Warum sollte eine Klasse den Ehrgeiz haben, Informationen zur "Judenbuche" zu publizieren, wenn man im Internet mühelos mehrere schulische Webseiten zu diesem Thema findet? Leerstellentexte bieten da einen deutlich größeren Anreiz: Sie lassen Raum für Kreativität, sind im Ergebnis individuell und daher durchaus eine Publikation wert. Die durch die Lehrkraft vorbereitete Strukturierung und Verlinkung der Seiten erleichtern diese Arbeit.
Inhaltliche ZieleDie Schülerinnen und Schüler können
Ziele aus dem Bereich MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler können
Eine Klasse findet im Internet ein unbestelltes Feld, wenn sie im Sinne der "Leerstellendidaktik" kreative Beiträge zu einer Ganzschrift verfasst. Sind diese "Kreationen" eng an den literarischen Text gebunden, gibt es eine intensive Auseinandersetzung mit der Lektüre. Die Publikation der Ergebnisse im Internet wird technisch entlastet, wenn vorstrukturierte und voll verlinkte Seiten nur mit Inhalten gefüllt werden müssen. Nicht die Technik, sondern die Textarbeit steht also im Mittelpunkt. Fächerverbindend wurde im Fach Geschichte eine "Power-Internet-Recherche" zum Aspekt des Holzfrevels und zur sozialen Lage der "kleinen Leute" im 19. Jahrhundert durchgeführt.
Die Materialien zur Einheit "Die Judenbuche" inklusive der detaillierten Beschreibung der Power-Internet-Recherche finden Sie hier zum Download. Sie können alle Materialien an die Bedürfnisse Ihrer Klasse anpassen.Dateigröße: 349 KB
Diese ZIP-Datei enthält die verlinkten und vorbereiteten HTML-Seiten zum Bau einer Webseite nach dem Vorbild der Projekt-Homepage "Die Judenbuche".Dateigröße: 116 KB
Hier finden Sie die gesamte Beschreibung dieser Unterrichtseinheit als PDF-Download zum Ausdrucken.Dateigröße: 35 KB
Michael Seeger ist Studiendirektor und unterrichtet am Faust-Gymnasium Staufen Deutsch, Geschichte, ITG und Sport.
Die am Projekt beteiligte Lehrerin, Angelika Sauer, ist Oberstudienrätin und unterrichtet Deutsch und Englisch am Faust-Gymnasium Staufen.
Epik, Realismus, Naturalismus, Websitegenerator, HTML, Geschichte