Ausgangspunkt ist ein spielerisches Element - das Puzzle. In Gruppen, die in einer Wettbewerbssituation miteinander konkurrieren, müssen allgemeine, volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Informationen zum Themengebiet Produktionsfaktoren möglichst schnell und inhaltlich richtig zusammengestellt werden. Die dargestellten Fachinhalte werden von der Siegergruppe vorgestellt. Fehlerhafte Kombinationen können im Anschluss korrigiert werden. In einem zweiten Arbeitsschritt fertigen die Lernenden eine digitale MindMap und ergänzen Beispiele zu den jeweiligen Produktionsfaktoren. Danach erfolgt die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Zusammenhänge und erkennen anhand von Leitfragen, warum es Produktionsfaktoren-Systeme gibt. Als Informationsbasis dienen die erarbeiteten Puzzlebilder.
FachkompetenzDie Schülerinnen und Schüler
MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
MethodenkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
SozialkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Verlaufsmodell und InstrumenteDas didaktische Verlaufsmodell des Lernarrangements ist eine Lernspirale, in die selbstständig produktive Erarbeitungsphasen sowie Präsentations- und Reflexionselemente einer handlungsorientierten Lernschleife integriert sind. Die Lernspirale gliedert das Thema in Arbeitsinseln, die einzeln in mehrstufigen eigenverantwortlichen Arbeitsaktivitäten bearbeitet werden. Zu Beginn steht mit dem Puzzle ein spielerisches wie wettbewerbliches Instrument, das dazu dient, das Thema aufzulockern und den Lernenden den Zugang zu den Inhalten zu erleichtern. Spielerisch setzen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit den Produktionsfaktoren auseinander und erstellen die Puzzlebilder, ohne sich mit den Inhalten zu beschäftigen. In weiteren Schritten wird diese inhaltliche Arbeit durch eine selbstständig zu erarbeitende Übersicht in Form einer MindMap sowie anhand von Leitfragen eingefordert.Sozialformen und KompetenzenDie Lernspirale erlaubt der Lerngruppe die wiederholte Beschäftigung mit dem Lerngegenstand in verschiedenen Sozialformen (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und Plenum) und mit unterschiedlichen Sinneskanälen. Die Lernenden erwerben inhaltliche, methodische, kommunikative und teamspezifische Kompetenzen gleichzeitig. Durch das Puzzeln und den Wettbewerb zu Beginn ist die Motivationslage der Lerngruppe gestärkt, und das Arbeitsklima ist positiv. Die selbstständige Aufbereitung der Inhalte erhöht sowohl die Akzeptanz als auch die Nachhaltigkeit. Der Mix der Sozialformen induziert sowohl im kognitiven wie im sozialen Lernzielbereich große Lerneffekte. Die Schülerinnen und Schüler sind im Rahmen des vorgegebenen Lernkorridors selbst für ihren Lernprozess verantwortlich und bestimmen in der Einzel- wie Teamarbeitsphase individuell ihr Lerntempo.
Das gesamte Arbeitsmaterial zu dieser Unterrichtseinheit finden Sie hier zum Herunterladen in einem Rutsch.Dateigröße: 91 KB
Dr. Christoph L. Dolzanski unterrichtet an der berufsbildenden Schule in Simmern die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik.
Produktionssystem, Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Mindmapping