Deshalb sind Methoden notwendig, die den Einsatz des Internets in eine didaktische Umgebung einbetten. Eine Möglichkeit bietet die Methode Webquest, die im Folgenden beschrieben wird.An der San Diego State University wurde 1995 die Methode namens "Webquest" entwickelt (vgl. Dodge 1995). Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler nach einer Einführung in ein Problem eine lösbare Aufgabenstellung erhalten, die sie dann mit vorgegebenen Informationsquellen in Gruppen bearbeiten. Die Lernenden werden dabei durch Anleitungen (zum Beispiel lenkende Fragen) unterstützt. Ein Abschluss dient dazu, die Schülerinnen und Schüler an das Gelernte zu erinnern und sie zu ermutigen, ihre Erfahrungen auf andere Bereiche zu übertragen (vgl. Abplanalp 1997).Ende der neunziger Jahre wurde die Methode am Pestalozzianum Zürich aufgegriffen und für den Einsatz an Schweizer Volksschulen verändert. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf den Einsatz von Quellen außerhalb des Internet gelegt. Als Ergebnis liegt heute eine Strukturierung der Methode in sechs Teilschritte vor (vgl. Moser 2000).
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Stefan Staiger ist Studienrat an den Gewerblichen Schulen Emmendingen und unterrichtet die Fächer Informationstechnik und Metalltechnik.