Tobias Hübner
24.07.2008

Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Kernaussage des Romans sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen literarischem und filmischem Erzählen. Außerdem lernen sie Grundformen der Filmanalyse kennen.
 

Erich Maria Remarques Roman "Im Westen nichts Neues" übt auch circa 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1929 eine hohe Anziehungskraft auf junge Menschen aus. Während die Anzahl der Interpretationshilfen für den Einsatz der Lektüre im Unterricht durchaus üppig ist, fehlt bislang eine Arbeitshilfe für den Einsatz der Verfilmung von 1930 im Unterricht. Diese Unterrichtseinheit soll mit einigen Arbeitsanregungen helfen, diese Lücke zu schließen.

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Näheres über die Geschichte des Romans "Im Westen nichts Neues" erfahren.
  • sich mit dem Roman "Im Westen nichts Neues", seiner Kernaussage und dem dahinter stehenden Menschenbild auseinandersetzen.
  • die Funktion des Handlungsortes in der Literatur untersuchen.

Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen literarischem und filmischem Erzählen herausfinden.
  • Grundformen der Filmanalyse kennen lernen.

Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • sich mit der Frage auseinandersetzen, warum vom Krieg trotz aller Schrecken immer wieder auch eine Faszination ausgeht, die besonders junge Menschen ergreift.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaErich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues
AutorTobias Hübner
FachDeutsch
ZielgruppeSekundarstufe I, Gymnasium
Zeitraum9 Stunden
MedienDVD "Im Westen nichts Neues" (1930) von Lewis Milestone, Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque
PlanungTabellarischer Verlaufsplan

Didaktisch-methodischer Kommentar

In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Schülerinnen und Schüler Näheres über die Geschichte des Romans "Im Westen nichts Neues". Sie setzten sich mit dem dahinter stehenden Menschenbild auseinander und beschäftigen sich mit der Frage, warum vom Krieg trotz aller Schrecken immer wieder auch eine gewisse Faszination ausgeht. Indem die Lernenden sich die Fragen stellen, wie Kriegseuphorie entfacht werden kann und ob Kriege gestoppt werden können, werden sie angeregt, Roman und Film nicht nur zu rezipieren, sondern kritisch zu hinterfragen.

  • Ablauf der Unterrichtseinheit
    Den detaillierten Ablauf der Unterrichtssequenz sowie alle benötigten Materialien einzeln zum Download haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Download

im_westen_arbeitsmaterialien.zip
 

Zusatzinformationen

Informationen zum Autor

Tobias Hübner ist staatlich geprüfter Medienpädagoge und Autor der Internetseite www.medienistik.de, die sich speziell mit dem Medieneinsatz im Deutschunterricht auseinandersetzt.

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