Belastungen für Rehabilitation, Entschädigungen und Ausfälle in der deutschen Wirtschaft. Deswegen startete am 28. April 2003 die bundesweite Motivations- und Medienaktion der Berufsgenossenschaften zum Thema "Sicherer Auftritt". "Weniger Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle" lautet das erklärte Ziel dabei. Die Berufsgenossenschaften wollen damit die Unfallzahlen nach unten drücken.

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