Herbert Bauer
23.01.2003

Erstellung eines Klassenporträts mit Mediator

Schulische Arbeitsgemeinschaften bieten die Gelegenheit, mit einer überschaubaren Gruppe von interessierten und motivierten Kindern intensiv an einem Thema zu arbeiten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich immer wieder AG-Angebote zur Computerpraxis.
 

Erfreulicherweise wurden unserer Grundschule vom Staatlichen Schulamt einige Wochenstunden für eine Computer-Arbeitsgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Diese Zeit wird zur Einführung des Computers und einiger Anwendungen genutzt. In Zusammenarbeit mit der Klassenlehrkraft  - die für die alltägliche Einbindung des Computers in den Unterricht sorgt - können nach dieser Grundlegung auch größere Projekte in Angriff genommen werden. Dabei hat sich das Programm Mediator bewährt, mit dem Präsentationen von Grundschülern gestaltet werden können.

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Informationen sammeln und auswerten.
  • Sachtexte verfassen.
  • orthografisch richtig schreiben.
  • Gemeinschaft erleben und mitgestalten.
  • Gemeinschaftsaufgaben von Schule und
    Gemeinde/Bezirk erkennen.
  • künstlerische/musikalische Beiträge gestalten und analysieren.

Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Texte und Grafiken be- und verarbeiten.
  • mit der digitalen Kamera arbeiten.
  • mit Mediator eine Präsentation erstellen und gestalten.
  • daraus eine Runtime-Version und/oder dynamische Webseiten erstellen.
  • Das Ergebnis auf Datenträger kopieren und für alle vervielfältigen.

Kurzinformation

ThemaErstellung eines Klassenporträts mit Mediator
AutorHerbert Bauer
FächerFächerübergreifendes Projekt für schulische Arbeitsgemeinschaften
Zielgruppeab Klasse 3
Zeitraum6 bis 8 Wochenstunden
Technische VoraussetzungenMultimedia-PC, Digitalkamera oder Fotoapparat und Scanner
Erforderliche SoftwareAutorentool Mediator von Matchware
Erforderliche VorkenntnisseComputer-Grundlagenkenntnisse

Didaktisch-Methodischer Kommentar

Unser Schulhaus ist komplett vernetzt und in allen Klassenzimmern der dritten und vierten Klassen befinden sich drei bis fünf Computer. Somit sind die technischen Grundlagen zur Arbeit mit einigen Anwendungen (Lern- und Übungsprogramme - Textverarbeitung - einfache Layout-Programme sowie Bildbearbeitung - Internet und E-Mail) gegeben. Aber auch in Schulen mit weniger guter Ausstattung ist die Umsetzung eines derartigen Projektes möglich. So lässt sich zum Beispiel in den 4. Jahrgängen Wissenswertes zur Klasse und den Ereignissen des Schuljahres darstellen, das die Schülerinnen und Schüler in Form einer Diskette (selbststartende EXE-Datei) als Erinnerung mit nach Hause nehmen können. Langfristig ist die Zusammenstellung einer CD-ROM für alle Klassen der Schule möglich.

Download

Projektbeschreibung.pdf

Internetadresse

Information zum Autor

Herbert Bauer ist Konrektor an der Grundschule Feucht und Fachberater für Informatik.

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