Zentrales Element dieser Unterrichtsstunden ist ein Computermodul, welches Hochwasser an der Siegmündung in den Rhein simuliert. Anhand dieses Beispiels lernen die Schülerinnen und Schüler natürliche und auf den Menschen zurückgehende Ursachen von Hochwasser kennen. Sie lernen, Schutzmaßnahmen einzuschätzen und zu bewerten. Mittels Digitaler Geländemodelle (DGM) sind die Lernenden in der Lage Standortentscheidungen zu fällen und zu überprüfen. Die Lerneinheit ist im Rahmen des Projekts "Fernerkundung in Schulen" (FIS) des Geographischen Institutes der Universität Bonn entstanden. Es beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, den vielfältigen Wirtschafts- und Forschungszweig der Satellitenfernerkundung in den naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufen I und II einzubetten. Dabei entstehen neben klassischen Materialien auch Anwendungen für den computergestützten Unterricht.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Roland Goetzke ist Diplom-Geograph und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität Bonn im Projekt "Fernerkundung in Schulen". Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen GIS und Fernerkundung.Florian Thierfeldt ist Lehrer für Biologie und Geographie (Gymnasium). Auf seiner Homepage stellt er weitere Materialien und Anregungen zum Unterricht zur Verfügung.Dr. Kerstin Voß ist Akademische Rätin am Geographischen Institut der Universität Bonn und leitet das Projekt "Fernerkundung in Schulen". Sie studierte Geographie an der Universität Bonn und schloss ihre Dissertation 2005 im Bereich Fernerkundung ab.
Fernerkundung, Naturkatastrophe, Geoinformation