In Touch with Health

Lernende der Sekundarstufe I werden in dieser Lernumgebung an die Themen Hautgesundheit und Schutz vor Geschlechtskrankheiten herangeführt. Sie eignet sich für den Biologieunterricht und fächerübergreifende Projekte. Das Angebot kann zum Selbstlernen genutzt werden und bietet Lehrenden und Multiplikatoren Anleitungen für die Zusammenstellung von Blended Learning-Szenarien.
 

Welcher Jugendliche kennt das nicht: Hautunreinheiten, Sonnenbrand, trockene Haut … Das ist alles nervig, aber jeder kann dagegen etwas unternehmen. Die Lernumgebung "In Touch with Health" vermittelt Heranwachsenden, wie sie mit Pickel und Co. umgehen können. Begleitet werden sie dabei von vier fiktiven Jugendlichen, die diesbezüglich in einem Feriencamp selbst so einiges erleben. Im Zentrum stehen die Themen Akne, Sonnenschutz, Ekzeme und Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD).

 

Die Lernumgebung

Aufbau
Die Lernumgebung eignet sich zum Selbstlernen, ist aber vor allem für den Einsatz im Unterricht oder in außerschulischen Projekten konzipiert. Neben Lernzielen aus dem Fach Biologie können auch fächerübergreifende Ziele angestrebt werden. Zum Angebot der Lernumgebung gehören ein Online-Quiz, eine Simulation, ein Film, diverse Arbeitsblätter und Versuchsanleitungen. Die Lernumgebung gliedert sich in einen Schülerbereich ("Lernen") und einen Bereich für Multiplikatoren ("Unterricht").

Zwei Bereiche zum Lernen und Lehren

Konzeption

Salutogenese als Grundidee
Das Projekt basiert auf dem Gedanken der Salutogenese, der Gesundheitsförderung als Prozess. Durch die Nutzung der Lernumgebung sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, aktiv auf die eigene Gesundheit Einfluss zu nehmen. Im Mittelpunkt stehen nicht die Risikofaktoren, denen Menschen ausgesetzt sind, sondern Möglichkeiten und Ressourcen, die die Lernenden selbst haben und aktivieren können, um gesund zu werden und zu bleiben

Blended Learning als Ansatz
Das Lernangebot "In Touch with Health" kann in zahlreichen Bereichen als Selbstlernumgebung und damit komplett (etwa von den Jugendlichen selbst) online genutzt werden. Ihre besonderen Vorzüge entfaltet die Lernumgebung als Blended Learning-Angebot, bei dem Präsenzunterricht mit online verfügbaren Inhalten und Werkzeugen verknüpft wird. Das Angebot ist modular aufgebaut und ermöglicht es den Nutzerinnen und Nutzern (Lehrerinnen und Lehrer und Gesundheitspädagogen), Szenarien entsprechend der unterschiedlichen Bedürfnisse für Unterrichts- oder außerschulische Projektziele zu kreieren.

Narration als Rahmen
Die Haut als das sichtbarste Organ und die Sexualität sind sensible Themen - gerade im Jugendalter. Lehr-Lerninhalte rund um diese Themen verlangen nach Fingerspitzengefühl und besonderen Ansatzpunkten, um Akzeptanz zu schaffen und klare Informationen zu vermitteln, ohne zu verharmlosen, aber natürlich auch ohne unnötig zu ängstigen. Eine narrative Herangehensweise, die einerseits Identifikationspotenzial für Jugendliche besitzt, andererseits aber auch ausreichend Distanz zulässt, soll dabei helfen, diese so wichtigen Bereiche der Gesundheitsförderung zu besetzen. Auch der Humor kann und soll dabei nicht fehlen und findet seinen Platz sowohl in den gewählten Charakteren als auch den einzelnen Episoden.

Internetadresse

    Kurzinformation

    Titel"In Touch with Health" - Gesundheitsförderung im Bereich Hautgesundheit und Schutz vor Geschlechtskrankheiten
    ZielgruppeSchülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I
    HerausgeberEU-Projektkonsortium (siehe Projekt-Hintergrund)
    Kostenkeine
    SystemvoraussetzungenDie allgemeine Nutzung der Lernumgebung erfordert lediglich einen Internetbrowser. Die Anwendung läuft stabil auf den neusten Versionen des Internet Explorers und Firefox. Um einzelne Elemente (Videos, Animationen, Handreichungen) aufrufen zu können, werden der Quick Time Player (Video), der Flash Player (Animationen, Simulationen) oder der Acrobat Reader (PDFs) benötigt.

    Informationen zu den Autorinnen

    Erika Deimling ist als Medienpädagogin am Universitätsklinikum Heidelberg tätig und koordiniert das Projekt paedimed.

    Prof. Dr. Gabi Reinmann ist Professorin für Medienpädagogik am Institut für Medien und Bildungstechnologien an der Universität Augsburg.

    • Gabi Reinmann
      Hier können Sie Kontakt mit Frau Reinmann aufnehmen. Zudem finden Sie hier eine Liste der Lehrer-Online-Beiträge der Autorin.
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