Geisteswissenschaften

"Stoppt Hass-Propaganda bei Facebook & Co."

Veröffentlicht am 04.03.2015
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • 2 x 45 Minuten (Doppelstunde oder Blockseminar)
  • Arbeitsmaterial, Arbeitsblatt, Thematischer Hintergrund, Projekt, Unterrichtsplanung
  • 7 Arbeitsmaterialien

Hasspredigerinnen und Hassprediger verlagern ihre Aktivitäten zunehmend in die sozialen Netzwerke. Wie Jugendliche menschenverachtende Propaganda erkennen und mit welchen Mitteln sie sich selbst und andere davor schützen können, (unfreiwillig) Mittäterinnen oder Mittäter zu werden, vermittelt diese Unterrichtseinheit.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Einführung

Ablauf

Material "Stoppt Hass-Propaganda!" zum Download
Leitfaden
Materialbögen
Gesamtdownload

Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • können zwischen freier Meinungsäußerung, Provokation, Propaganda, Volksverhetzung und Gewaltaufrufen differenzieren und kennen die wichtigsten Unterscheidungskriterien.
  • kennen die gängigsten Methoden der propagandistischen Manipulation und sind in der Lage, auch versteckte Botschaften zu entschlüsseln.
  • wissen, welche weltanschaulichen Gruppierungen im Netz mit extremistischen Inhalten operieren und welche Bevölkerungskreise bevorzugt Opfer oder Ziel menschenverachtender Ideologien sind.
  • lernen ausgewählte Beispiele von Hass-Propaganda kennen.
  • haben Einblick in die rechtlichen Grundlagen zum Thema Volksverhetzung sowie in die Verantwortlichkeit der Websitebetreiber für die Inhalte ihres Angebots.

Medienkompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • sind in der Lage, anhand von gestalterischen, sprachlichen und inhaltlichen Kriterien Hass-Propaganda im Internet zu identifizieren.
  • erkennen die Gefahren für sich selbst und andere, wenn sie persönliche Daten, "Likes" oder Kommentare auf Propagandaseiten im Netz hinterlassen und wissen, wie sie es verhindern können, ungewollt Mittäterin oder Mittäter in einem extremistischen Netzwerk zu werden.

Sozial- und Handlungskompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • lernen, Verantwortung für die eigene Internetnutzung zu tragen, um entsprechend mit extremistischen Inhalten im Netz umzugehen.
  • sind in der Lage, sich aufgrund ihres Wissens emotional gegen Propaganda zu wappnen und eine kritisch-rationale Distanz aufzubauen.
  • wissen, an wen sie sich wenden müssen, um strafrechtlich relevante Inhalte zu melden oder Beratung und Hilfe einzuholen.
  • werden motiviert zu handeln und aktiv gegen Hass-Propaganda, Extremismus und Menschenverachtung vorzugehen.

Disclaimer

Die Autorinnen übernehmen keine Verantwortung für die Inhalte externer Websites.


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Avatar Autorenteam "Stoppt Hass-Propaganda"

Autorin: Susanne Patzelt

Mitautorinnen: Anna-Lena Beck (Psychologin), Andrea Jacob (Historikerin, Bildungsreferentin), Konstanze Moritz (Kommunikationswissenschaftlerin)

Redaktion: Neues Potsdamer Toleranzedikt e. V.

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Dieser Beitrag ist ein Angebot des Vereins "Neues Potsdamer Toleranzedikt".

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