Seit 1998 gibt das "Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes" Privatkunden die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Stromanbietern zu wählen. Der Wettbewerb könnte eigentlich dazu führen, dass der Strompreis sinkt. Das würde jedoch voraussetzen, dass Informationen einfach zugänglich und Angebote transparent und gut zu vergleichen sind. Werden diese Forderungen auf dem Strommarkt erfüllt? Und ist der Preis das einzige Auswahlkriterium? Wie sollte eine Gewichtung der Kriterien ausfallen? Mit diesen Fragestellungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler auseinander und berücksichtigen dabei Aspekte der Nachhaltigkeit.
FachkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
MethodenkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
GestaltungskompetenzIm Vordergrund dieses Lernangebots stehen die folgenden beiden Lernziele zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sie gehören zu einem Katalog von Kompetenzen, den das Projekt "Transfer-21" aufgestellt hat.
Vorkenntnisse zu den Themen "Fossile Energieträger und erneuerbare Energie"Vor dieser Unterrichtseinheit sollten sich die Schülerinnen und Schüler bereits mit den Kriterien der Nachhaltigkeit vertraut gemacht haben. Auch eine vorherige Beschäftigung mit der Thematik "Fossile Energieträger und erneuerbare Energie" ist sinnvoll. Hierzu eignet sich das beispielsweise das Material "Erneuerbare Energien", welches das Bundesumweltministerium im Internet zum Download anbietet. Die Adresse ist unten angegeben.
Internetzugang ist empfehlenswertDie Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in mindestens drei Unterrichtsstunden den Problemkomplex Strommarkt unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Sie erhalten zu diesem Zweck ausgedruckte Texte. Wenn ein Internetanschluss zur Verfügung steht, können sie das Material unter einer angegebenen Adresse auch eigenständig einholen. Die Unterrichtseinheit sieht auch die Nutzung eines Stromrechners zum Preisvergleich vor. Diese Funktion ist nur online verfügbar. Alternativ kann der oder die Unterrichtende die Preise auch als Tabelle zur Verfügung stellen.
Zur Durchführung des Unterrichtsprojekts werden zwei Arbeitsblätter benötigt. Hier können diese in einem Rutsch heruntergeladen werden.Dateigröße: 29 KB
Sabine Preußer ist Geschäftsführerin des Programms Transfer-21. Von 1998 bis 2003 war sie als Grundschullehrerin tätig, mit den Arbeitschwerpunkten Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und Lernen mit Neuen Medien.
Verbraucherrecht, Energie, Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE