Les traités de Rome - mehrsprachig Europa erkennen

Am 25. März 2007 jährte sich die Unterzeichnung der Römischen Verträge zum 50. Mal. Deutschland und Frankreich gehören zu den Staaten, die mit diesen Verträgen damals eine wesentliche Grundlage für die heutige Europäische Union schufen. Das Thema bietet sich für eine multilinguale Sequenz im Französisch-Unterricht an: Italienisch und Spanisch kommen auch zum Einsatz.

Mehrsprachigkeit ist im heutigen Europa nicht nur vorrangiges Bildungsziel, sondern auch eine grundlegende Notwendigkeit für die Verständigung. Dem Französischen als der für die deutsche Wirtschaft nach dem Englischen bedeutendsten Fremdsprache kommt dabei eine wichtige Brückenfunktion zu: Auf der Grundlage von Französischkenntnissen können unsere Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit, aber auch in ihrer lebenslangen Weiterbildung, vereinfacht und beschleunigt weitere romanische Sprachen erlernen. Grund genug, ihnen aus aktuellem Anlass einen Einblick in die europäische Mehrsprachigkeit zu geben, sie Erkenntnisse über die Transferpotentiale des Französischen gewinnen zu lassen und für das Erlernen weiterer romanischer Sprachen zu motivieren.

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Einblicke in das offizielle Online-Informationsangebot der EU erlangen.
  • Grundkenntnisse über die Römischen Verträge erwerben.
  • für die weitere, idealerweise lebenslange Beschäftigung mit verschiedenen romanischen Sprachen auf der Grundlage des Französischen motiviert werden.

Language(s) awareness
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Bewusstsein für die Sprachenvielfalt Europas entwickeln.
  • Bewusstsein über die Bedeutung und Einblicke in die Möglichkeiten von Interkomprehension (Leseverstehen) gewinnen.
  • Bewusstsein über die Bedeutung des Französischen als Ausgangssprache für eine romanische Mehrsprachigkeit aufbauen.
  • Reflexionen über den eigenen Umgang mit (Fremd-)Sprachen anstellen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaLes Traités de Rome - Italienisch und Spanisch im Französischunterricht
AutorDr. Daniel Reimann
FachFranzösisch
Zielgruppeab 3. Lernjahr (Gymnasium)
Referenzniveauab B1 (Leseverstehen)
Zeitraumje nach Vertrautheit der Lerngruppe mit dem Thema Europa und je nach Durchführung 2-3 Unterrichtsstunden (je 1 Unterrichtsstunde pro Arbeitsblatt)
Medienein Computer mit Internetzugang pro Person/Kleingruppe
Technische VoraussetzungenInternetzugang (am besten für je 2 Personen), Beamer
EinsatzmöglichkeitenJahrestag der Römischen Verträge, Unterrichtssequenzen zu Europa, mehrsprachigkeitsdidaktisch orientierte Unterrichtssequenzen oder Vertretungsstunden

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die beiden vorliegenden Arbeitseinheiten sind  komplementär, aber auch unabhängig voneinander einsetzbar. Sie zielen zum einen auf das Erschließen von Inhalten in einem italienischen oder spanischen Lesetext (Arbeitsblatt 1). Zum anderen visieren sie einen grundlegenden Sprachvergleich anhand ausgewählter sprachlicher Phänomene an. Anhand dieses Vergleichs sollen die Schülerinnen und Schüler Transferpotentiale, aber auch Interferenzrisiken exemplarisch erkennen (Arbeitsblatt 2).

  • Ablauf der Unterrichtseinheit
    In zwei Unterrichtsstunden nähern sich die Lernenden der multilingualen Arbeit an. Auf der Basis ihrer Französisch-Kenntnisse erarbeiten sie Kernpunkte der italienischen und spanischen Fassung des EWG-Vertrags.

Unterrichtsmaterial "Les traités de Rome" zum Download

traites_de_rome_arbeitsmaterial.zip
traites_de_rome_projektbeschreibung.pdf
 

Internetadressen

Zusatzinformationen

Informationen zum Autor

Dr. Daniel Reimann unterrichtet Latein, Französisch und Italienisch an einem staatlichen Gymnasium in Bamberg.

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