SkyScout - Orientierung am Sternhimmel

Der SkyScout ist ein GPS-unterstützter Himmelsnavigator, der 6.000 Objekte findet oder erkennt. Auch nicht "sternbildfeste" Lehrkräfte können damit zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern den Sternhimmel erkunden. Neben wissenschaftlichen Daten bietet der SkyScout auch Informationen zur Mythologie der Sternbilder.
 

Der Anblick des Sternhimmels zieht viele Menschen in seinen Bann. Doch nach der Phase der Faszination kommt schnell die Phase des Konkret-Wissen-Wollens: "Wie heißt dieser Stern?" oder "Wo finde ich jenen Stern?". Diese Phase ist nicht ganz unkritisch, da man die Orientierung am Himmel mit Sternatlanten nur mühsam erlernen kann und viel Geduld aufwenden muss, bevor man sich einigermaßen sicher am Sternhimmel zurechtfindet. Noch schwieriger wird es, wenn man anderen die Objekte am Himmel zeigen möchte. Und spätestens an diesem Punkt hört der Geographie- oder Physikunterricht zur Orientierung am Himmel oder zur Astronomie in der Regel auf - auch wenn die Schülerinnen und Schüler noch so motiviert sind. Die meisten Lehrpersonen fühlen sich nicht sicher genug oder gar hilflos auf dem Gebiet der Astronomie, mit dem man die Lernenden doch so gut begeistern kann. Eine gemeinsame "Exkursion" an den Sternenhimmel findet daher nur sehr selten statt. Diese Hürden räumt der SkyScout aus dem Weg. Verbunden mit dem "Leitstrahl" eines einfachen Laserpointers und einem Lautsprecher zum Abspielen von Audio-Dateien eignet sich das Gerät bestens für Erkundungen des Abendhimmels mit Schülergruppen.

Lehrreiche Stunden unterm Himmelszelt

Welche Fragen beantwortet der SkyScout?
Der SkyScout muss nur eingeschaltet werden, danach läuft (fast) alles von selbst. Das Gerät sucht nach dem Start automatisch GPS-Satelliten, um seinen Standort zu bestimmen. Dieser Vorgang sollte unbedingt auf einer relativ offenen Fläche, wie einem Schulhof oder einer Wiese, stattfinden und nicht in der Nähe von Autos oder metallische Laternenmasten, da diese den GPS-Empfang stören können. Danach kann es schon losgehen: Identifizieren oder Suchen? Unter dem abendlichen Sternhimmel mit einer Schulklasse dreht sich meist alles um drei Arten von Fragen, die der SkyScout schnell beantwortet:

  • Welcher Stern ist das?
  • Wo ist der Stern XY?
  • Was sind Schwarze Löcher? (Und vieles mehr … )

Per SD-Card oder via Internet kann die Datenbank des SkyScout erweitert und aktualisiert werden. Dies ist zum Beispiel bei der Beobachtung von Kometen sehr hilfreich.

Funktionen und Tipps für den Einsatz in der Schule

Kurzinformation

TitelSkyScout
HerstellerCelestron
AnbieterDer deutsche Generalimporteur von Celestron-Geräten ist die Firma Baader-Planetarium.
ZielgruppeKlasse 5 bis Jahrgangsstufe 13
PreisDer Preis des SkyScout liegt bei unter 280 € (Stand: Dezember 2008).

Internetadresse

Informationen zum Autor

Heinrich Kuypers studierte in Düsseldorf Physik und Philosophie und in Tübingen und London Astronomie. Er unterrichtet heute an der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf und bildet dort Physikalisch-technische Assistenten aus.

  • Mehr Infos im Autorenverzeichnis
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