Der Schreiadler - Ich bin dann mal weg

Die Schülerinnen und Schüler verfolgen den Zugweg des Schreiadlers von seinem Brutgebiet in Europa bis zum Überwinterungsgebiet in Afrika. Dabei setzen sie sich nicht nur mit den Besonderheiten des Vogels, sondern auch mit den verschiedenen Landschaften zwischen Europa und Afrika auseinander.
 

Umweltverschmutzung, Übernutzung von Ressourcen und Klimawandel tragen dazu bei, dass sich immer weniger Arten an die veränderten Umweltbedingungen anpassen können. Der Schreiadler dient in dieser Unterrichtseinheit als charakteristisches Beispiel für eine solche Art. Anhand seiner Zugroute in sein Überwinterungsgebiet erhalten die Schülerinnen und Schüler neben Informationen über den Vogel auch einen Überblick über verschiedene Landschaftsformen, die der Adler überfliegt. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler über eine sinnvolle Einteilung der Landschaftszonen (Biome) Gedanken machen und diese mithilfe diverser Tools in Google Earth einfügen. Die Unterrichtseinheit ist im Rahmen des Projekts "Fernerkundung in Schulen" am Geographischen Institut der Universität Bonn entstanden. FIS beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Einbindung des vielfältigen Wirtschafts- und Forschungszweiges der Satellitenfernerkundung in den naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufen I und II.

 

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • spezifische Merkmale des Schreiadlers benennen können.
  • den Zugweg des Schreiadlers beschreiben und kartographisch darstellen können.
  • aus jahreszeitlichen Veränderungen der globalen Vegetationsbedeckung Biome ableiten und diese kartographisch darstellen können.
  • die Lebensräume auf dem Zugweg des Schreiadlers charakterisieren können.
  • die Grundfunktionen von Google Earth anwenden können.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaDer Schreiadler - Ich bin dann mal weg
AutorenCaroline Kraas, Karsten Strätz, Kerstin Voß
FachBiologie
ZielgruppeKlasse 5-6
Zeitraum2 Stunden
Technische VoraussetzungenComputer in ausreichender Anzahl (Einzel- oder Partnerarbeit) mit Internetzugang, Google Earth (kostenloser Download)
PlanungTabellarischer Verlaufsplan

Didaktisch-methodischer Kommentar

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, mithilfe des Geobrowsers Google Earth den Zugweg des Schreiadlers nachzuvollziehen. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler in erster Linie mit den jeweiligen Landschaftsformen beschäftigen, die der Schreiadler durchfliegt und sich Gedanken über eine sinnvolle Kategorisierung der Biome machen. Darüber hinaus soll durch die Informationsverarbeitung mittels des Computers auch die Methodenkompetenz geschult werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Vorteile der Fernerkundung für biologische Fragestellungen kennen und üben sich im Umgang mit Geobrowsern. Auf Basis von Fernerkundungsdaten beschäftigen sie sich mit grundlegenden Methoden der Fernerkundung.

Download

schreiadler_materialien.zip
 

Zusatzinformationen

Informationen zu den Autoren

Caroline Kraas studiert Geographie an der Universität Bonn. Seit 2007 arbeitet sie als Studentische Hilfskraft im Projekt "Fernerkundung in Schulen" (FIS).

Karsten Strätz studiert Geographie an der Universität Bonn. Seit 2009 arbeitet er als Studentische Hilfskraft im Projekt "Fernerkundung in Schulen" (FIS).

Dr. Kerstin Voß ist Akademische Rätin am Geographischen Institut der Universität Bonn und leitet das Projekt "Fernerkundung in Schulen". Sie studierte Geographie an der Universität Bonn und schloss ihre Dissertation 2005 im Bereich Fernerkundung ab.

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