Das Besondere dieses noch jungen Internetprojektes ist das Ziel, persönliche Erinnerungen zu veröffentlichen, die in einem Zusammenhang mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts stehen und in die Online-Präsentation des LeMo integriert werden sollen.Mithilfe dieses Internetangebots kann nun zunächst exemplarisch die Methode der "Oral History" im Unterricht unter besonderer Berücksichtigung der neuen Medien erprobt werden. Gesucht werden individuelle Beiträge aus dem 20. Jahrhundert, die die Geschichte "lebendig" lassen werden. Neben den Tipps zur Vorgehensweise bei der Zeitzeugenbefragung sollen im Unterricht verschiedene Internetseiten zum Thema untersucht und gegenübergestellt werden. Schließlich erfolgen Hinweise darauf, wie die SchülerInnen eigene Interviews ins Netz stellen können - möglichst über das LeMO ("Lebendiges virtuelles Museum Online", s. a. Unterthema 1) unter dem Namen "Kollektives Gedächtnis". Auf diese Weise wird das Arbeitsergebnis aus dem Schulunterricht auch über die Präsentationsphase im Klassenforum hinaus der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Schülerinnen und Schüler können erkennen, dass sie somit einen wirklichen Beitrag für die Geschichtsforschung geleistet haben.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Die vorgestellte Vorgehensweise ist als Arbeitsvorschlag entweder für die ganze Klasse oder im Rahmen von Gruppenaufträgen für einzelne Gruppen im Unterricht einzusetzen. Die Arbeitsblätter sind so konzipiert, dass sie zum selbständigen Lernen anregen. Wichtig ist hier auch neben der besonderen Hervorhebung der Methode "Oral History" die Nutzung der neuen Medien (Internet) im Geschichtsunterricht.
Zeitgeschichte, Oral History