Hypercomic - Geschichten in Hyperstrukturen

Neue Medien können nicht nur Texte, sondern auch Bilder in eine Hyperstruktur bringen. Wie so ein Hypercomic entsteht, zeigt dieser Beitrag zum Kunstunterricht mit Computer, Scanner und digitaler Bildbearbeitung.
 

Hypercomic bedeutet das Erforschen von neuen Erzählformen, in denen der User seinen eigenen Weg durch eine vernetzte Bild-Geschichte kreiert. Wie verändert sich das Erzählen von Bild-Geschichten durch die erweiterten Möglichkeiten der Hyperstruktur? Die vielschichtige, nicht-lineare Aufbereitung von Geschichten im Web aus dem Fundus schon bestehender Zeichnungen, Fotografien oder computergenerierter Bilder kann für die Eigenarten des World Wide Web sensibilisieren. Der Einsatz multimedialer und netzbasierter Medien in der ästhetischen Bildung nimmt dabei nicht nur Bezug auf die Lebenswelt Jugendlicher, sondern fördert das Verstehen von analogen und digitalen Bildwelten sowie von entstehenden Realitätsebenen in "Virtual Reality" und "Mixed Reality". Neue ästhetische Ausdrucksformen entstehen mit neuen Medien im Mittelpunkt.

Kompetenzen

Inhaltliche Ziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Anknüpfungspunkte an ihre Lebenswelt entdecken.
  • analoge und digitale Bildmedien verstehen.
  • für neuartige ästhetische Prozesse sensibilisiert werden.
  • neue ästhetische Ausdrucksformen mit Computer- und digitaler Bildtechnik finden.

Ziele im Bereich der Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • mediale Kommunikationsstrukturen im Internet verstehen.
  • Medien gestalten und zur Kommunikation einsetzen.
  • die Gestaltbarkeit der medialen Werkzeuge erkennen.
  • kooperatives Lernen und vernetztes Denken mithilfe neuer Netzmedien erlernen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaHypercomic - Geschichten erzählen in Hyperstrukturen
AutorMichael Scheibel
FachKunst und fächerübergreifender Unterricht
ZielgruppeKlasse 8 bis 10, Sekundarstufe II
Zeitraumcirca 12 Unterrichtsstunden
VerlaufsplanVerlaufsplan zur Unterrichtseinheit
MedienComputer mit Internetanschluss, Scanner, Digitalkameras, Bildbearbeitungssoftware, Netscape Composer, Webspace
VoraussetzungenGrundkenntnisse in der digitalen Bildbearbeitung und Website-Gestaltung

Didaktisch-methodischer Kommentar

Gestaltung bedeutet Handlungsorientierung
Gerade das Fach Kunst kann in einer neuartigen visuellen Kultur eine wichtige Aufgabe für die Bildung übernehmen, da innerhalb dieses Fachs traditionellerweise der Fokus auf das Bild in seinen geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen gelegt und zugleich eine handlungsorientierte Anwendung geübt wird. Bildungsziele, die die Gestaltbarkeit der medialen Werkzeuge in den Vordergrund stellen, können konkretisiert werden. Als pädagogischer Mehrwert erweisen sich in diesem Kontext insbesondere die Sensibilisierung für neuartige ästhetische Prozesse und Kommunikationsstrukturen.

Kooperatives Lernen im Mittelpunkt
Neben die ästhetische Bildung tritt die kommunikative Bildung, zum Beispiel kooperatives Lernen und vernetztes Denken. Denn in der Annäherung an Netzmedien erweisen sich traditionelle Lehr- und Lernmethoden als nicht mehr adäquat. Es bildet sich gezwungenermaßen ein neues Lernen mit neuen Medien heraus, bei dem oftmals  herkömmliche Unterrichtsformen überschritten und einzelne Fachsdisziplinen verzahnt werden.

Download

Hypercomic-Projektbeschreibung.pdf
 

Zusatzinformationen

Informationen zum Autor und zu kubim

Michael Scheibel
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