Die EU-Staaten zeigen vielfältige räumliche Disparitäten, die durch sehr unterschiedliche Indikatoren dargestellt werden können. Mithilfe des frei verfügbaren Kartographie-Werkzeugs "kartografix_schule" können diese Unterschiede grafisch aufbereitet und analysiert werden. Indikatoren und zugehörige Zahlenwerte können selbst bestimmt werden. Nachdem im Unterricht bereits behandelt wurde, wie sich regionale Disparitäten ausprägen und wie sie durch Indikatoren quantifiziert werden können, beschäftigt sich die Lerngruppe in dieser Unterrichtseinheit mit der Analyse von Wirtschaftsindikatoren. Hier werden das jüngere Beschäftigungswachstum und die Langzeitarbeitslosigkeit in den Staaten der EU exemplarisch analysiert und kartographisch aufbereitet. Dabei kommt das Kartographie-Werkzeug "kartografix_schule" (allgemeine Informationen im Bereich Fachmedien) zum Einsatz. Es ermöglicht die Erstellung webgestützter digitaler Karten auf Staatenebene mit selbst recherchierten Sachdaten. Wichtige Ziele der Unterrichtseinheit sind die kritische Diskussion der Indikatoren selbst und auch die Hinterfragung der eigenen Kartenentwürfe.
FachkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Methoden- und MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Daten zum Beschäftigungswachstum in den EU-Staaten 2005 in Prozent (Quelle: Eurostat) für die Darstellung mit "kartografix_schule"Dateigröße: 36 KB
Prof. Dr. Norbert de Lange ist Professor für Umweltinformatik und Kommunalplanung am Institut für Geoinformatik und Fernerkundung der Universität Osnabrück und Autor des Buches "Geoinformatik in Theorie und Praxis". Er beschäftigt sich unter anderem mit GIS-Anwendungen in der Stadtplanung. Das Thema "GIS an Schulen" ist ihm seit langem ein besonderes Anliegen.
Christian Plass ist als Diplom Geograph wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geoinformatik und Fernerkundung der Universität Osnabrück. Seine Tätigkeitsfelder umfassen unter anderem die Bereiche e-Learning (ehemals Mitarbeit beim Projekt bei Fernstudienmaterialien GeoInformatik), Einsatz neuer Medien sowie GIS im Allgemeinen.
Sozioökonomie, Europäische Union