Serverräume dürfen nicht warm werden, Molkereiprodukte müssen kühl bleiben, Eventhallen sind zu klimatisieren, in Operationssälen soll gekühlte und möglichst keimfreie Luft zirkulieren. Die Liste der potenziellen Tätigkeitsfelder der Mechatronikerinnen und Mechatroniker für Kältetechnik ließe sich noch lange weiterführen, denn es handelt sich um ein vielseitiges Berufsbild, in dem die verschiedensten Anlagen geplant, montiert, in Betrieb genommen und gewartet werden müssen.
Weiterentwicklung eines gefragten AusbildungsberufsDie Mechatroniker und Mechatronikerinnen für Kältetechnik lösen den seit 1982 bestehenden Beruf des Kälteanlagenbauers ab. Das neue Berufsbild berücksichtigt die Weiterentwicklung der Kühl- und Klimatechnik, so dass die Computersteuerung vieler Anlagen sich im Lehrplan niederschlägt. Die veränderte Berufsbezeichnung spiegelt die Zunahme der Elelektronik im Arbeitsalltag wider.
Vielfältige BeschäftigungsmöglichkeitenBereits die Kälteanlagenbauer und Kälteanlagenbauerinnen hatten gute Berufsaussichten und dies gilt auch für die Mechatroniker und Mechatronikerinnen für Kältetechnik, da der Bedarf an Fachkräften weiterhin hoch ist. Vor allem im Sommer haben sie Hochkonjunktur - damit das Eis nicht schmilzt und die Computer weiter laufen. Ab 1. August 2007 kann in diesem Berufsbild ausgebildet werden.
SchulabschlussDie angehenden Auszubildenden sollten mindestens einen guten Hauptschulabschluss haben. Im Vorläuferberuf wurden mehrheitlich Schülerinnen und Schüler mit Realschulabschluss eingestellt.
Sabine Drasnin ist freiberufliche Autorin im Bereich Bildung und führt eine Computerschule, die vor allem für Erzieherinnen und Lehrerinnen tätig ist.
Elektrotechnik, Mechanik (Physik), Berufsausbildung