Anja Tempelhoff, Redaktion
28.03.2007

RoboCupJunior

Die Robotik spielt in unserem Alltag eine immer größere Rolle. RoboCupJunior - "Cool Science" für Schülerinnen und Schüler - soll Jugendliche für das Bauen und Programmieren von Robotern begeistern und so Ingenieur- und Informatikberufen den Nachwuchs sichern.
 

Mit einfachen Programmiersprachen und Baukästen, zum Beispiel von LEGO oder Fischertechnik, können Schülerinnen und Schüler im Unterricht fantasiereiche Roboter konstruieren und die verschiedensten Aufgaben bewältigen lassen - wie zum Beispiel einen Fußball in das richtige Tor schießen. Im Rahmen von RoboCupJunior haben Jugendliche die Möglichkeit, diese Fertigkeiten mit Gleichaltrigen zu messen: An anderthalb Wettkampftagen entsteht eine angenehme Atmosphäre, die geprägt ist von Fairness und einem freundlichen Austausch über die jeweiligen Roboter und Programme, so dass sich alle Teams - unabhängig von ihrer Platzierung - auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen und sich insgeheim vornehmen, die Technik "ihres" Roboters noch weiter zu optimieren ...

Schule trifft Uni!

RoboCupJunior ist eine Parallelveranstaltung zum RoboCup, an dem Studierende verschiedener Universitäten teilnehmen. Die Veranstaltung dient also auch als Forum, in dem Schülerinnen und Schüler Anregungen sammeln und erste Kontakte zu Unis knüpfen, die später einer Entscheidung für ein Informatikstudium den Weg bahnen könnten. Eine Party am Wettkampfabend für Jugendliche und Studenten dient - neben dem Spaßfaktor - auch dem Austausch zwischen Schule und Uni. Lehrerinnen und Lehrer sollten diesen forcieren und sich über die neusten Entwicklungen an den jeweiligen Lehrstühlen informieren.

Zum Ablauf

RoboCupJunior ist ein internationaler Wettbewerb, der in Deutschland vom TCSI (The Cool Science Institut) der Universität Ulm organisiert wird und jährlich stattfindet. Interessierte Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler können sich über die TCSI-Internetseite über den Wettbewerb informieren und anmelden.

Förderung von "Roberta"-Gruppen

Das Fraunhofer Institut Autonome Intelligente Systeme (AIS) in Sankt Augustin bei Bonn hat das Roberta-Projekt ins Leben gerufen, das insbesondere Mädchen für Informatik und Technik begeistern soll. Mithilfe von Kursen zur Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften, Bauanleitungen für Roboter und ausgearbeiteter Unterrichtseinheiten sowie einer begleitenden Forschung zum Genderaspekt werden Teams unterstützt und auf den RoboCup vorbereitet, die mehrheitlich aus Mädchen bestehen. Das Fraunhofer Institut hat zur weiteren Förderung und Motivation der Teilnahme von Mädchen am RoboCup einen Wanderpokal bereitgestellt, der in diesem Jahr erstmalig dem in allen Ligen bestplatzierten Roberta-Mädchenteams überreicht wurde.

Internetadresse

Informationen zur Autorin

Anja Tempelhoff unterrichtet an der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin die Fächer Biologie und Informatik.

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