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SkateUp - das Unternehmensplanspiel

Schülerinnen und Schüler führen in der Rolle eines Managers ein virtuelles Unternehmen. Sie erwerben dabei fundierte Kenntnisse im Bereich wirtschaftlichen Handelns. Ein anspruchsvolles und zugleich sehr ansprechendes Planspiel bietet den Rahmen für das simulative Handeln.
 

Auf der Bildungsmesse 2006 in Hannover wird SkateUp erstmals auf der Bühne von Schulen ans Netz e. V. einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Förderer des aufwändig gestalteten Projekts ist die Postbank AG, die bereits über hinreichend positive Erfahrungen mit einem eigenen Online-Planspiel verfügt und die Förderung der ökonomischen Bildung für eine Zielgruppe, aus der sich potenziell neue Ausbildungsjahrgänge im Unternehmen rekrutieren, für sehr bedeutend hält. Der Verein Schulen ans Netz sieht es als Aufgabe, die Einbindung des Spiels in den Unterricht voranzutreiben, da hier die Möglichkeiten des Mediums die Realisierung fachlicher Lernziele in optimaler Weise ergänzen. Ziel des gemeinsamen Projekts von Postbank und Schulen ans Netz ist die Förderung ökonomischer Bildung deutscher Schülerinnen und Schüler mithilfe des Mediums Internet. Das Planspiel findet man im Netz unter der URL www.skateup.de.

Kaufmännisches Denken und Handeln als Praxiswissen

Einblicke in kaufmännisches Denken und Handeln erhalten Schülerinnen und Schüler allgemein bildender Schulen in der Regel außerhalb der Schule: zum Beispiel als Aushilfe im örtlichen Discounter. Die hier erworbenen Erfahrungen ermöglichen meist keinen Einblick in komplexere wirtschaftliche Handlungsfelder. Auszubildende in kaufmännischen Berufen verfügen hier zwar über mehr Erfahrungswissen, aber auch ihnen fehlt hier die Perspektive der Geschäftsführung. Einkauf und Lagerhaltung planen, Preise für Produktionsanlagen und Personal veranschlagen, Investitionen in Forschung und Entwicklung oder in Marketing tätigen, die Einflüsse makroökonomischer Faktoren vorhersehen und dabei noch einen akzeptablen Preis für das gefertigte Produkt veranschlagen - dies sind Tätigkeiten, in denen Schülerinnen und Schüler dennoch Erfahrungen sammeln können: nämlich im Rahmen einer Unternehmenssimulation. Als Manager eines virtuellen Betriebes entwickeln sie - fast wie durch praktisches Agieren - Verständnis für die Komplexität betriebswirtschaftlicher Entscheidungen im Unternehmen. Sie planen, treffen eine Entscheidung und werden unmittelbar über die Folgen ihres Handelns informiert. Der (Lern-)Erfolg beim Spielen ist allerdings umso größer, je besser das erforderliche Hintergrundwissen strukturiert erarbeitet wird.

Planspiele im Unterricht

Planspiele im Unterricht sind nichts Neues. Herkömmliche Präsenzplanspiele gehen für Lehrkräfte allerdings mit Vorbereitungsaufwand in nicht geringem Umfang einher. Teure Softwarelizenzen sind im Etat nicht vorgesehen. Ein internetbasiertes Planspiel minimiert den Vorbereitungsaufwand, kann auch von technisch gänzlich unerfahrenem Lehrpersonal mit Klasse, Kurs oder AG gespielt werden,  und ermöglicht den Beteiligten darüber hinaus einen Zugang außerhalb des Unterrichts.

Spielszenarien

Durch zielgruppengerechte Ansprache der Jugendlichen, Einbeziehen der Lehrkräfte und die Potenziale des Mediums Internet soll SkateUp den Wirtschaftsunterricht allgemein bildender und berufsbildender Schulen bereichern. In der Rolle der Unternehmensführung planen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Entwicklung, Herstellung und den Verkauf von Inline-Skates auf einem virtuellen Markt. In fünf Runden finden sie sich in unterschiedlichen Szenarien wieder, treffen daraufhin Entscheidungen und erhalten unmittelbar ein Feedback in Form eines Geschäftsberichts und der Bilanz "ihres" Unternehmens.
Die Zielgruppe soll sich aber nicht unvorbereitet in die Rolle eines Geschäftsführers/einer Geschäftsführerin begeben: Ausführliche Lehrerhandreichungen ermöglichen es, das Planspiel in den Wirtschaftsunterricht einzubinden, einzelne Aspekte (zum Beispiel Preisbildung oder Bilanzbuchhaltung) zu vertiefen und dennoch den Rahmen des spannenden und motivierenden Spiels nicht zu verlassen. Die Teilnahme an SkateUp ist kostenfrei.

Ausblick

Während gegenwärtig die Lernenden einzeln oder in Gruppen noch gegen "den Rechner" spielen, wird es in Kürze eine Multi-Player-Version geben, bei der verschiedene Schülergruppen gegeneinander antreten und wie in der realen Wirtschaft eine unberechenbare Konkurrenz bilden. Für die technische Umsetzung zeichnet die expeer GmbH*, Bonn, verantwortlich. Das inhaltliche und didaktische Konzept stammt von dem erfahrenen Planspieldidaktiker der Uni Siegen, Dr. Dietmar Ochs.

Das Spiel

    Zusatzinformationen

    Förderung

    Dieses Planspiel konnte dank freundlicher Unterstützung der Deutschen Postbank AG realisiert werden.

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