Das Archiv enthält Werbefilme, Lehrfilme, Propaganda-Produktionen, Amateurfilme und Dokumentationen aus den Jahren 1927 bis 1987, die kostenlos zur Verfügung stehen. Natürlich sind die Dateien groß, aber in Zeiten von DSL und Flatrate sollte dies kein großes Problem darstellen, da die Downloads sehr schnell sind.
Kernstück des Filmarchivs ist das "Prelinger Archive", das 45.000 Filme anbietet, von denen derzeit 1.256 im Internet zugänglich sind.Man findet Lehrfilme
Zugänglich sind die Filme über einen Stichwortkatalog, eine alphabetische Titelliste oder eine Schlagwortsuche. Die meist gesuchten Stichwörter sind auf der Seite aufgeführt. (Es ist nicht verwunderlich, dass "pornography" und "sex" die Liste anführen, allerdings haben diese Anfragen bestimmt nicht zum gewünschten Ergebnis geführt!)
Im Folgenden ein paar Tipps, wie Filme im Unterricht eingesetzt werden können. Zu allen Angeboten findet man auf der Inhaltseite ausführliche Angaben und Rezensionen, die auch als zusätzliches Textmaterial zur Vor- oder Nachbereitung im Unterricht eingesetzt werden können.
Die Filme liegen in verschiedenen Formaten vor.
streamMan kann die Beiträge als stream anschauen, also in Kurzversion und ohne sie auf die lokale Festplatte zu laden. In diesem Fall benötigt man den Real-Player.
DIVX- oder MPEG2-FormatWill man lieber den ganzen Film ansehen und dies in besserer Qualität, lädt man die Dateien auf die Festplatte. Man kann die Videos dann mit dem Win-dows-Mediaplayer oder dem Quicktime-Player abspielen. In Fall von DIVX- oder MPEG2-Format braucht man das entsprechende Plugin (DIVX bzw. MPEG2 - detaillierte Hilfe finden Sie bei archive.org.
VCDEine andere, sehr komfortable Möglichkeit bietet das Format VCD. Die Videos können nicht nur am Computer vorgeführt werden, sondern auch sehr schnell und ohne langwieriges Neu-Kodieren auf eine Video-CD geschrieben und dann auf einem DVD-Player vorgeführt werden.
LadezeitDie Downloads sind natürlich relativ groß (zwischen 50 und 300 MB), aber mit einer DSL-Verbindung trotzdem schnell geladen, da die Server sehr leistungsstark sind. Man erreicht Downloadraten bis 80 KB/s, ein Film von 250 MB ist in weniger als einer Stunde auf der Festplatte.
Neben den Filmen bietet das Internet-Archiv auch den Zugang zu nicht mehr vorhandenen Websites (zu den Presidential Campaigns 2000 oder zu 9/11, Bucharchiven wie dem "Project Gutenberg" oder dem "Million Book Project", die nicht mehr urheberechtlich geschützte Literatur zum Download anbieten.Das angebotene Audio- und das Software-Archiv scheinen dagegen für Unterrichtszwecke weniger geeignet.
Mit einem schnellen Internetzugang bietet das "Moving Images Archive" eine beachtliche Auswahl von zwar meist alten und deshalb eher historisch interessanten Filmen, die aber nichtsdestoweniger hervorragend in den Englischunterricht passen. Auch aktuelle Entwicklungen (die Irak-Kriegsvorbereitungen und -aktivitäten der amerikanischen Regierung) lassen sich gut in eine historische Perspektive rücken. Insgesamt lässt sich zu vielen, nicht nur zu historischen Themen, Illustrationsmaterial finden. Man muss aber nicht immer die Analyse zum Ziel haben, sondern kann die Filme auch einfach zum Spaß zeigen. Fremdsprachlichen Lernfortschritt erreicht man so allemal!
Kultur, Film, Kino, DVD, Filmanalyse, audiovisuelles Material, Wortschatzarbeit, kreative Medienarbeit